Der bauliche Brandschutz
ist in den Bauordnungen der Bundesländer ein wesentlicher Ansatz, um
Sach- und Personenschäden durch ein Feuer in Wohn- und Zweckgebäuden
möglichst gering zu halten. Hierzu ist ganz aktuell die OIB-Richtlinie
2 des Österreichischen Instituts für Bautechnik (OIB; März 2015) und
für Leitungsdurchführungen die TRVB 110/15 B erschienen. Viega
erleichtert Planern und Installateuren die fachgerechte Ausführung der
Wand- und Deckendurchführungen mit dem neuen Handbuch
„Anwendungstechnik für den baulichen Brandschutz“. Darin sind alle
gängigen Systemzusammenstellungen und ihre korrekte Ausführung
inklusive der notwendigen Nachweise detailliert beschrieben. Das
Praxishandbuch kann kostenlos bei Viega bestellt oder unter
www.viega.at/Brandschutz im Internet heruntergeladen werden.
Brandschutz in der Haustechnik wird durch die Vielzahl notwendiger
Versorgungsleitungen aus unterschiedlichsten Werkstoffen in knapp
bemessenen Schächten und Durchführungen immer komplexer. Den normativen
Rahmen, wie Wand- und Deckendurchführungen abzusichern sind,
beschreiben zwei neue Regelwerke: Die OIB-Richtlinie 2 „Brandschutz
OIB-330.2-011/15“ und die „Technische Richtlinien Vorbeugender
Brandschutz TRVB 110/15 – Brandschutztechnische Anforderungen bei
Leitungen und deren Durchführungen“. Zusammengefasst stellen die beiden
Richtlinien Planer und Installateure vor die große Herausforderung, den
Brandschutz bei Leitungsdurchführungen nicht nur norm- und
praxisgerecht, sondern zugleich umfassend dokumentiert umzusetzen.
Eine deutliche Arbeitserleichterung ist dafür das neue Viega
Praxishandbuch „Anwendungstechnik für den baulichen Brandschutz“. Auf
gut 120 Seiten beleuchtet Viega in diesem Kompendium einleitend die
normativen und technischen Hintergründe für unterschiedlichste
Installationen. Anschließend wird anhand zahlreicher Abbildungen die
praktische Umsetzung mit den Viega Systemlösungen beschrieben.
Ein wesentlicher Vorteil ist, dass die Viega Systemlösungen keine hoch
verdichteten Spezial-Brandschutzschalen benötigen. Die bauseits
erforderliche Dämmschale ist Dämmung und Brandschutz in einem. Zudem
wurde bei der Festlegung der Rohr-/Brandschutzkombinationen und den
Prüfungen für die Zulassung auf eine möglichst einfache Verarbeitung
geachtet. Aufwändige Verklebungen sind zum Beispiel nicht notwendig.
Viega bietet somit zahlreiche Praxislösungen für alle Viega
Rohrleitungssysteme als Mörtelschott an, auch in Kombination mit
anderen Leitungssystemen. Soll der Brandschutz als Weichschott erstellt
werden, so gibt es in der „Anwendungstechnik für den baulichen
Brandschutz“ einen praxisorientierten Marktüberblick, mit welchen
Systemen Viega Rohrleitungssysteme abgeschottet werden können und
welche Verwendbarkeitsnachweise aktuell vorhanden sind.Planung und
Montage werden dadurch wesentlich einfacher und abnahmesicher.
Auf Nullabstand
installieren
Eine wichtige Rolle spielen außerdem gemischt belegte Wand- und
Deckendurchführungen auf Nullabstand. Sie sind nach Angaben des
Herstellers mit den Viega Rohrleitungssystemen in fast allen denkbaren
Kombinationen realisierbar. Dies gilt für die eingesetzten Werkstoffe
wie für die Nennweiten, die bis zu 108,0 mm Außendurchmesser reichen.
Auch Installationen zu Fallleitungen aus Guss, zu brennbaren
WC-Abflusssystemen, Absperrvorrichtungen bei WC-Abluft- Anlagen und zu
Elektroabschottungen wurden auf Null-Abstand geprüft.
Das kostenlose Praxishandbuch „Anwendungstechnik für den baulichen
Brandschutz“ kann bei Viega telefonisch oder per E-Mail im
Seminarcenter Seewalchen (Tel. 07662/29880-80;
seminarcenter@viega.at)
angefordert werden. Die Fachbroschüre steht auch unter
www.viega.at/Brandschutz zum Download bereit.