Die Fassadenakademie des ÖFHF als wertvolles
Weiterbildungsmodul erneut bestätigt
Der Österreichische Fachverband für hinterlüftete Fassaden ÖFHF setzte
auch 2022 sein erfolgreiches Format „Fassadenakademie“ fort, das sich
in erster Linie auf die Weiterbildung und Interessen von Verarbeitern,
Zimmerfachkräften, Ingenieuren, Fassadenplanern und -beratern im
Außendienst ausgerichtet ist. Aufgrund der zahlreichen Anfragen konnten
die Teilnehmer unter der Leitung von DI Georg Zaiser dieses Jahr sogar
an zwei Terminen vom 26. bis 28.04.2022 und vom 10. bis 11.05.2022
jeweils zwei Tage thematisch in die fachliche Tiefe gehen: Es gab
spannende Einblicke in Material und Verarbeitungstechnik, Montage und
fachliche Umsetzung. „Das große Interesse an unserer Akademie zeigt,
wie wichtig es ist, auch mitten im Berufsleben immer am Puls der Zeit
zu sein und etwas Neues kennenzulernen“, sagt Zaiser. „Dass der Bedarf
und das Interesse bestehen, zeigt sich einmal mehr in der steigenden
Teilnehmerzahl. Für uns bedeutet das, dass diese Art der Weiterbildung
von Unternehmen als hohes Gut sehr geschätzt wird.“
vlnr: Ernst Gregorites,
Vorstandsvorsitzender ÖFHF, Stefanie Federspiel, Vorstand Kommunikation
ÖFHF, Johann Singer,
Abgeordneter zum Nationalrat, Christian Struber – Bundesobmann Arge
Eigenheim
Wissen nachhaltig vermitteln
Gemeinsam mit Georg Zaiser stellten sich an beiden Terminen Rudolf und
Georg Schmidhofer von Schmidhofer Dächer & Fassaden als Trainer zur
Verfügung, die sich mit vollem Einsatz und ehrenamtlich die Zeit
nahmen, ihr Knowhow weiterzugeben. Es ist ihre große Leidenschaft für
den Beruf, der sie antreibt, für noch mehr Qualität und Weiterbildung
zu sorgen. Neben der intensiven Praxis waren auch einige Vortragende
mit an Bord: Ernst Gregorites von Rockwool, der Sachverständige Thomas
Stulik und Günter Denk von Uni-Bausysteme präsentierten neue
Denkansätze und Ideen in Hinblick auf Verarbeitungs-techniken, Systeme
und Produkte. Die perfekte Location für die Abhaltung der
Fassaden-akademie bot der Lehrbauhof in Salzburg, Moosstraße 197 in
5020 Salzburg, der die Veranstaltung tatkräftig mit Infrastruktur,
Platz, Mitarbeitern und sämtlichen Tools unterstützte.
Wachsendes Interesse an der
vorgehängten, hinterlüfteten Fassade
Dass die Akademie stark gefragt ist, zeigt nicht nur die mit über 55
Teilnehmern hohe Anzahl von Interessierten, darunter sogar heuer
erstmals vier Frauen. Während die Unternehmen mitten in der baulichen
Hochsaison ihre Mitarbeiter für die Weiterbildung freistellen, um an
diesem Training teilzunehmen, wurde auch von einem politischen
Vertreter – Herrn NR Abgeordneter Johann Singer - die Wertigkeit der
Veranstaltung mehr als positiv konnotiert. Er verschaffte bei einem
Besuch der Akademie einen persönlichen Eindruck: „Die Akademie als
Brancheninitiative ist ein sehr guter Weg. Ich bin sehr positiv
überrascht, dass so viele Mitarbeiter*innen von Unternehmen sich Anfang
Mai, wo gerade Hochsaison in den Betrieben ist, sich die Zeit nehmen
und die Teilnahme bei der Akademie für die persönliche
Weiterentwicklung als besonders wichtig erachten. Für mich ist das ein
klares Zeichen dafür, wie wichtig den Unternehmer*innen es ist, dabei
zu sein, um gut ausgebildete Mitarbeiter zu haben.“ Da die
Veranstaltung nach ÖNORM B2900 zertifiziert ist, erhält jeder
Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss eines theoretischen Tests und
des Praxisteils eine Schulungsurkunde.
Kommunikation als wichtigstes Werkzeug
Nicht nur der Support der Veranstalter, sondern auch der fachliche
Austausch der Teilnehmer untereinander trägt zu noch mehr Wissen und
gegenseitiger Unterstützung in der Praxis bei. Auch für Singer eine
besondere Qualität einer analogen Veranstaltung: „Für mich war es sehr
spannend, weil ich aus den Gesprächen der Teilnehmer*innen erkennen
konnte, dass selbst Leute, die schon länger im Geschäft sind, neue
Dinge lernen, in dem sie mit Kolleg*innen zusammenkommen, sich hier
austauschen können und neue Verarbeitungsmethoden diskutieren.“
Die erfolgreichen
Teilnehmer wurden nach ÖNORM M 2900 zertifiziert.
Nationalratsabgeordneter Johann
Singer zu Besuch bei der Fassadenakademie des ÖFHF.
Fachkräftemangel – ein Thema mit
Brisanz
Neben dem drängenden Problem des akuten Fachkräftemangels in
Österreich, dem die Fassadenakademie versucht, auf diese Weise
entgegenzuwirken, ist es auch das Stärken des Qualitätsbewusstseins
potentieller Auftraggeber. „Wenn seitens des Fachverbandes darauf
geschaut wird, dass bei den Mitgliedsfirmen eine entsprechende Qualität
vorhanden ist, dann halte ich das für eine sehr gute Sache“,
unterstreicht Singer das Engagement des Verbandes. „Dementsprechend
natürlich gilt auch: Je besser die Qualität, desto mehr wird diese
Fassadenform auch in Anspruch genommen werden. Umso mehr ist auch ein
Mehrpreis gerechtfertigt, wobei man schon sagen muss, dass bei einer
Rechtfertigung heute auch mit Sicherheit die Nachhaltigkeit dazu
gehört. Dabei sind nicht nur die Anschaffungskosten ins Kalkül zu
ziehen, sondern die Gesamtkosten auf Lebenszeit zu betrachten.“
Die Termine der Fassadenakademie des ÖFHF für 2023 sind bereits in
Planung. Eine unverbindliche Anmeldung unter der Mailadresse
info@oefhf.at ist ab sofort jederzeit möglich.
Machen Sie sich selbst ein Bild über die Fassadenakademie: