Das nun bereits zum 6. Mal überarbeitete ÖKL-Merkblatt Nr. 23 "Kälberhaltung" gibt umfassende Auskunft über die Ansprüche der Tiere und die unterschiedlichen Aufstallungsformen. Die Kälberaufzucht wird in hohem Maße von der Haltungsform, dem Stallklima, der Fütterungseinrichtung und der Betriebshygiene bestimmt. Nur gesund aufgezogene Kälber können als erwachsene Tiere ihr genetisch veranlagtes Leistungsvermögen sowohl in der Mast als auch in der Milchproduktion erbringen. Das körpereigene Abwehrsystem ist erst nach ca. sechs Wochen voll ausgebildet. In dieser kritischen Periode müssen Kälber optimal ernährt und untergebracht sein. Um die Keimbelastung möglichst niedrig zu halten, ist eine räumliche Trennung des Käberstalles vom restlichen Stallgebäude zu empfehlen. Neben den rechtlichen Grundlagen wird im Merkblatt zunächst auf die Ansprüche der Kälber eingegangen. Hier geht es um Sozialkontakt, Bewegungsmöglichkeit, Bodenbeschaffenheit, Licht, Waser und Stallklima. In einem Diagramm wird der Haltungsver