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2020-11-27T22:34:45.9623828+01:00 BAUDATENBANK.AT - Österreichische Baudatenbank

ISOVER BEI DEN OLYMPISCHEN SPIELEN 2010


ISOVER BEI DEN OLYMPISCHEN SPIELEN 2010

Mit der Errichtung eines Passivhauses als Quartier für die heimischen Wintersportler trägt Österreich dazu bei, den umweltbewussten Gedanken, der die Olympischen Spiele 2010 in Kanada prägt umzusetzen. Unter den Sponsoren des Projekts ist auch Saint-Gobain ISOVER Austria, die den Bau mit Fachwissen und Materialspenden unterstützt.

17 Tage, mehr als 80 Länder, 5.500 Sportler und Offizielle aus aller Welt, 3 Milliarden Zuschauer und EIN Passivhaus – das sind die beeindruckenden Fakten der Olympischen Winterspiele 2010.

Wenn die österreichischen Olympioniken am 12. Februar ihre Koffer im kanadischen Whistler auspacken tun sie dies in einem Quartier, das im wahrsten Sinne des Wortes aus österreichischem Holz geschnitzt ist. Das gilt nicht nur für die verwendeten Materialien sondern auch für die Anforderungen an Behaglichkeit und Energieeffizienz. So entspricht das rund 260 m2 große Gebäude, das sich über zwei Etagen erstreckt dem heimischen Passivhaus-Standard. Kein Wunder, dass sich namhafte Firmen, die selbst größten Wert auf Nachhaltigkeit und Umweltschutz legen, an dem Projekt beteiligt haben. Mit dabei auch ISOVER Austria: „Auf die Wichtigkeit der Passivhausbauweise weltweit aufmerksam zu machen ist uns ein großes Anliegen“, erklärt ISOVER Marketingleiter Robert Schild. „Aus diesem Grund haben wir das Projekt auch mit Materialspenden unterstützt.“ So kamen beispielsweise 600 m2 ISOVER Holzrahmenfilz zum Einsatz. Dieser zeichnet sich durch eine optimale Wärmedämmung aus und lässt sich durch ein hohes Maß an Elastizität und Kompaktheit leicht verarbeiten. Weiters sponserte der Dämmstoffprofi auch rund 290 m2 Trittschalldämmplatten und diverse Dämmfilze.

Nachhaltiges Gastgeschenk
Ende Juli hat das Österreich-Haus seine Reise in Richtung Kanada angetreten, wo es im September erwartet wird. In Vorarlberg von der Austrian Passive House Group (APG) gebaut, geht es über Hamburg per Schiff auf den nordamerikanischen Kontinent.

Nur zwei Tage vor Beginn der Olympischen Winterspiele wird das Österreich-Haus am 10. Februar offiziell eröffnet und wird während der Wettkämpfe sowie der anschließenden Paralympics vom Österreichischen Olympischen Comité und vom ORF genutzt.

Nach dem Ende der Spiele geht das Gebäude in den Besitz der Stadt Whistler über und soll als Vorzeigeprojekt einen Denkanstoss für energieeffizientes Bauen in Kanada geben. Während es in Europa bisher rund 17.000 Passivhäuser gibt, sind es in ganz Nordamerika nämlich lediglich 50 Häuser.