Diese Europäische Norm definiert die Mittel, die für den kathodischen Korrosionsschutz der eingetauchten metallischen Oberflächen von schwimmenden Offshore-Anlagen aus Stahl und Anlagenzubehör in Meerwasser und salzhaltigem Schlick einzusetzen sind. 1.1 Anlagen Diese Europäische Norm behandelt den kathodischen Korrosionsschutz der Außenflächen von schwimmenden Offshore-Anlagen, die bei normalen Betriebsbedingungen ortsfest sind; hierzu zählen im wesentlichen: Leichter, Hubbohrinseln, halbtauchende Plattformen, Vorratstanker, Tonnen usw. Sie behandelt ferner die eingetauchten Bereiche von Zubehör wie z. B. an der Anlage befestigte Ketten, sofern diese von der Anlage nicht elektrisch isoliert sind. Sie behandelt nicht den kathodischen Korrosionsschutz von Schiffen, ortsfesten Offshore-Anlagen, langgestreckten Anlagen (Rohrleitungen, Kabeln) oder Hafenbauten, da hierfür andere Normen gelten. Diese Europäische Norm befasst sich ausschließlich mit dem kathodischen Korrosionsschutz von in Meerwasser