An den Anfang der Seite scrollen
2020-12-04T23:15:45.0790625+01:00 BAUDATENBANK.AT - Österreichische Baudatenbank

Innovative Wohnanlage effizient in jeder Hinsicht


Innovative Wohnanlage effizient in jeder Hinsicht

Die vor einem Jahr mit einem Pilotprojekt begonnene Zusammenarbeit von Ytong und pro:Holz Niederösterreich, wird mit einem weiteren Immobilienprojekt erfolgreich weitergeführt. In Kronberg, 40 Kilometer nördlich von Wien, errichtet die Heimat Österreich gemeinnützige Wohnungs- und Siedlungsgesellschaft m.b.H. die Reihenhausanlage „In den Kellerbergen“. Eingesetzt wird dabei ein innovatives Bausystem aus Brettsperrholz und Ytong. Im Rahmen eines Forschungsprojektes gemeinsam mit pro:Holz Niederösterreich wurde ein Bausystem aus Brettsperrholz und Ytong entwickelt. „Die Kombination von Holz und Porenbeton hat sich als hervorragende Produktinnovation erwiesen“, berichtet Claus Steiner, Geschäftsführer Xella Porenbeton Österreich, stolz. „Damit erreichen wir höchste Effizienz bei Bauzeit, Kosten und bauphysikalische Eigenschaften“, ergänzt Kommerzialrat Franz Schrimpl, Obmann pro:Holz Niederösterreich. Die Fertigstellung erfolgt Ende 2010.

Der hohe Vorfertigungsgrad ermöglicht eine Zeitersparnis von ca. 50 Prozent gegenüber herkömmlicher Bauweisen und damit niedrigere Kosten, dazu kommt eine hohe Flexibilität in der Grundrißgestaltung. Das neue Bausystem ist ein Mischbau - zusammengesetzt aus Brettsperrholzplatten/Holzmassiv und Elementen aus Porenbeton – für ein- oder mehrgeschossige Bauten und wurde erstmals 2009 beim Bau des Landeskindergartens im niederösterreichischen Loosdorf eingesetzt. „Schnelles und sauberes Bauen mit großformatigen Elementen ist bei Ytong schon seit Jahren eine Selbstverständlichkeit. Dieses Know-how kann Ytong beim Wohnprojekt in Kronberg ideal nutzen“, zeigt sich Ing. Claus Steiner, Geschäftsführer Xella Porenbeton Österreich, vom Projekt begeistert.

Deutlich reduzierte CO2-Emissionen

Ytong ist Partner der klima:aktiv Initiative, mit dem natureplus-Zertifikat ausgezeichnet und benötigt bei der Herstellung seines Baustoffes nur die Hälfte der Energie vergleichbarer, mineralischer Massivbaustoffe. Holz weist als nachwachsender Rohstoff eine positive CO2-Bilanz auf und eignet sich somit vom ökologischen Standpunkt als perfekter Partner für Ytong. Die Kombination der beiden Baustoffe ermöglicht bei der Errichtung der Reihenhausanlage „In den Kellerbergen“ ein Einsparungspotential von rund Tonnen160 Tonnen CO2. „Ökologische Kriterien spielen genauso wie der Faktor Zeit im Bauwesen eine immer wichtigere Rolle. Mit dem Mischbausystem Ytong und Holz lassen sich sämtliche Baustandards vom Niedrigenergie- bis zum Passivhaus in der Praxis umsetzen“, weiß Manfred Gassner , Bauleiter in Kronberg. Die neue Mischbauweise ist aber nicht nur aus ökologischer Sichtweise nachhaltig, sondern erfüllt auch die Anforderungen an soziale Nachhaltigkeit. Durch die Anpassungsfähigkeit des Systems kann jedes ausführende Unternehmen auf individuelle Wünsche von Kunden reagieren und gewinnt dadurch an Kompetenz und Attraktivität. Durch diese Förderung der Regionen können für die Zukunft lokale Arbeitsplätze gesichert werden.

Geringere Bauzeit, weniger Kosten

Das Mischbausystem der Ytong-Wandtafeln mit Holz hat einen hohen Vorfertigungsgrad und ist durch die kurzen Montagezeiten besonders wirtschaftlich. Beispielsweise werden bis zu 80 Prozent der Holzbauelemente in Hallen fertig produziert und reduzieren die Montagezeit auf ein berechenbares Minimum. Das Mischbausystem von Ytong-Elementen und Holz ermöglicht zusätzlich eine hohe planerische Flexibilität und damit auch eine bessere Raumausnützung. Die rund 100m2 großen Reihenhauseinheiten bestehen aus einer Kombination aus Holz-Riegelbau, Ytong-Porenbetonwänden und massive Sichtholzdecken.

Die Bauobjekte sind in der Grundrissgestaltung äußerst flexibel und infolge einer Zeitersparnis von 50 Prozent rasch beziehbar. Beide Baustoffe ergänzen sich perfekt und zeigen bauphysikalische Ähnlichkeiten auf. Biege-, Druck- und Zugfestigkeit beider Baustoffe werden intelligent für das Mischbausystem eingesetzt. „Die Handhabung der Holz- und Ytongelemente war sehr unkompliziert. Sobald die Wände fertig waren, haben wir nur noch die Decken drauflegen müssen“, erklärt Werner Putz, Polier der Baustelle in Kronberg. Dadurch ergibt sich auch ein optischer Vorteil. Die edle Holzstruktur der Deckenunterseite bleibt bei allen Reihenhäusern in Kronberg erhalten.

Qualitativ hochwertiges Wohnen

Durch ähnliche Dämmwerte ergänzen sich die beiden Baustoffe Ytong und Holz perfekt und vereinfachen somit die Vermeidung von Wärmebrücken. Zusätzlich weißt jedes Material seine eigenen spezifischen Merkmale auf, die sich in Kombination als äußerst nützlich erweisen. Der mineralische Baustoff Ytong ist brandsicher und Holz verfügt über gute Biegeeigenschaften. Zusätzlich regulieren Holz und Porenbeton die Luftfeuchtigkeit und können schädliche Substanzen aus der Raumluft absorbieren. Die Ytong- Wände zeichnen sich durch eine hohe Winddichtheit (weniger Fugenanteil durch Elementbauweise) aus und überzeugen mit exzellenten Dämmwerten. „Die Anforderungen an Baumaterialien in Hinblick auf Energieeffizienz und ökologische Nachhaltigkeit verschärfen sich zunehmend. Die Situation stellt für Xella eine große Chance dar. Ytong besitzt nämlich den besten Wärmedämmwert am Baustoffmarkt“, so Steiner. Die gelungene Kombination der Baustoffe manifestiert sich durch seine warm wirkende Oberfläche. Die Langlebigkeit und Wertbeständigkeit der Materialien, erzeugt ein behagliches Wohnklima der 16 Reihenhäuser in Kronberg.

Ytong die Nummer 1 im südosteuropäischen Raum
Alle Aktivitäten Österreichs (Xella Porenbeton Österreich GmbH) und der Landesgesellschaften in den südosteuropäischen Staaten Bosnien, Slowenien, Kroatien, Serbien und Kosovo werden unter dem Dach der Xella Baustoffe Alpe-Adria von der Zentrale im niederösterreichischen Loosdorf koordiniert und gesteuert. Mit rund 400 Mitarbeitern in dieser Region ist die Marke Ytong (Porenbeton) Marktführer. Die Xella-Gruppe beschäftigt weltweit etwa 6.800 Mitarbeiter und erlöste im Jahr 2009 einen Umsatz von 1,2 Milliarden Euro.

Weitere Informationen unter: www.ytong.at