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2019-11-16T02:15:22.2469297+01:00 BAUDATENBANK.AT - Österreichische Baudatenbank

Glänzende Aussichten!


Glänzende Aussichten!

Dragonerquartier: Höchster Holzwohnbau Oberösterreichs mit Effektlasur-Fassade macht Welser Pionier-Objekt zu architektonischem Ausrufezeichen. Die Lasur kommt vom Perger Beschichtungs-Experten Synthesa.

Die Messestadt Wels ist um eine architektonische Landmarke reicher. Am Areal der ehemaligen Dragonerhöfe erhebt sich der höchste geförderte Holzwohnbau Oberösterreichs. Für den besonderen urbanen Touch sorgt eine effektvolle Holzlasur von Synthesa.

Glänzende Aussichten mit Synthesa
Glänzende Aussichten mit Synthesa

Ökologische Bauweise
Die Wohnanlage in Wels besteht fast zur Gänze aus Holz: außen eine Fassade aus Tannenholz, innen Holz-Alufenster sowie Holz auch im Decken- und Bodenbereich. Das Projekt, das erst durch eine Novelle der Brandvorschriften möglich wurde, konnte im Kostenrahmen der Wohnbauförderung realisiert werden.

Die silber-graue Fassade aus Tannenholz, das exquisite Highlight des Baues, unterstreicht in ihrer Außenwirkung wesentlich die naturnahe Bauweise. Den Effekt, der eine glänzende Vergrauung imitiert, erzielt eine bei Synthesa in Perg (OÖ) erzeugte Holzlasur mit dem Namen Danske Silverstyle. Wie der Name vermuten lässt, erzeugt die Lasur eine schimmernde Oberfläche durch feine Metallic-Partikel, die das Licht reflektieren. „Die Anmutung ändert sich wunderbar je nach Lichteinfall und sorgt für besonders schöne Effekte, wir sind mit dem Ergebnis sehr zufrieden“, sagt Architekt Markus Thurner vom Welser Architektenbüro Luger & Maul. Die Beschichtung mit der Lasur erfolgte im Obermayr-Werk in Schwanenstadt. Die sägerauen Bretter wurden hier maschinell einzeln mit Bürstenauftrag zweimalig beschichtet. Die Lasur wird in den metallisch angehauchten Farbtönen "Deep Space", "Star Dust", "Earth" oder - wie im Fall des Dragonerquartiers - "Moon" von Synthesa angeboten.

„Dieses ambitionierte Beispiel zeigt das gestalterische Potenzial, das in den Lasuren steckt. Holzschutz muss nicht immer in den allseits bekannten Farbspektren erfolgen“, meint dazu Fachverkaufsleiter Horst Knögler, der in der Holzarchitektur der Zukunft viel Spielraum für neue visuelle Zugänge sieht.

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