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2026-06-13

Silikal R 17 E als Vergussmörtel für Eisenbahnbrücken zugelassen


Silikal R 17 E als Vergussmörtel für Eisenbahnbrücken zugelassen

Wo bisher die Sanierungen von Brückenlagern oft nur mit zeitaufwändigen Sperrungen des Zugverkehrs einher gingen, gibt es jetzt eine schnellere Lösung: Der Reaktionsharzmörtel Silikal R 17 E wurde als Vergussmörtel bei Brückenlagern von Eisenbahnbrücken zugelassen. Sein Einsatz kann viel Zeit sparen.

Das Eisenbahn-Bundesamt (EBA) hat dem Reaktionsharzmörtel Silikal R 17 E die Zulassung zur Verwendung als Vergussmörtel bei Brückenlagern gemäß der Richtlinie 804.5101 erteilt. Mit dieser Zulassung wurde bestätigt, dass Silikal R 17 E alle technischen und sicherheitsrelevanten Anforderungen für den Einsatz in der deutschen Eisenbahninfrastruktur erfüllt. Damit sind jetzt schnellere Sanierungen von Brücken möglich, da die Aushärtezeit des Silikal-Produkts sehr kurz ist.

Die Zulassung ist das Ergebnis eines mehrjährigen Forschungsprozesses. Das auf Methylmethacrylat (MMA) basierende Produkt wurde gezielt für Vergussarbeiten an Fugen und Lagersockeln von Eisenbahnbrücken optimiert und als Alternative zu Beton qualifiziert. Dr. Peter Loh, Leiter Forschung & Entwicklung bei Silikal, begleitete das Verfahren von Beginn an: „Wir freuen uns über die kürzlich erhaltene Zulassung, die es Betrieben im Bereich der Eisenbahninfrastruktur ermöglicht, unser Produkt ab sofort als Vergussmörtel bei Lagerwechseln und anderen Vergussarbeiten einzusetzen.“

Silikal R 17 E

Für die Sanierung von Brückenlagern bei Eisenbahnbrücken jetzt zugelassen: Silikal R 17 E.


Der Vorteil von Silikal R 17 E ist seine bemerkenswert kurze Aushärtezeit. Streckensperrungen lassen sich damit erheblich verkürzen – ein handfester wirtschaftlicher Vorteil für Infrastrukturbetreiber und ein Gewinn für den laufenden Bahnbetrieb.

Das Silikal-Produkt zeichnet sich außerdem durch hohe Druckfestigkeit aus, eingehend untersucht in den aufwändigen Forschungsarbeiten und Prüfungen. Wichtig und praxisrelevant sind zudem die guten Fließeigenschaften. Erst durch sie sind komplexe Vergussgeometrien möglich. Der Reaktionsharzmörtel Silikal R 17 E ist, wie alle Silikal-Produkte auf Basis von Methylmethacrylat (MMA), einfach zu verarbeiten. Es wird keine komplexe Maschinentechnik benötigt. Auch ein Pluspunkt, den Dr. Peter Loh erwähnt: „Wer bisher nur hydraulische Mörtel gewohnt war, wird mit unserem neuen Ansatz schnell vertraut sein: Alle Arbeitsschritte sind im ‚EBA-Vergussprotokoll‘ beschrieben, dazu gehört auch ein simples EBA-Freigabekonzept.“

Silikal R 17 E Silikal R 17 E ist ganzjährig einsatzfähig – auch unter den schwierigen Bedingungen, die Wartungsarbeiten an Eisenbahnbrücken typischerweise mit sich bringen. „Selbst bei Außentemperaturen um die 5 °C zeigt unser Produkt noch exzellente Verlaufseigenschaften“, sagt Dr. Peter Loh.

Für Betriebe im Bereich der Eisenbahninfrastruktur ist Silikal R 17 E ab sofort für Lagerwechsel und Vergussarbeiten an Eisenbahnbrücken einsetzbar.

Silikal R 17 E

Silikal R 17 E wurde gezielt für Vergussarbeiten an Fugen und Lagersockeln von Eisenbahnbrücken optimiert.


Mehr Informationen zu den Produkten von Silikal finden Sie HIER.

Bilder, Quelle: Silikal Mainhausen



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