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2026-06-13

Gefahren durch Störlichtbögen mit System begegnen


Gefahren durch Störlichtbögen mit System begegnen
DEHNarx - Störlichtbogengefahr bewerten und Schutzmaßnahmen nach dem
TOP-Prinzip festlegen.


Störlichtbögen sind vor allem eine Gefahr für Menschen, bergen aber auch ein wirtschaftliches Risiko. Allerdings ist die konkrete Aufgabenstellung „Störlichtbogen-Gefährdungsbeurteilung“ in vielen Unternehmen nicht ordentlich geklärt. Ein ganzheitliches Schutzkonzept analysiert die konkrete Arbeitssituation und definiert verschiedene Maßnahmen, um Störlichtbögen zu beherrschen. So lassen sich ein zuverlässiger Schutz von Personen und eine bestmögliche Anlagenverfügbarkeit erreichen.

DEHNarx: Gefahren durch Störlichtbögen mit System begegnen

Fachkräfte selbst müssen beim Arbeiten an elektrischen Anlagen ihren eigenen Schutz im Blick behalten. Sie haben die Pflicht, alle Sicherheitsregeln anzuwenden und ihre persönliche Schutzausrüstung (PSA) zu tragen.


Selbst in modernsten elektrischen Anlagen besteht ein Risiko für das Auftreten von Störlichtbögen. Typische und häufige Ursachen sind Arbeitsfehler oder Fremdkörper wie vergessenes Werkzeug, Tiere oder Verschmutzungen.
Unternehmen benötigen also eine Strategie, die mögliche Gefährdung ihres Personals und ihrer Anlagen durch Störlichtbögen zu bewerten und abzuwenden. Um eine bedarfsgerechte, für die jeweilige Situation passende Lösung zu erarbeiten, geht man am besten systematisch vor: angefangen bei der Klärung der rechtlichen Grundlage und der Formulierung von Schutzzielen über die Beurteilung der Gefährdung bis hin zur Definition und Umsetzung entsprechender Schutzmaßnahmen.





Der Schutz gegen Gefahren durch Störlichtbögen sollte dem TOP-Prinzip folgen: Technische Maßnahmen haben Vorrang, personenbezogene Mittel dienen der Bewältigung eines verbleibenden Restrisikos.


Technische, organisatorische und persönliche Maßnahmen zum Schutz von Verletzungen durch Störlichtbögen gehen Hand in Hand und sollten gemeinsam betrachtet werden. Für viele kleinere und mittlere Unternehmen ist eine fachliche und rechtlich fundierte Gefährdungsbeurteilung und darauf aufbauend die Erarbeitung eines passenden Schutzkonzepts eine komplexe und ressourcenbindende Aufgabe. Hier können speziell auf diese Fragestellung zugeschnittene Dienstleistungen Hilfestellung bieten.







DEHNarx ist eine modulare Dienstleistung zur Ermittlung und Dokumentation der Störlichtbogengefährdung nach DGUV-I 203-077 oder dem amerikanischen Verfahren NFPA70E/IEEE 1584.


Die Gefährdungsbeurteilung betrachtet und bewertet jeweils für konkrete Arbeitssituationen die Gefahr durch Störlichtbögen. Dabei kann das anlagenspezifische Risiko analysiert werden und in die Gefährdungsbeurteilung mit einfließen. Hilfestellung gibt die berufsgenossenschaftliche Informationsschrift DGUV-I-203-077 (Stand 2020). Sie geht in fünf Phasen vor: Phase 1 klärt, ob bei der jeweiligen Tätigkeit prinzipiell eine Gefahr besteht, dass Personen einem Störlichtbogen ausgesetzt werden. Hier fließen die Art der Tätigkeit, die Qualifikation der Beschäftigten und der Zustand der Anlage mit ein. Besteht die Gefahr einer Exposition, bewertet Phase 2 die Störlichtbogenenergie in dem Bereich. in dem die Tätigkeiten ausgeführt werden und nennt Kriterien, ab wann eine genauere Berechnung erforderlich ist. Grundlagen sind u.a. technische Daten zu Kurzschlussströmen oder Absicherungsgrößen der Stromkreise. Als unkritisch wird z. B. das Arbeiten an der Niederspannungsanlage bis 400 V und einem Kurzschlussstrom kleiner 1 kA eingeordnet. In Phase 3 erfolgt die Berechnung der zu erwartenden Lichtbogenenergie an der Arbeitsstelle (WLB) nach festgelegten Algorithmen. Ebenfalls nach einer definierten Formel wird der Schutzpegel der eingesetzten PSAgS (äquivalente Lichtbogenenergie WLBS) für die jeweiligen Arbeitsstellen berechnet. Ist die Lichtbogenenergie höher als der Schutzpegel der vorhandenen PSAgS, sind weitere Maßnahmen nach dem TOP-Prinzip nötig (Phase 4). Das kann die Anschaffung von Schutzkleidung mit höherem Prüfpegel sein, zusätzliche Schulungen oder technische Maßnahmen wie die Vergrößerung des Arbeitsabstands oder der Einsatz von aktiven Störlichtbogenschutzsystemen. Kann nach Phase 4 noch kein passender Schutz sichergestellt werden, schließt sich Phase 5 an. Hier wird die nach Anwendung der getroffenen Maßnahmen verbleibende Wahrscheinlichkeit für das Auftreten einer Verletzung durch Störlichtbögen sowie deren Schwere abgeschätzt und das Risiko bewertet.

DEHNarx: Gefahren durch Störlichtbögen mit System begegnen

PSAgS DEHNcare ArcFit: Schutzkleidung gegen Störlichtbögen sollte auch optisch ansprechend und bequem sein,
damit sie konsequent getragen wird.


Die Dienstleistung DEHNarX bewertet die Störlichtbogengefährdung /-energien nach DGUV-I 203-077 oder dem amerikanischen Verfahren NFPA 70E / IEEE 1584. Die in Ihrem Unternehmen bestehenden Schutzmaßnahmen werden überprüft, optimiert und ergänzende Maßnahmen nach dem „neuesten Stand der Technik“ empfohlen.

Weitere Infos unter https://www.dehn.at/de-at/dehnarx


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