Mit 8 Zentimeter starken Multipor-Mineraldämmplatten zu 80 Prozent CO₂-Ersparnis
Was tun mit einer Volksschule, die 1886 errichtet wurde und den heutigen Anforderungen in punkto Energieaufwand und Klimaschutz nicht mehr gerecht wird? Mustergültig sanieren, entschied der Gemeinderat von Pörtschach! Inzwischen steht fest: Die Revitalisierung in eine zeitgemäße Lernwelt ist perfekt gelungen!
80 Prozent CO₂-Ersparnis mit Mineraldämmplatten von Multipor
Um Fördermittel aus dem Klima- und Energiefonds zu erhalten, galt es zahlreiche Kriterien zu erfüllen. Eines der wichtigsten Ziele war eine CO₂-Einsparung von mindestens 80 Prozent pro Jahr im Vergleich zum ursprünglichen Zustand. Um diesen Wert erreichen und den Energieverbrauch für Heizung und Kühlung entsprechend reduzieren zu können, brauchte es vor allem eines: eine ausgezeichnete thermische Sanierung der Gebäudehülle.
Aufgrund der feingliedrigen historischen Fassade war der verbesserte Wärmeschutz nur über eine Innendämmung zu erreichen. „Die Innendämmung ist die Königsdisziplin in der Sanierung. Schließlich besteht hier die Gefahr, dass sich Kondenswasser zwischen Bestandswand und Dämmung bilden“, erklärt Architekt Gerhard Kopeinig von ARCH+MORE ZT GmbH. „Mit den Mineraldämmplatten von Multipor gibt es dieses Problem nicht! Einfach, weil sie diffusionsoffen und kapillaraktiv sind. Sie nehmen Feuchtigkeit auf, speichern sie und geben sie zeitversetzt wieder ab und benötigen keine Dampfsperre. So herrscht das ganze Jahr über ein angenehmes Raumklima und Schimmel hat keine Chance.“ Bei früheren Projekten wurde die Effizienz des Systems mehrfach mittels Sensor-Technik überprüft. Das Ergebnis sei immer dasselbe gewesen, so der Architekt: „Wir haben die Erfahrung gemacht, dass es wunderbar abtrocknet und hervorragend funktioniert.“
Multipor: der nachhaltige Dämmstoff für gesundes Lernen
Bei der Herstellung aller Materialien, die bei einer Sanierung zum Einsatz kommen, fällt CO₂ an. Doch im Fall der Multipor Mineraldämmplatten schmälert das die positive Bilanz des sanierten Gebäudes nicht, die Platten werden ressourcenschonend produziert. „Die CO2-Einsparung im Vergleich zum Verbrauch vor der Sanierung bleibt unverändert bei 80 Prozent", so Architekt Kopeinig.
Ein weiterer Pluspunkt von Multipor: Da die innovativen Platten ausschließlich aus Sand, Kalk, Zement und Wasser bestehen, sind sie völlig frei von gesundheitsschädlichen oder allergieauslösenden Substanzen. „Um ganz sicherzugehen, dass wirklich gesunde Innenräume vorliegen, fand nach Abschluss der Arbeiten eine Raumluft-Messung in der Schule statt“, erläutert Architekt Kopeinig. „In all den Jahren, in denen ich mit Multipor arbeite, waren die Werte immer ausgezeichnet – so auch dieses Mal.“