Diese Norm legt einheitliche Qualitätsanforderungen und die technischen Lieferbedingungen in Bezug auf die Markierung von metallischen Teilen in der Luft-, Raumfahrt- und Verteidigungsindustrie unter Anwen-dung der "Data-Matrix-Symbologie (Codeschemata)" fest. ISO/IEC 16022 legt die allgemeinen Anforderun-gen (z. B. Datenzeichencodierung, Regeln zur Fehlerkorrektur, Decodieralgorithmus) fest. Ergänzend zur ISO/IEC 16022-Spezifikation unterliegt die Teilekennzeichnung mit einem derartigen Codeschema den Anforderungen in der vorliegenden Norm, um ein elektronisches Lesen des Symbols sicherzustellen. Folgende Markierverfahren sind in der vorliegenden Norm enthalten: - Nadelprägung (Punktprägung); - Lasergravur; - elektrochemisches Ätzen. Bei Bedarf werden weitere Markierverfahren aufgenommen. Falls in der vertraglichen Geschäftsbeziehung nicht anders festgelegt, muss das für die Gestaltung des Teils verantwortliche Unternehmen die Lage der Data-Matrix-Markierung bestimmen. Die Lage des Symbols sollte z