Die Heutrocknung stellt die älteste Konservierungsform von Wiesenfutter dar. Allerdings war diese Form der Haltbarmachung des Winterfutters immer mit einem hohen Wetterrisiko verbunden. Deshalb bediente man sich früher sehr häufig der Gerüsttrocknung (Stainacher Heuhütte, Schwedenreutertrocknung, ...), um Bröckel- und Atmungsverluste und die Gefahr der Schimmelbildung zu reduzieren. Nachdem diese Form der Konservierung aus arbeitstechnischen Gründen nicht mehr möglich war, wandte man sich verstärkt der Silagebereitung zu. Weiters konnten die einfachen Unterdachtrocknungsverfahren (z.B. Giebelrostanlagen, Ziehkanalverfahren, ...), aber auch die einfache Kaltlufttrocknung den gestiegenen Anforderungen der Grünlandernte (Nutzen kurzer Schönwetterperioden, Ernten zum optimalen Nutzungszeitpunkt, hohe Flächenleistung) nicht mehr gerecht werden. Aufgrund der technischen Weiterentwicklungen bei Heutrocknungsanlagen sowie der steigenden Nachfrage nach Heumilchprodukten stößt die Heubereitung wieder auf verstä