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LIAPOR: Neubau mit Symbolwirkung


Monolithisch aus Liapor-Leichtbeton
LIAPOR: Neubau mit Symbolwirkung

Das 1914 erbaute Goethe-Gymnasium zählt zu den ältesten und größten Schulen in Regensburg. Zurzeit erfährt das Gymnasium eine Generalsanierung, die auch den Neubau einer Aula und einer Sporthalle umfasst. Entstanden ist ein moderner Hallenkomplex mit speziell gestalteten Sichtbetonflächen aus monolithischem Liapor-Leichtbeton, der alle Anforderungen an Energieeffizienz und Tragfähigkeit optimal erfüllt.

Das Goethe-Gymnasium, Regensburgs altes mathematisch-naturwissenschaftliches Gymnasium, ist mit über 1.200 Schülern das größte Gymnasium der Stadt. Es besteht aus zwei benachbarten Gebäuden, einem Jugendstilbau und einem Erweiterungsbau im Kloster St. Fidelis. Zurzeit erfahren die Gebäude eine Generalsanierung, die auch den Neubau einer Sporthalle und einer Aula beinhaltet.

„Seit ihrer Errichtung im Jahr 1914 wurde an den Gebäuden praktisch nichts verändert, in allen Bereichen gab es bauliche Defizite“, erklärt Martin Schönberger, Leiter der Abteilung Hochbau 2 beim Amt für Hochbau und Gebäudeservice der Stadt Regensburg. „Der Raumbestand entsprach nicht mehr den Anforderungen an einen modernen Schulbetrieb und machte eine grundlegende Sanierung unabdingbar.“

Die Modernisierungsmaßnahmen, die rund 25 Millionen Euro kosten und Ende 2013 abgeschlossen sein sollen, gliedern sich mit dem Neubau der Sport- und Pausenhalle, der Modernisierung des Hauptgebäudes und der Sanierung des Klostergebäudes in drei Bauabschnitte.

Den Auftrag für das Gesamtprojekt, dessen erster Spatenstich im März 2007 erfolgte, erteilte die Stadt Regensburg als Bauherr der Dömges Architekten AG in Regensburg. Das Architektenbüro überzeugte die Entscheider vor allem mit seinem Konzept zum Neubau des Hallenkomplexes, der sich als monolithisches Bauwerk aus Sichtbeton auf ganz eigene Weise in den städtebaulichen Kontext einfügt.