

Uginox Top 304: Schutzhaus / Arch. Triptyque ©Florent Roussy
Der Traditionsname Uginox ist die Marke für die
Baumetalle des Produzenten Aperam, der zu den weltweit führenden
Herstellern von rostfreiem Edelstahl zählt. Er bezeichnet speziell die
für Dach und Fassade eingesetzten Bleche. Mit ihrer geringen Dicke von
nur 0,5 mm sind sie ähnlich gut umformbar wie klassische Baumetalle,
deren Dicke zumeist deutlich höher liegt.
Uginox Patina
Verzinnte Uginox-Bedachungsbleche gibt es seit den 1970er Jahren. Als
Grundwerkstoff dienen sogenannte ferritische rostfreie Edelstähle.
Dabei handelt es sich um Chromstahl-Legierungen. Bei der Standardsorte
Uginox Patina K41 (EN 1.4509) kommen Zusätze von Niob und Titan hinzu,
die für günstige Verarbeitungseigenschaften sorgen. Für stärker
schadstoffbelastete Atmosphäre steht die Sorte Uginox Patina K44 (EN
1.4521) zur Verfügung. Bei ihr wirkt das zusätzliche Legierungselement
Molybdän als Booster für die Korrosionsbeständigkeit.
Beiden ist gemeinsam, dass der Zinnüberzug auf dem blanken rostfreien
Edelstahl im Laufe der Zeit eine dekorative Patina bildet. Seit langem
findet diese Oberflächenausführung bereits im Denkmalschutz Anwendung.
Der moderne, durch und durch korrosionsbeständige Grundwerkstoff ist
äußerst langlebig, selbst rückseitige Feuchtigkeit kann ihm nichts
anhaben. Gleichzeitig bleibt das historische Erscheinungsbild von
Dächern und Fassaden erhalten. Bauherren und Architekten schätzen ihn
aber auch in der modernen Architektur, wo er gerade mit natürlichen
Baustoffen wie Stein oder Holz spannende Materialkombinationen bildet.

Uginox Patina K41: Hofbebauung / Jessen Vollenweider Architektur AG ©Scherrer Metec
Uginox Top
Wird eine von Beginn an matte, edelstahltypische Oberfläche gewünscht,
ist Uginox Top die richtige Wahl. Diese Oberflächenausführung blendet
nicht, ist aber solar-reflektierend. Sie kann dazu beitragen, die
Überhitzung der Städte im Sommer – den sogenannten „Urban Heat
Island-Effect“ – zu reduzieren. Als Grundwerkstoffe dienen
nichtrostende Chrom-Nickel-Stähle. Bei Uginox Top 304 handelt es sich
um die Sorte EN 1.4301, die umgangssprachlich auch als „18/10“ bekannt
ist. Auch hier gibt es eine Alternative für erhöhte
Korrosionsbeanspruchungen, Uginox TOP 316L (EN 1.4404), die einen
Legierungszusatz von Molybdän aufweist.
Die Oberfläche von Uginox Top sieht aus wie gestrahlt, tatsächlich ist
die feine Struktur aber aufgewalzt. Die Fernwirkung ist eine noble
matte Optik. Unter dem Mikroskop betrachtet, erweisen sich die winzigen
Vertiefungen im Blech jedoch als äußerst gleichmäßig geformt. Dadurch
ist die Oberfläche diffus-lichtstreuend und schmutzabweisend. Im
Gegensatz zu sehr rauen Oberflächen, die Schmutzablagerungen
begünstigen, reicht bei feineren Oberflächen oft schon die reinigende
Wirkung des Regens aus, atmosphärische Verunreinigungen weitgehend
abzuschwemmen.

Fassade in Uginox Top 304: Schulzentrum Simone Veil / Roda Architectes ©Sandrine Riviere
Uginox steht für Nachhaltigkeit
Als nachhaltige Werkstoffe für Dach und Fassade schlägt Uginox die
Brücke zwischen traditionsgebundenen und zukunftsorientierten
Anwendungen. Nicht nur seine Langlebigkeit kommt der Ökobilanz zugute.
Auch der hohe Altmetallanteil, die diversifizierte Rohstoffbasis sowie
der moderne Produktionsprozess im Elektro-Lichtbogenofen machen „Uginox
by Aperam“ zu einer bauökologisch vorteilhaften Wahl. Die Optik ist
zwar grau, im Kern ist Uginox aber ein „grünes“ Baumetall.
Mehr Informationen zu den Produkten von Aperam finden Sie
HIER.