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2020-07-10T21:32:12.6550625+02:00 BAUDATENBANK.AT - Österreichische Baudatenbank

Kapillaraktive Platten für optimales Raumklima im Museum


Kapillaraktive Platten für optimales Raumklima im Museum
Das TIROL PANORAMA am Bergisel von stoll.wagner zeichnet sich nicht nur durch anspruchsvolle Architektur, sondern auch durch einen hervorragend ausgeglichenen Feuchtigkeitshaushalt aus, der für die hochkarätigen Exponate, insbesondere das Riesenrundgemälde, von höchster Bedeutung ist. Um dieses Ziel zu erreichen, wurde die mineralische Innendämmung Ytong Multipor verwendet, die gerade bei sehr sensiblen Bauaufgaben effektiv eingesetzt werden kann.

Das TIROL PANORAMA gilt als Beispiel gelungener zeitgenössischer Architektur, das es versteht eine Brücke zwischen Vergangenheit und Zukunft zu schlagen. Für den Entwurf und die Realisierung des Projektes zeichnet sich das Innsbrucker Architekturbüro stoll.wagner als Generalplaner verantwortlich. Die Architekten setzten sich 2006 mit ihrer Idee in einem EU-weiten Wettbewerb unter 80 Projekten durch. Die Umsetzung erfolgte in Beton-Massivbauweise, wobei die Wände als Energiespeicher für die Heizung und Kühlung eingesetzt werden. Die Architekten legten dazu großes Augenmerk auf die Ausführung der Außenansicht in hochwertigster Sichtbeton-Qualität. Eine Innendämmung, die den raumklimatischen Anforderungen gerecht wird, bildete dafür die Voraussetzung. Für die Erarbeitung eines bauphysikalischen Konzeptes wurde das erfahrene Büro Bauphysik Prause beauftragt, das die notwendigen bauphysikalischen Lösungen unter Einbindung der innovativen kapillaraktiven Mineraldämmung Ytong Multipor realisierte.

Kapillaraktive Platten für optimales Raumklima im Museum
© stoll.wagner Architekten bzw. Ytong

Höchste Ansprüche an Architektur
Die Mehrzweckarchitektur hat gleich mehrere Funktionen zu erfüllen. Beispielsweise schafft sie eine Verbindung zum historischen Kaiserjägermuseum und der Dauerausstellung zur Kulturgeschichte Tirols. Als Highlight der Ausstellung gilt das Riesenrundgemälde, das auf 1.000 Quadratmetern in einer 360-Grad-Ansicht den Tiroler Freiheitskampf vor der Kulisse Innsbrucks zeigt. Um die entsprechenden Bedingungen für die gezeigten Kunstwerke zu schaffen, war es neben der architektonischen Inszenierung auch eine große bauphysikalische Aufgabe, der sich der Wiener Experte DI Walter Prause annahm. „Die besonderen bauphysikalischen Herausforderungen am Projekt Museum Bergisel beziehungsweise am Tirol Panorama waren sicherlich die Komplexität der Planungsaufgabe, sowie die geforderte Klimakonstanz bei Ausfall der feuchteregulierenden Klimaanlage während eines vollen Besuchstages. Das Rundgemälde sollte auch dann bei voll aufrechtem Publikumsverkehr im geforderten Luftfeuchte-Temperaturbereich bleiben, um keinen Schaden zu nehmen“, resümiert der Bauphysik-Experte.

Ytong die Nummer 1 im südosteuropäischen Raum
Alle Aktivitäten Österreichs (Xella Porenbeton Österreich GmbH) und der Landesgesellschaften in den südosteuropäischen Staaten Bosnien, Slowenien, Kroatien, Serbien und Kosovo werden unter dem Dach der Xella Baustoffe Alpe-Adria von der Zentrale im niederösterreichischen Loosdorf koordiniert und gesteuert. Mit rund 400 Mitarbeitern in dieser Region ist die Marke Ytong (Porenbeton) Marktführer. Die Xella-Gruppe beschäftigt weltweit etwa 6.800 Mitarbeiter und erlöste im Jahr 2010 einen Umsatz von 1,1 Milliarden Euro.

Weitere Informationen unter: www.ytong-multipor.at