ÖNORM EN 16270 - Kraftstoffe für Kraftfahrzeuge - Bestimmung von hochsiedenden Komponenten inklusive Fettsäure-Methylester in Ottokraftstoff und Ethanol (E85)-Kraftstoff für Fahrzeuge - Gaschromatographisches Verfahren
Ausgabedatum
2015-08-01
Norm-beschreibende Schlagwörter
Normenart
STANDARD
Norm-Nummer
ÖNORM EN 16270
Norm-Titel, deutsch
Kraftstoffe für Kraftfahrzeuge - Bestimmung von hochsiedenden Komponenten inklusive Fettsäure-Methylester in Ottokraftstoff und Ethanol (E85)-Kraftstoff für Fahrzeuge - Gaschromatographisches Verfahren
Vorgänger-Norm
ÖNORM EN 16270 (2012 11 01) ÖNORM EN 16270 (2014 03 15)
Norm-Titel, englisch
Automotive fuels - Determination of high-boiling components including fatty acid methyl esters in petrol and ethanol (E85) automotive fuel - Gas chromatographic method
Norm-Titel, französisch
Carburants pour automobiles - Détermination des composés à haut point d'ébullition dont les esters méthyliques d'acides gras dans l'essence et dans le carburant éthanol pour automobiles (E85) - Méthode par chromatographie en phase gazeuse
Diese Europäische Norm legt ein Verfahren zur Bestimmung hochsiedender Komponenten in Ottokraftstoff nach EN 228 und in Ethanol (E85)-Kraftstoff für Fahrzeuge nach CEN/TS 15293 mittels Kapillar-Gaschromatographie mit Flammenionisationsdetektor fest. Dieses Verfahren ist anwendbar auf hochsiedende Substanzen wie Fettsäure-Methylester (FAME) oder Dieselkraftstoff, die einen Siedepunkt größer oder gleich 1-Methylnaphthalin besitzen. Diese Europäische Norm ist anwendbar auf Materialien mit einem Dampfdruck, der niedrig genug ist, um die Probenahme bei Umgebungstemperatur zu ermöglichen, und umfasst einen Siedebereich von mindestens 100 °C. Dieses Verfahren berücksichtigt besonders Fettsäuremethylester. Der Messbereich für den hochsiedenden Anteil reicht in Ottokraftstoff von etwa 0,7 % (m/m) bis etwa 2,5 % (m/m). Für den FAME-Anteil liegt der Bereich von etwa 0,2 % (m/m) bis etwa 2 % (m/m). Der Messbereich für den hochsiedenden Anteil ist in Ethanol (E85)-Kraftstoff für Fahrzeuge von etwa 0,2 % (m/m) bis e