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2020-11-23T16:12:31.9246875+01:00 BAUDATENBANK.AT - Österreichische Baudatenbank

Steinbacher Dämmstoffe zieht Bilanz zum Wirtschaftsjahr 2010 und blickt voraus


Steinbacher Dämmstoffe zieht Bilanz zum Wirtschaftsjahr 2010 und blickt voraus

Krise eingedämmt?

Schwierige Rohstoffpreisentwicklungen und der damit verbundene Preiskampf in 2010 machten der gesamten Dämmstoff-Branche das Leben schwer. Doch die Vorzeichen stehen gut, dass es 2011 aufwärts geht. Steinbacher Dämmstoffe, Österreichs einziger Dämmstoff-Komplettanbieter, blickt positiv in die Zukunft – und setzt weiterhin auf Produktqualität sowie Innovation.

Auch wenn das Auftragsvolumen im vergangenen Wirtschaftsjahr leicht gestiegen ist – die Ertragssituation war noch nicht ganz optimal. „Von einem Boom kann also bislang noch keine Rede sein. Aber immerhin befindet sich die Dämmstoffindustrie in einem Aufwärtstrend“, resümiert Mag. Roland Hebbel, Product Manager bei Steinbacher. Mit der Fortsetzung der Thermischen Sanierung wurde jedoch ein wichtiger Schritt für die weitere Entwicklung des Dämmstoffmarktes sowie für die gesamte österreichische Bauwirtschaft getan: „Die 100 Millionen Fördereuro pro Jahr für Dämmung und thermische Verbesserung von Wohn- und Betriebsgebäuden sind bestens dazu geeignet, die Anstrengung in Richtung CO2- Reduktion weiter zu stärken“, so Hebbel.

Investitionsvolumen von ca. 800 Mio. Euro zu erwarten
Für das laufende Wirtschaftsjahr erwartet die Dämmstoffbranche ein Mengenwachstum von ca. 3% bei weiterhin sehr schwierigen Weltrohstoffpreisen und stark schwankenden Wechselkursen. Auf nationaler Ebene sieht es so aus, dass Österreichs Kommunen weniger finanzielle Mittel für den Sektor Neubau zur Verfügung haben, wodurch die Zahl neuer Wohneinheiten von 39.000 im Vorjahr auf 37.000 sinken wird – der Bedarf liegt allerdings bei 50.000! Dagegen lässt die Bundesförderung der Thermischen Sanierung mit jährlich 100 Millionen Euro für 2011 bis 2014 positive Effekte erwarten: „100 Mio. Euro bewirken ein Investitionsvolumen von ca. 800 Mio. Euro – insgesamt sprechen wir also von rund 3 Mrd. Euro, die in den nächsten 4 Jahren in die österreichische Bauwirtschaft investiert werden“, prognostiziert Hebbel.

Das Steinbacher-Geschäftsjahr 2010
Angesichts der schwierigen Bedingungen in 2010 kann die Steinbacher Dämmstoff GmbH mit dem erwirtschafteten Umsatz von 75 Millionen Euro zufrieden sein. Insgesamt 13 Mio. m2 Dämmplatten, 7,5 Mio. m2 Matten sowie 32 Mio. Laufmeter Rohrisolierung verließen 2010/2011 das Steinbacher-Werk in Erpfendorf. Die Exportquote liegt bei ca. 45% – mit supranationalen Unterschieden: Während Steinbacher Dämmstoffe bei Abnehmern aus dem Westen eine steigende Nachfrage verzeichnet, ist bei den östlichen Ländern derzeit ein leichter Rückgang zu konstatieren. Aktuell beschäftigt Österreichs einziger Dämmstoff-Komplettanbieter 320 Mitarbeiter. Neben der permanenten Optimierung interner Organisationsabläufe wird kontinuierlich in die Innovation neuer Produkte und natürlich in den Standort investiert. Hauptaugenmerk liegt dabei auf dem Ausbau der Logistik sowie der ständigen Verbesserung der Arbeitsplätze. Der hohe Qualitätslevel garantiert schließlich den anhaltenden Erfolg von Steinbacher.

Infobox:
Dämmstoffe aus Tirol
Das regional verankerte Familienunternehmen Steinbacher Dämmstoffe mit Sitz in Erpfendorf (Bezirk Kitzbühel) wurde vor 49 Jahren gegründet und zählt heute zu den drei führenden Dämmstoffproduzenten Österreichs. Der Problemlöser für alle Dämmfragen am Bau bietet 360°-Dämmstoffkompetenz aus einer Hand. Rund 320 Mitarbeiter garantieren maximale Qualitätsstandards von A bis Z. Bereits 2005 kürte das Wirtschaftsblatt Steinbacher zu Tirols bestem Familienbetrieb. Und 2008 wählten führende österreichische Bauunternehmer im Branchenmagazin SOLID Steinbacher zum besten Dämmstoff-Lieferanten. Sämtliche Produkte werden zum Schutz von Klima und Umwelt HFCKW- und HFKW-frei produziert.

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