Der Bodenbelag hat eine enorme Wirkung auf jeden
Raum – das gilt für Einkaufszentren ebenso wie für Arztpraxen, Schulen
und Verwaltungsgebäude. Er bildet die Grundlage für das Design von
Innenräumen und trägt maßgeblich zum Gesamteindruck bei. In stark
frequentierten Räumen werden schon seit Jahrzehnten elastische Beläge
verarbeitet. Sie sind leicht zu verlegen, problemlos zu pflegen und
enorm widerstandsfähig.
Vorher
Nachher
Aber auch elastische Bodenbeläge haben keine unbegrenzte Lebensdauer.
Die Nutzschicht bekommt irgendwann Haarrisse, Feuchtigkeit und
Bakterien können eindringen. Flächen werden matt und fleckig,
Reinigungsmittel sind nahezu wirkungslos. So war es auch der Fall in
den Räumlichkeiten der Therme in Bad Gastein. In der Alpentherme in Bad
Hofgastein genießen Besucher das Gasteiner Thermalwasser mit all seiner
belebenden Kraft 365 Tage im Jahr und das seit über 50 Jahren. Die
1.000 m² Linoleumböden, die dort im REHA-Bereich liegen, sind bis zu 20
Jahre alt und waren unansehnlich, ungepflegt und nicht mehr zu reinigen
bzw. zu werterhalten.
Was viele nicht wissen: Wer einen elastischen Boden vollständig
austauscht, zahlt meistens mehr, als notwendig ist. Substantiell sind
Linoleum, PVC und Co. immer in Ordnung, sie sind in der Regel bloß
unansehnlich und nicht mehr zu reinigen. Sie können fast immer saniert
werden – und sehen danach aus wie neu. Ein Austausch des Bodenbelags in
der Therme hätte bedeutet, dass der Betrieb mindestens 2 Monate
stillsteht. Man hätte man die Kabinen abmontieren und entfernen müssen,
Hohlkehlen neu machen müssen und auch den Untergrund reparieren und neu
spachteln.
Das kam für die Thermenbetreiber nicht in Frage. Sie haben den
Gasteiner Bona empfohlener Handwerker, Raumausstatter Kreuzthaler damit
beauftragt, alle Böden mit dem Bona Resilient System zu sanieren. Dies
ist ein komplettes System für die Erneuerung und Umgestaltung von
bestehenden elastischen Bodenbelägen.
Zuerst wurde mit dem Entschichtungsteller und Bona Diamond Blades
trocken geschliffen, um die alten Pflegemittelschichten zu entfernen.
Das Ganze natürlich staubfrei in Kombination mit der Bona FlexiSand und
DCS-Absaugsystem. Nachgeschliffen wurde dann im feuchten Zustand mit
dem Bona Quattro-Teller und Bona Net Schleifmitteln. Nachdem die
Oberfläche mit dem Nasssauger trocken gesaugt wurde, kam der farbige
Lack, Bona Pure Color, ein 2-komponentiger PU-Lack mit einer
Trockenzeit von nur einer Stunde, zum Einsatz.
Bei der visuellen Gestaltung gibt es beim Bona Resilient System kaum
Grenzen. Bona Pure Color ist in allen RAL- und NCS-Farben erhältlich.
Somit kann beinahe jeder Wunsch hinsichtlich der Farbe des Bodens
erfüllt werden. Auch farbige Laufwege und Bereichsunterteilungen lassen
sich realisieren. In die neu aufgebaute Nutzschicht können sogar Logos
und Grafiken integriert werden. Zudem stehen Bona Creative Chips
(Farbchips) zur Verfügung, die sich in den sanierten Bodenbelag
einarbeiten lassen.
Für alle Räumlichkeiten der Therme Bad Gastein wurde die RAL-Farbe 7035
Lichtgrau gewählt. Bona Creative Chips in der Farbe „Black & White“
wurden dann in die noch feuchten Lackschicht eingebracht, um die Fläche
optisch aufzuwerten und kleine Unebenheiten im Boden zu kaschieren.
Anschließend wurde der transparente PU-Lack, Bona Pure, zweimal
aufgetragen, um die Farbe und auch das Logo in der Eingangshalle zu
schützen. Das optische Ergebnis spricht für sich und besonders das
Reinigungspersonal freut sich, weil die Böden nun viel leichter zu
reinigen sind und keinerlei Pflege benötigen. Das Bona Resilient System
bringt aber auch viele weitere Vorteile mit sich.
Schneller Baufortschritt und circa 90 Prozent weniger Materialeinsatz –
wer die Details kennt, wundert sich nicht, dass eine Sanierung das
Budget schont. Und auch die Klimabilanz profitiert, denn bei konkreten
Projekten konnte eine CO
2-Reduzierung bis zu 90 Prozent erreicht
werden. Angesichts der vielen sanierungsbedürftigen Flächen allein in
Österreich wird deutlich, dass durch eine Sanierung alter Bodenbeläge
tausende Tonnen CO
2 eingespart werden können. In Zeiten knapper Kassen
und wachsender Klimaprobleme sollte deswegen immer geprüft werden, ob
ein Austausch des alten Bodens wirklich notwendig ist. Bona bietet
dafür eine kostenfreie und unverbindliche Begutachtung der Flächen an.
Mehr Informationen finden Sie
HIER.