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2026-05-19

Nachhaltige Transformation statt Abriss


Nachhaltige Transformation statt Abriss

Das Bürogebäude „Francis“ in Wien wurde bei der Sanierung aufgestockt und mit neuen Verbundfenstern von WICONA ausgestattet.

Deutliche CO2-Reduktion durch Weiterentwicklung des Bestands

Im Zuge einer umfassenden Quartiersentwicklung wurde der zuvor monofunktionale und aus den 1970er Jahren stammende Bürobau am Wiener Julius-Tandler-Platz erfolgreich zu einem offenen, städtisch integrierten Gebäude transformiert. Die ARGE Josef Weichenberger Architects ZT GmbH / Delugan Meissl Associated Architects entwickelte dafür ein Konzept, das die ehemals abgeschottete Struktur mit spiegelnder Fassade in ein durchlässiges Gefüge mit klarer räumlicher Orientierung überführt. Neue Wegebeziehungen verbinden das Gebäude mit dem umliegenden Stadtraum, Erdgeschosszonen wurden aktiviert und die Aufenthaltsqualität deutlich verbessert. Teil des Entwurfs ist zudem eine maßvolle Aufstockung, durch die zusätzliche Nutzflächen geschaffen wurden – unter Erhalt der bestehenden Tragstruktur. Die Entscheidung für den Bestandserhalt anstelle eines Abrisses hat nicht nur eine architektonische, sondern auch eine ökologische Dimension: Laut einer Studie von Werner Sobek konnten rund 67 % der CO2-Emissionen gegenüber einem vergleichbaren Neubau vermieden werden. Einen bedeutenden Anteil daran hat die neue Fassade – sowohl durch ihre energetische Performance als auch durch den Einsatz von CO2-reduzierten Aluminiumprofilen.

Das Bürogebäude „Francis“ in Wien wurde mit neuen Verbundfenstern von WICONA ausgestattet.

Das neue „Francis“: Aus einem Bürobau der 1970er Jahre wurde durch Rückbau, Aufstockung und energetische Ertüchtigung ein
zukunftsfähiges Gebäude im Althan Quartier.

Fassade mit System – und ökologischer Verantwortung

Prägendes Element der neuen Gebäudehülle sind die rund 4.800 m² Verbundfenster im dritten bis siebten Obergeschoss – basierend auf einer projektspezifisch angepassten Ausführung des Systems WICLINE 115 AFS. Die Konstruktion kombiniert einen Innen- und Außenflügel – in der dadurch entstehenden Kavität ist ein motorisierter Sonnenschutz integriert. Die flächenbündige Nurglasoptik unterstützt das klare, horizontale Fassadenbild und erzeugt eine homogene Gesamtoptik. Jochen Mahlknecht, Projektleiter beim Fassadenbau-Spezialisten PICHLER projects erklärt: „Die gewählten Verbundfenster erfüllen höchste Anforderungen an den Wärme- und Schallschutz. Zudem sichern sie eine hohe Energieeffizienz.“ Darüber hinaus tragen die Aluminiumprofile aktiv zur Verbesserung der Klimabilanz bei. Sie bestehen aus Hydro CIRCAL 75R – einer Aluminiumlegierung mit mindestens 75 % End-of-Life-Material und einem CO2-Fußabdruck von nur 1,9 kg CO2 pro Kilogramm Aluminium.

So verbindet die WICONA Systemlösung architektonische Klarheit mit einer deutlichen Reduktion grauer Emissionen und so wird zum integralen Bestandteil einer nachhaltigen Gesamtstrategie beim „Francis“ – eine gelungene Transformation im Gebäudebestand.

Das Bürogebäude „Francis“ in Wien wurde mit neuen Verbundfenstern von WICONA ausgestattet.

Die WICONA Verbundfenster aus Hydro CIRCAL 75R vereinen hohe Energieeffizienz mit einer CO2-reduzierten Aluminiumlegierung.

Das Bürogebäude „Francis“ in Wien wurde mit neuen Verbundfenstern von WICONA ausgestattet.

Prägendes Element der neuen Gebäudehülle sind die rund 4.800 m² Verbundfenster im dritten bis siebten Obergeschoss.


Weitere Informationen zum nachhaltigen Bauen mit WICONA unter www.wicona.at   

Bildnachweis: © Mediashots


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