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Kirche Schladming


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Beschreibung


Kurzbeschreibung
Evangelische Kirche Schladming
Langbeschreibung
Mittendrin statt nur dabei
Die evangelische Peter und Paul  Kirche Schladming, ein historisches Baujuwel aus dem 19. Jahrhundert, wurde in Zusammenarbeit mit dem Bundesdenkmalamt behutsam restauriert. Besonderes Augenmerk wurde auf die Erneuerung des undichten Daches gelegt. Das neue Dach musste sowohl den ästhetischen als auch den praktischen Anforderungen entsprechen, es musste wie gehabt ausschauen, aber doch viel besser sein. Nur ein Material erfüllt all diese Anforderungen: RHEINZINK-„vorbewittertpro blaugrau“.

Der Kirchenbau ist wie die evangelische Gemeinde: transparent, einladend und offen. Schlichte und wertbeständige Materialien bestimmen sowohl das Innere als auch das Äußere der Kirche. Gerade rechtzeitig zum 150. Kirchweih-Gemeindefest wurden die Renovierungsarbeiten abgeschlossen. Thema der Feier war „Mittendrin statt nur dabei“. Dieses Motto bestimmte auch die Zusammenarbeit aller Beteiligten von der Entscheidungsfindung bis zur Umsetzung. Das Budget von rund 450000 Euro für die Komplettrenovierung war knapp bemessen, Senior Pfarrer Mag. Gerhard Krömer, Baumeister Reinhard Reiter und der Bauausschuss des Kirchenbeirates diskutierten eingehend die zu verwendenden Materialien, die Beamten des Denkmalamtes warfen ein kompetentes Auge auf alle Entscheidungen.

Kirchtürme waren verboten
Die evangelische Pfarrgemeinde A.B. (Augsburger Bekenntnis) Schladming ist die größte steirische Toleranzpfarrgemeinde, etwa 50% der Bevölkerung gehören im Raum Schladming, Rohrmoos und Pichl der Evangelischen Kirche an. Schon im 16. Jahrhundert war die Bevölkerung der Steiermark zu über zwei Drittel evangelisch. In Schladming gab es eine große evangelische Gemeinde, die dann in der Verfolgungszeit in den Untergrund gehen musste, fast 200 Jahre war der evangelische Glaube in Österreich verboten. Erst als Kaiser Josef II im Jahre 1781 das Toleranzpatent erließ, wurde die Gründung evangelischer Gemeinden wieder erlaubt, diese durften auf eigene Kosten eigene Schulen und Bethäuser errichten, Pastoren und Lehrer anstellen. Vorerst war es jedoch nicht gestattet, dass die Bethäuser wie Kirchen ausschauten, erst im Revolutionsjahr 1848 wurde das Turmverbot aufgelassen. In Schladming begann man bereits 1852 mit dem Turmbau für die Kirche, 10 Jahre später war der Kirchenbau abgeschlossen. Die Peter und Paul Kirche ist mit rund 1.000 Sitzplätzen die zweitgrößte evangelische Kirche in Österreich. Der Kirchturm ist 54 m hoch und hat drei Glocken, eine klingt für Glauben, eine für Hoffnung, eine für Liebe. Nach altem handwerklichem Brauch ist in der goldenen Kugel unterhalb des Kreuzes eine Urkunde über die Geschichte der Kirche und über die Gemeinde hinterlegt.

Schladming – erfrischend anders
Nach Schladming kommen jedes Jahr hunderttausende Menschen aus aller Welt zum Schifahren, Bergsteigen, Mountainbiken und Musizieren. Auch Großveranstaltungen wie die FIS Alpine Ski Weltmeisterschaft 2013 werden in Schladming abgehalten. Trotz der vielen Touristen haben sich die Bewohner der Kleinstadt Schladming ihre fröhliche Natürlichkeit bewahrt. Dem Besucher fällt auf, wie interessiert und entgegenkommend miteinander gesprochen wird. In so einem Klima leben die Menschen lang. Die Sekretärin der evangelischen Pfarrgemeinde erzählt: „Erst vor kurzem ist ein Mann mit 101 Jahren gestorben, 99 Jahre ist jetzt der älteste Schladminger“.  Kann es sein, dass die Wurzeln für diese freundliche Atmosphäre die aktive religiöse Gemeinde ist?
Jedenfalls schafft eine entspannte und aufrichtige Begegnung auch wunderschöne und gut funktionierende Bauwerke. Baukoordinator der umfangreichen Renovierungsarbeiten der Kirche war Baumeister Reinhard Reiter, er ist in Schladming tief verwurzelt, er kennt alle am Bau Beteiligten persönlich. Auch seinen Beruf kennt er vom Grund auf:  Baumeister Reiter hat als Maurerlehrling angefangen, als Polier war er dann für einen ordentlichen Baustellenablauf verantwortlich, heute wird seine Arbeit durch Normen und Gesetze bestimmt. In den 27 Jahren sind in der Gemeinde Schladming  nach den Ideen und in Obhut von Baumeister Reiter schon viele schöne Bauwerke entstanden, restauriert und revitalisiert worden.

Komplettrenovierung
Die Komplettrenovierung der Kirche umfasste die Putzsanierung von Innen und Außen, umfangreiche Malerarbeiten, die Erneuerung der Bleiverglasung der Fenster, Steinmetzarbeiten im Altarbereich und eine neue Dachdeckung. Grundidee und Ziel der Renovierung war, alles möglichst ursprungsgerecht auszuführen, auch das Dach. Das neue Dach aus dem Material RHEINZINK-„vorbewittertpro blaugrau“ unterstreicht die schlichte Eleganz der Kirche. „Das Material RHEINZINK hat den Bauausschuss des Kirchenrates und den Fachleuten des Denkmalamtes in vielfacher Weise gefallen, es ist ein Naturmaterial und einfach schön und es bleibt auch schön“ sagt Baumeister Reiter mit einem Beifall zollenden Blick auf das Kirchendach aus dem Material RHEINZINK. „Wichtig war auch, dass die Arbeiten in der alten Handwerkstradition wie am alten Dach ausgeführt wurden. Jetzt haben wir ein Material für die Dachdeckung gewählt, das wir nie wieder streichen müssen, das eine edle Patina hat und wertbeständig ist. Mit Gerhard Pilz haben wir einen ausgezeichneten Berater und exzellenten Handwerker an unserer Seite gehabt“ kommentiert Baumeister Reiter das neue RHEINZINK-Dach.

Die Bergsteiger am Bau
Viele Schladminger sind Bergsteiger, aber nur ganz wenige klettern auf steile Kirchendächer. 38 Grad ist die Dachneigung der evangelischen Kirche in Schladming. Das Pilz-Team ist mit Alpintechnik zur Arbeitsplatz-Sicherung vertraut. Die Spenglerarbeiten in luftiger Höhe auf dem Dach der Kirche waren eine körperliche und fachliche Herausforderung,  im Sommer 2011 war es außerdem extrem heiß. Doch so eine Kirche ist eine besondere Baustelle: „Wir spenglern göttlich“ sagen die Spengler im Scherz. Tatsache ist, dass das Pilz-Team professionell, genau und gerne arbeitet und für seine Leistungen schon mit dem Steirischen Spenglerpreis ausgezeichnet wurde. Das technisch versierte Pilz-Team kann auch noch traditionelle Spengler-Handwerkstechniken, wie die Spiegeldeckung an der historischen evangelischen Kirche in Schladming zeigt. Das Pilz-Team hat das Dach nicht nur hinsichtlich der Funktion sondern auch in Bezug auf die ästhetische Ausstrahlung optimiert.

Zusatzinformation
Ursprünglich war das Dach der Kirche mit einem schon zwei Mal gestrichenen verzinkten Blech gedeckt, die Farbe blätterte ab, das Dach war undicht, eine neue Dacheindeckung war dringend notwendig. Auf Wunsch des Bauherrn wurde das alte Dach belassen, darauf kamen eine Konterlattung und eine Vollschalung. Der sehr gut durchlüftete Dachraum der Kirche dient als thermischer Puffer für die Außenhaut. Die Optik der Deckung sollte wie früher sein, die Maße der neuen Bahnen entsprechen der alten Deckung. Das neue RHEINZINK-Dach ist in traditioneller Handwerkstechnik als Spiegeldeckung ausgeführt. Charakteristisch für die Spiegeldeckung ist, dass die Stöße jeder zweiten Bahn exakt übereinstimmen. Die vorgefertigten Tafeln wurden mit Schiebehaftern auf die Unterkonstruktion montiert, die Pass-Scharen wurden in der Werkstatt zugeschnitten. Alle Winkelstehfälze sind bei diesem Dach Handarbeit. „Handgefertigte Winkelstehfälze sind einfach schöner“ meint Bezirksinnungsmeister Gerhard Pilz. Bei der evangelischen Kirche in Schladming waren absolute Könner am Werk, ein solch handwerkliches Geschick hat nicht jeder Spengler, daher werden Winkelstehfälze normalerweise mit Maschinen ausgeführt. Die Verbindung durch die Winkelstehfälze bewirkt eine markante optische Gliederung. Das Kirchendach wurde auch mit dem Schneefangsystem REES ausgestattet, außerdem wurden der Norm entsprechend  Dachsicherheitshaken fachgerecht montiert. Die Apsis und die kleinen Seitentürme bekamen ebenfalls einen sicheren Schutz durch die Eindeckung mit RHEINZINK-„vorbewittertpro blaugrau“. Lediglich die Kirchturmspitze wurde nur neu gestrichen. Alle anderen Dachflächen verfügen jetzt über eine absolut pflege- und wartungsfreie Oberfläche, welche die Bausubstanz auf ästhetische Weise schützt. Auch die Dachentwässerung und die Gesimsabdeckungen sind jetzt aus dem Material RHEINZINK-„vorbewittertpro blaugrau“ ausgeführt. Dieser Naturwerkstoff hat sich über fast ein halbes Jahrhundert hinweg Prestige erworben, er besticht durch Qualität und überzeugt durch zeitlose Schönheit. Beste Materialqualität verlangt auch beste Ausführungsqualität, ein Werkstoff mit einer Lebensdauer von mehreren Jahrzehnten benötigt auch eine Verarbeitung für mehrere Jahrzehnte. Die Restauration historischer Bausubstanz ist eine besondere Herausforderung, sie setzt traditionelles Handwerk und langjährige Erfahrung, aber auch sehr viel Fingerspitzengefühl voraus. Das Pilz-Team hat bei der Dachdeckung der Schladminger evangelischen Kirche wiederum eine anspruchsvolle Qualitätsarbeit bei extremen Bedingungen geleistet. Die Spenglerei Gerhard Pilz ist ein RHEINZINK-Qualitätsspenglerbetrieb.

„Es ist schön, eine Kirche zu renovieren, denn bei  einem Kirchenbau bemühen sich alle Beteiligten besonders“ gibt Baumeister Reiter seine Erfahrung kund.

"Gott sei Dank, dass wir die Kirche unfallfrei renovieren konnten. Ich freue mich, dass wir in dieser wunderschönen Kirche Gottesdienst feiern dürfen ", sagt Senior Pfarrer Mag. Gerhard Krömer.

Autorin Helga Langer


Bautafel:

Bauherr: Evangelische Pfarrgemeinde A.B. Schladming
Planender Architekt: Bmst. Reinhard Reiter, Schladming
Spenglerarbeiten: Spenglerei Gerhard Pilz, Schladming



Verschlagwortung
RHEINZINK-prePATINA blaugrau, Winkelstehfalzsystem

Kennwerte



Pläne



Dokumente



Projektbeteiligte


Gerhard Pilz

Adresse
Gewerbestr. 611
A-8970 Schladming

Kontakdaten
+43 3687 22558
office@pilz-dach.at
www.pilz-dach.at

Baumeister Reinhard Reiter Planungsbüro

Adresse
Pfarrgasse 2
A-8970 Schladming

Kontakdaten
+43 3687 24555
plan.reiter@kabsi.at

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Hersteller


RHEINZINK AUSTRIA GMBH

Adresse
Industriestraße 23
A-3130 Herzogenburg

Kontakdaten
+43 2782 85247
info@rheinzink.at
www.rheinzink.at

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Produkte



Normenauswahl



Grunddaten


Projektbezeichnung
Kirche Schladming
Projektkategorie
Sakralbau
Projektart
Kirche
Art der Baumaßname
Restaurierung
Fertigstellung
2011-05

Standort


Straße
Martin-Luther-Straße 71
Ort
A-8970 Schladming
Bundesland
Steiermark

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