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2020-07-06T19:37:10.7760000+02:00 BAUDATENBANK.AT - Österreichische Baudatenbank

Die Weichen sind gestellt


Die Weichen sind gestellt
Steinbacher Dämmstoffe zieht Bilanz zum Wirtschaftsjahr 2011/12 und blickt voraus

Das Wirtschaftsjahr 2011/12 war geprägt von in etwa gleichbleibenden Auftragsmengen bei schwierigen Weltrohstoffpreisen. Dennoch kann die Steinbacher Dämmstoff GmbH mit dem Verlauf zufrieden sein und ein positives Resümee ziehen.

Wie die aktuellen Geschäftsdaten zeigen, wurde ein Umsatz von 82 Mio. Euro erwirtschaftet und somit zum ersten Mal die 80-Millionen-Marke geknackt. Insgesamt 13 Mio. m2 Dämmplatten, 6,5 Mio. m2 Trittschallmatten, 39 Mio. Laufmeter Estrichrandstreifen und 33 Mio. Laufmeter Rohrisolierungen haben im abgelaufenen Wirtschaftsjahr das Steinbacher-Werk in Erpfendorf verlassen. Neben der permanenten Optimierung interner Organisationsabläufe investierte Österreichs einziger Dämmstoff-Komplettanbieter auch in diesem Jahr wieder in den eigenen Standort. Knapp 3 Mio. Euro stecken allein im Bau des neuen Logistikzentrums, das die Kapazitäten und somit Leistungsstärke und Effizienz von Steinbacher entscheidend verbessern soll. „Die Weichen für die Zukunft sind gestellt“, betont Geschäftsführerin Mag. Ute Steinbacher.

Trends und Aussichten für das Jahr 2012/13
Die Branche wird zu Dämmlösungen tendieren, die sehr gute Lambdawerte und eine einfache Verarbeitung garantieren. Marktwirtschaftliche Erwartungen sind sehr schwer zu prognostizieren. Laut diverser Studien wird in der Eurozone für 2012 eine milde Rezession erwartet, wobei die DACH-Staaten mit einem leichten Plus davonkommen sollten. Dennoch kann man keine große Entspannung für den Markt erwarten – auch für 2013 noch nicht. Die goldenen Zeiten sind vorbei. Und ein kurioses Detail am Rande: Obwohl die Nachfrage nach Wohneinheiten stetig steigt, kommt das Angebot nicht hinterher – weil die Kommunen sparen müssen. „Kurzum: Es wird nicht einfacher werden. Dennoch werden wir gemeinsam mit unseren Partnern versuchen, diese Situation auch weiterhin mit Nachhaltigkeit und innovativen Ansätzen zu meistern“, so GF Mag. Roland Hebbel.

Positive Neuigkeiten für die thermische Sanierung
Die Chancen stehen gut, dass der Sanierungsscheck bis 2020 verlängert und die Mittel von bisher 100 Mio. Euro pro Jahr auf die geforderten 300 Mio. Euro erhöht werden. „Um die EU-Ziele bis 2020 (-20% Energieverbrauch, -20% CO2-Verbrauch gegenüber 1990,  20% Anteil erneuerbare Energie) zu erreichen, muss die Sanierungsrate auf 3% bzw. mittelfristig 5% steigen, ansonsten werden diese Ziele nicht erreicht. Bisher ist die Sanierungsrate nur geringfügig von 1% auf 1,2% gestiegen“, erläutert Mag. Hebbel.

„Die beste Energie ist immer noch jene, die man nicht braucht!“
Pro Jahr dämmt Steinbacher rund 15.000 Häuser. Das ergibt eine Einsparung von 150.000 Tonnen CO2, was rund 60 Mio. Litern Heizöl (!) pro Jahr entspricht. Äußerst positiv auch das Resümee vom Steinbacher-Standort in Polen: Mit der Tochterfirma Izoterm konnte der Erpfendorfer Dämmstoff-Spezialist ca. 6 Mio. Euro und damit ebenfalls ein Umsatzplus erwirtschaften – sicherlich auch eine Folge der bevorstehenden Fußball-Europameisterschaft, die bis dato positive Stimmung am polnischen Markt hervorgerufen hat.

www.steinbacher.at