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2020-07-03T14:15:19.7277500+02:00 BAUDATENBANK.AT - Österreichische Baudatenbank

Synthesa Gruppe eröffnete neues Dämmstoffwerk


Synthesa Gruppe eröffnete neues Dämmstoffwerk
Dalmatherm Dämmtechnik, Perg/OÖ: Wie ferngesteuert summen die fahrerlosen Stapler geheimnisvolle Wege entlang, holen mit ihren breiten Armen vom "Backofen" die gerade frisch "gebackenen" sechs Meter hohen Dämmstoffblocks ab und bringen sie ins Lager. Sie bleiben aus Sicherheitsgründen frühzeitig stehen, wenn sich Menschen im Weg befinden. Erst wenn die Fahrbahn wieder frei ist, setzen sie geräuschlos ihren Weg fort.

Die fahrerlosen Gefährte ließen sich auch von den zahlreichen Besuchern nicht irritieren, die anlässlich der offiziellen Werkseröffnung des Dalmatherm Dämmtechnik-Werks am Freitag, 29. April 2013 unablässig ihre Wege kreuzten. Denn an diesem Tag hatte die Synthesa Gruppe eine ganze Reihe von Gästen und Mitarbeitern zur Eröffnungsfeier in das neue Dalmatherm Dämmstoffwerk geladen. Einer der fachkundigen "Werksführer" bei der Besichtigung des Werks war Dipl.-Ing. Dr. Paul Lassacher von der Geschäftsleitung der Synthesa Gruppe. Unter seinen Zuhörern auch der oberösterreichische Landtagspräsident Viktor Sigl, die OÖ Landtagsabgeordnete Gerti Jahn und zahlreiche weitere hochgestellte Persönlichkeiten aus der regionalen Politik und Wirtschaft.

Als interessierter "Gast" folgte auch Dr. Ralf Murjahn, Mitglied der deutschen Eigentümerfamilie und Geschäftsleitungsvorsitzender der Caparol-Gruppe, den Ausführungen Dr. Lassachers. "Danke für die Einladung zur Werkseröffnung," sagte er anschließend bei seiner Eröffnungsrede lachend, "aber ich wäre ohnehin gekommen, um zu sehen, wo das viele Geld geblieben ist!" Etwa 10,4 Mio. Euro wurden in den Bau des neuen Werkes investiert. Josef Hackl, Geschäftsleitung Synthesa Gruppe, erklärt den Anlass zum Bau der eigenen Fabrikationsanlage: ""Auf den Dämmstoff entfallen vierzig Prozent und mehr – abhängig von der Dämmstoffdicke - der Materialkosten des gesamten WDV-Systems!" Mit der eigenen Dämmstoffproduktion hat die Synthesa Gruppe wesentlich mehr Möglichkeiten, auf Entwicklungen und Trends zu reagieren. "Das kommt wiederum unseren Kunden zugute," sagt Dipl.-HTL-Ing. Gerhard Enzenberger, ebenfalls Geschäftsleitung Synthesa Gruppe, "denn mit dem neuen Werk können wir ihnen hinsichtlich Innovationskraft, Flexibilität und Präzision wesentlich mehr bieten als vorher!" Die Betriebsansiedelung im heimatlichen Perg sorgte aber auch für eine Belebung des heimatlichen Wirtschaftsraums. 18 Personen fanden hier einen neuen Arbeitsplatz.