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AUSSCHREIBUNGS-NEWS


AUSSCHREIBUNGS-NEWS

Neue Schwellenwerte ab 30.04.2009

Mit BGBl. II Nr. 125/2009 wurde die Schwellenwerteverordnung 2009 erlassen. Da auf Grund der gegenständlichen Wirtschaftskrise auch in Deutschland die Schwellenwerte im Unterschwellenbereich bezüglich Vergabeverfahren erhöht wurden, bestand auch in Österreich der Wunsch, im Subschwellenbereich die Werte entsprechend der deutschen Regelung anzupassen.

Die Schwellenwerteverordnung tritt mit 30.04.2009 in Kraft und wird mit Ablauf des 31.12.2010 außer Kraft treten.

Die Schwellenwerteverordnung sieht folgende Änderungen vor:

Direktvergabe - Anhebung von € 40.000,-- auf € 100.000,--

Verhandlungsverfahren ohne vorherige Bekanntmachung
- bei Liefer- und Dienstleistungsaufträgen: Anhebung von € 60.000,-- auf € 100.000,--
- bei Bauaufträgen: Anhebung von € 80.000,-- auf € 100.000,--

Nicht offenes Verfahren ohne vorherige Bekanntmachung
- bei Bauaufträgen: Anhebung von € 120.000,-- auf € 1 Mio.
- bei Liefer- und Dienstleistungsaufträgen: Anhebung von € 80.000,-- auf € 100.000,--

Die neuen Werte gelten nur für Vergabeverfahren, die im Zeitraum der Geltung der Verordnung eingeleitet werden.