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2019-07-23T03:15:02.9774609+02:00 BAUDATENBANK.AT - Österreichische Baudatenbank

Hanf dämmt Gemeindezentrum im Ländle


Hanf dämmt Gemeindezentrum im Ländle

Öko-Dämm Projekt „Spannrahmen“ sorgt auch für hervorragenden Schallschutz


Mit Fasern hatte die Spannrahmen-Halle als ehemaliges Textil-Werk bereits früher zu tun.
Heute ist der „Spannrahmen“ ein ultra-modernes Veranstaltungs-Zentrum, das mit einer ökologischen Hanf-Dämmung eine thermische Sanierung aus besonderen Naturfasern verpasst bekam. Mit 2.700 m² gedämmter Fassadenfläche ist dies das bisher größte Projekt, das der Perger Erzeuger der Hanfdämmplatten, Capatect, in Westösterreich mitbetreute.   

Vom hässlichen Werksgebäude zur modernen und ressourcen-schonenden Event-Location – mit einer Fassadendämmung aus Hanffasern.
Foto: Synthesa

Durch behutsame Sanierung wurde die ehemalige Fabrikhalle zeitgemäß für Veranstaltungen adaptiert und die alte Bausubstanz auf höchstem Standard revitalisiert.

Dazu wurde es vorrangig notwendig, die Hülle des Gebäudes thermisch zu sanieren – und fast genauso wichtig – die Akustik des Mehrzweck-Objektes zu optimieren. „Beide Anforderungen – Energieeinsparung und Akustik – werden mit unseren Hanfdämmung bestens bedient“, sagt Gert Lampert, Architektenberater und Leiter der Capatect/Synthesa-Niederlassung Rankweil. Deshalb war die Entscheidung Mineralwolle oder Hanf rasch gefallen. „Für den neuen, klimaschonenden Dämmstoff hatten sich auch die Gemeinde-Verantwortlichen ausgesprochen“, erzählt Lampert. Hanf bietet etwa im Vergleich zu verputzten Ziegelwänden eine Reduktion der Schallintensität um 84 Prozent! Das vermindert den Schall sowohl nach Außen als auch nach Innen außerordentlich!

Ausgeführt wurde die Fassadendämmung mit einer Dicke von 16 cm vom Nenzinger Gerüstbau-Unternehmen Atrium. Als Putze kamen dekorative Reibputze auf Silikonharzbasis mit gleichkörniger Oberfläche zum Einsatz.

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