Wo bisher die
Sanierungen von Brückenlagern oft nur mit zeitaufwändigen Sperrungen
des Zugverkehrs einher gingen, gibt es jetzt eine schnellere Lösung:
Der Reaktionsharzmörtel Silikal R 17 E wurde als Vergussmörtel bei
Brückenlagern von Eisenbahnbrücken zugelassen. Sein Einsatz kann viel
Zeit sparen.
Das Eisenbahn-Bundesamt (EBA) hat dem Reaktionsharzmörtel Silikal R 17
E die Zulassung zur Verwendung als Vergussmörtel bei Brückenlagern
gemäß der Richtlinie 804.5101 erteilt. Mit dieser Zulassung wurde
bestätigt, dass Silikal R 17 E alle technischen und
sicherheitsrelevanten Anforderungen für den Einsatz in der deutschen
Eisenbahninfrastruktur erfüllt. Damit sind jetzt schnellere Sanierungen
von Brücken möglich, da die Aushärtezeit des Silikal-Produkts sehr kurz
ist.
Die Zulassung ist das Ergebnis eines mehrjährigen Forschungsprozesses.
Das auf Methylmethacrylat (MMA) basierende Produkt wurde gezielt für
Vergussarbeiten an Fugen und Lagersockeln von Eisenbahnbrücken
optimiert und als Alternative zu Beton qualifiziert. Dr. Peter Loh,
Leiter Forschung & Entwicklung bei Silikal, begleitete das
Verfahren von Beginn an: „Wir freuen uns über die kürzlich erhaltene
Zulassung, die es Betrieben im Bereich der Eisenbahninfrastruktur
ermöglicht, unser Produkt ab sofort als Vergussmörtel bei Lagerwechseln
und anderen Vergussarbeiten einzusetzen.“

Für die Sanierung von Brückenlagern bei Eisenbahnbrücken jetzt zugelassen: Silikal R 17 E.
Der Vorteil von Silikal R 17 E ist seine bemerkenswert kurze
Aushärtezeit. Streckensperrungen lassen sich damit erheblich verkürzen
– ein handfester wirtschaftlicher Vorteil für Infrastrukturbetreiber
und ein Gewinn für den laufenden Bahnbetrieb.
Das Silikal-Produkt zeichnet sich außerdem durch hohe Druckfestigkeit
aus, eingehend untersucht in den aufwändigen Forschungsarbeiten und
Prüfungen. Wichtig und praxisrelevant sind zudem die guten
Fließeigenschaften. Erst durch sie sind komplexe Vergussgeometrien
möglich. Der Reaktionsharzmörtel Silikal R 17 E ist, wie alle
Silikal-Produkte auf Basis von Methylmethacrylat (MMA), einfach zu
verarbeiten. Es wird keine komplexe Maschinentechnik benötigt. Auch ein
Pluspunkt, den Dr. Peter Loh erwähnt: „Wer bisher nur hydraulische
Mörtel gewohnt war, wird mit unserem neuen Ansatz schnell vertraut
sein: Alle Arbeitsschritte sind im ‚EBA-Vergussprotokoll‘ beschrieben,
dazu gehört auch ein simples EBA-Freigabekonzept.“
Silikal R 17 E Silikal R 17 E ist ganzjährig einsatzfähig – auch unter
den schwierigen Bedingungen, die Wartungsarbeiten an Eisenbahnbrücken
typischerweise mit sich bringen. „Selbst bei Außentemperaturen um die 5
°C zeigt unser Produkt noch exzellente Verlaufseigenschaften“, sagt Dr.
Peter Loh.
Für Betriebe im Bereich der Eisenbahninfrastruktur ist Silikal R 17 E
ab sofort für Lagerwechsel und Vergussarbeiten an Eisenbahnbrücken
einsetzbar.

Silikal R 17 E wurde gezielt für Vergussarbeiten an Fugen und Lagersockeln von Eisenbahnbrücken optimiert.
Mehr Informationen zu den Produkten von Silikal finden Sie
HIER.
Bilder, Quelle: Silikal Mainhausen