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2020-07-06T21:21:04.1519766+02:00 BAUDATENBANK.AT - Österreichische Baudatenbank

Synthesa ist EMAS zertifiziert


Synthesa ist EMAS zertifiziert
Das Perger Traditionsunternehmen ist der erste Chemie-Betrieb Österreichs, der aufbauend auf dem Umweltgütesiegel der chemischen Industrie „Responsible Care“ das europäische Öko-Audit EMAS erzielt.

Das wurde im Rahmen eines Festakts am 23. Mai 2014 in der Wirtschaftskammer Perg gebührend gefeiert.  Ehrengäste waren unter anderem Landtagsabgeordnete Ulrike Schwarz (Grüne OÖ), Dr. Gerhard Dell vom Energiesparverband, Mag. Sylvia Hofinger vom Fachverband der chemischen Industrie und der Perger Bürgermeister Toni Froschauer.

„Mit der Responsible Care-Zertifizierung und EMAS verpflichten wir uns, weiterhin für den Umweltschutz einzustehen und auch die internen Richtlinien anzupassen“, erklärt Dipl.-Ing. Dr. Paul Lassacher, Technik-Geschäftsleiter der Synthesa Gruppe. „Der Prozess der EMAS-Umweltprüfung hielt ein Team von neun Mitarbeitern eine Zeit lang auf Trab. Diese zeitliche und personelle Zusatzbelastung haben wir aber gerne in Kauf genommen“, erklärt der Synthesa Umweltbeauftragte, Ing. Jürgen Hutflesz, BSc.

EMAS bedeutet „Eco-Management & Audit Scheme“ und ist ein freiwilliges Instrument der EU, das Unternehmen dabei unterstützt, ihre Umweltleistung kontinuierlich zu verbessern. EMAS gilt als das weltweit strengste Audit-Verfahren im Bereich Umweltmanagement.

Seit vielen Jahren ist Österreichs größter Baufarbenhersteller dabei, den Betrieb und die Produktion so energieeffizient und umweltschonend wie möglich zu gestalten. So produziert Synthesa seit vier Jahren CO2-neutral.  Rohstoffe kommen zu einem großen Teil direkt aus der Region, etwa aus dem nahegelegenen Kaolin-Werk in Schwertberg. Die Logistik wird nach dem Prinzip der kürzesten Wege gemanagt. Und seit vergangenem Jahr produziert das Unternehmen die nachhaltige Hanffaser-Dämmplatte für sein Öko-Line Dämmsystem.


„Wir sind EMAS“


"Was hier erreicht wurde, war nur möglich, weil alle im Unternehmen die Grundsätze des ökologischen Wirtschaftens täglich denken und leben", erklärt Vertriebs-Geschäftsführer Josef Hackl.

„Danke an die Synthesa und an die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter! Denn so eine Zertifizierung ist eine Knochenarbeit und es braucht Menschen, die dahinterstehen. Den Weg, den Synthesa im Umweltschutz einschlägt, ist der Richtige. Es braucht Unternehmen, die vorzeigen wie es geht“, betont Feiergast LAbg. Ulrike Schwarz von den Grünen OÖ.

Auf die Frage nach der Bedeutung von Synthesa für Perg antwortete Bürgermeister Toni Froschauer: „Das Unternehmen ist ein regionaler Tiefwurzler, eine feste Säule der Kontinuität und der Innovation – auch im Umweltbereich.“

Synthesa ist bereits seit 2010 Responsible Care zertifiziert. Alle drei Jahre ist eine Erneuerung notwendig. Responsible Care bedeutet „Verantwortliches Handeln“ und  ist eine weltweite freiwillige Initiative der chemischen Industrie und legt das Hauptaugenmerk auf Sicherheits-, Gesundheits- und Umweltschutz. Aufbauend auf dieses Zertifikat hat Synthesa die zusätzlich geforderten Nachweise erbracht, die den EMAS-Normen entsprechen.

„Wir hoffen, dass durch das Engagement von Synthesa viele weitere Mitglieder den Weg zum EMAS gehen“, sagt Mag. Sylvia Hofinger, GF des Fachverbandes der chemischen Industrie Österreichs, anlässlich der Überreichung des Responsible Care-Zertifikats.

 
Die Geschäftsleitung und das Projekt-Team von Synthesa präsentieren stolz die überreichten Zertifikate, v.l.: Ing. BSc Jürgen Hutflesz, Ing. Franz Payreder, Dipl.-Ing. Dr. Paul Lassacher, Josef Hackl, Dipl-HTL-Ing. Gerhard Enzenberger, Ralph Kisling, Dr. Wolfgang Schörkhuber, Mag. Hermann Baschinger, Dipl.-Ing. Eduard Artner, Franz Krichbaumer, Johannes Wakolbinger, Stefan Radinger, Reinhard Steininger, Stefan Pumberger und WK-Perg Bezirksstellenleiter Franz Rummerstorfer.
Foto: Synthesa



Die Gastgeber mit Ihren Ehrengästen: Ing. BSc Jürgen Hutflesz (Projektleiter Zertifizierung), Dipl.-Ing. Dr. Paul Lassacher (Technischer Geschäftsführer), Bürgermeister Toni Froschauer, LAbg. Ulrike Schwarz (Grüne OÖ), Dr. Gerhard Dell (Energiesparverband). Foto: FCIO/APA-Fotoservice/Haslinge


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