Viele wissenschaftliche Studien belegen: Lärm in
Schulen und Kindergärten stört nachhaltig und ist für Kinder und
Jugendliche sowie PädagogInnen ein Gesundheitsrisiko.
Durch eine schlechte Raumakustik wird die Sprachverständlichkeit
vermindert, die Unruhe der Kinder steigt und führt zu lauterem Sprechen
(Lombard-Effekt). Das erhöht den Schallpegel weiter und führt zu einer
aufschaukelnden Lärmspirale.
In Volksschulen und Kindergärten kann der Schallpegel schon Werte von 70 bis 75 dB(A) erreichen (Quelle: Unfallkasse NRW), was die Aufmerksamkeit und Konzentration von Kindern und ErzieherInnen stark reduziert.
Hingegen wirken sich akustisch optimierte Räumen auf das Verhalten von Kindern und Erwachsenen sehr positiv aus.
Lärmreduktion mit technischen und raumakustischen Maßnahmen ist leicht realisierbar
In Schul- und Sporträumen ist die Raumakustik besonders wichtig und
sollte bei Renovierungen eine Priorität sein. Hier haben sich folgende
raumakustische Maßnahmen sehr gut bewährt:
a) Schaumstoff-Absorber als Einlegesysteme
pinta WHITELINE POLAR Schaumstoffabsorber sind vielseitig einsetzbare, akustisch hoch wirksame Deckenplatten aus ÖKO-zertifiziertem Recycling-Material.
Die in Schulen oftmals verbauten Mineralfaserplatten in T-24
Sichtschienenrastern können einfach und schnell durch WHITELINE ersetzt
werden um die Raumakustik stark zu verbessern. Dazu stehen die Platten
in drei Materialstärken sowie den passenden Rastermaßen zur Verfügung.
Die Montage ist werkzeuglos möglich und die Platten sind leicht
revisionierbar sowie austauschbar.
Weitere Informationen und technische Daten zu Schaumstoff-Absorber Einlegesysteme
b) Schallschluckende Decken und Wände
Je nach Beschaffenheit und Nutzung der Räume (Klassenzimmer, Turnsaal,
Gänge) sollte die Raumakustik von einem kompetenten Raumakustiker
geplant werden. Im Normalfall reicht die Belegung der Deckenflächen mit
Akustikmaterial aus. Bei erhöhten Anforderungen können auch die
Wandflächen mit PET-Materialien belegt werden. Dafür bieten wir Pinn-
und Stellwände in verschiedenen Farben, Größen und Ausführungen an.
Für Decken und Wände eignen sich geklebte Schaumstoffabsorber, Decken- bzw. Wandsegel,
Lärmschutzplatten, Sonderformen für betonkernaktivierte Decken und
fugenloser Zellulose-Akustikspritzputz. Auch
ÖKO-zertifizierten Materialien aus recycelten Getränkeflaschen werden verstärkt eingesetzt.
Beispiel 1: Schülerhort Münchendorf -
Zimmerdecke mit Schaumstoff-Absorber Pinta Plano reduziert die Schallreflexion im Aufenthaltsraum erheblich.
Beispiel 2: Kindergarten Aspern a. d. Zaya -
Im Turnsaal mit gewölbter Decke bringt ein fugenloser
Zellulose-Akustikspritzputz eine deutliche Verringerung
des Nachhalls und der Lärmbelästigung.
Beispiel 3: FH Campus Wien – Computersaal
Decken und Wandsegel auf betonkernaktivierter Decke verringern die Schallreflexionen deutlich.
Beispiel 4: Volksschule Mödling – Turnsaal
PET-Akustikplatten an der Decke verhindern den störenden Nachhall sowie Durchgangslärm im Turnsaal
Technische Daten für passende Akustik-Systeme in Schulen und Kindergärten finden Sie hier:
Das richtige Dämmmaterial und der fachgerechte Einbau sind entscheidend
Wie die Raumakustik in Schulen und Kindergärten effektiv verbessert
werden kann und welche Rolle Raumakustik spielen, weiß Susanna Franner,
Geschäftsführerin von FRANNER Lärmschutz: „Stärke und Eigenschaften der
Schallschutzprodukte sowie der fachgerechte Einbau sind
ausschlaggebend. Hierzu ist Franner Lärmschutz ein zuverlässiger
Partner von der Materialauswahl und Bereitstellung bis hin zur Montage.“
Für die richtigen Raumakustikmaßnahmen sollten mehrere Aspekte
berücksichtigt werden. Die Wirkung und der Preis sind zwar wichtige
Kriterien, jedoch ist auch das Gesamtbild des Raumes entscheidend.
Abhängig von der Raumgeometrie ist oft der Einsatz verschiedener
Materialien sinnvoll, um die akustischen und die optischen Ziele
miteinander in Einklang zu bringen.
Für Lärmschutzmaßnahmen in Schulen und Kindergärten bietet
FRANNER Lärmschutz seit über 30 Jahren allen Architekten und Bauherren eine professionelle Beratung und technisch ausgereifte Produkte an.
Denn eines ist sicher: Professioneller Lärmschutz beginnt schon in der Planungsphase.
Weitere Infos und Fotos finden Sie
HIER.