ÖNORM EN 13130-6 - Werkstoffe und Gegenstände in Kontakt mit Lebensmitteln - Substanzen in Kunststoffen, die Beschränkungen unterliegen - Teil 6: Bestimmung von Vinylidenchlorid in Kunststoffen
Ausgabedatum
2004-09-01
Norm-beschreibende Schlagwörter
Normenart
STANDARD
Norm-Nummer
ÖNORM EN 13130-6
Norm-Titel, deutsch
Werkstoffe und Gegenstände in Kontakt mit Lebensmitteln - Substanzen in Kunststoffen, die Beschränkungen unterliegen - Teil 6: Bestimmung von Vinylidenchlorid in Kunststoffen
Materials and articles in contact with foodstuffs - Plastics substances subject to limitation - Part 6: Determination of vinylidene chloride in plastics
Norm-Titel, französisch
Matériaux et objets en contact avec les denrées alimentaires - Substances dans les matières plastiques soumises à des limitations - Partie 6: Détermination du chlorure de vinylidène dans les matières plastiques
Vinylidenchlorid ist ein Monomer, das bei der Herstellung bestimmter Kunststoffolien und -beschichtungen verwendet wird, die für den Kontakt mit Lebensmitteln vorgesehen sind. Bei der Herstellung von Vinylidenchlorid-Polymeren und -Copolymeren können Rückstände des Vinylidenchlorid-Monomers im Polymer verbleiben und in Lebensmittel übergehen, die mit dem Polymer in Berührung kommen. Dieser Teil dieser ÖNORM legt ein Verfahren zur Bestimmung von Vinylidenchlorid in Werkstoffen und Gegenständen aus Kunststoff fest. Das Verfahren ist anwendbar auf Folien aus Polyvinylidenchlorid, mit Polyvinylidenchlorid beschichtete Folien sowie auf Schichtstoffe und durch Verbundextrusion hergestellte Werkstoffe, die Polyvinylidenchlorid enthalten. Der Masseanteil des festgestellten Vinylidenchlorids wird als Milligramm Vinylidenchlorid je Kilogramm Polymer ausgedrückt. Das Verfahren ist geeignet für die quantitative Bestimmung von Vinylidenchlorid bei einem Mindestmasseanteil von 5 mg/kg in Werkstoffen und Gegenständen au