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2020-07-02T18:27:32.4894687+02:00 BAUDATENBANK.AT - Österreichische Baudatenbank

Hochschulreife Malerarbeiten


Hochschulreife Malerarbeiten

Beim neuen Innsbrucker Zentrum für Chemie, Pharmazie und Biomedizin mussten an Farben und Innenbeschichtungen besondere Maßstäbe angelegt werden

In dem neuen, von der Bundesimmobiliengesellschaft BIG errichteten Zentrum fanden die Innsbrucker Leopold Franzens Universität und die Medizinische Universität Innsbruck eine neue gemeinsame Heimat für ihre Labor-, Forschungs- und Unterrichtsräumlichkeiten. Auf etwa 35.000 qm Nutzfläche sind hier die Bereiche Chemie, Pharmazie und Biomedizin angesiedelt. Auf Grund des hohen Bauvolumens von 76 Mio. Euro war das Bauvorhaben international ausgeschrieben worden. Das Gebäude wurde von der Innsbrucker "Architekturwerkstatt din a4 ZT GmbH" geplant. Bei den Maler- und Beschichtungsarbeiten ging die Leondinger Firma "Hirsch Malerei und Mehr GmbH" als Bestbieter hervor.

Die Anforderungen an die Materialien waren hoch, denn die hier eingesetzten Beschichtungen müssen die vielfältigsten Beanspruchungen aushalten. Eine anspruchsvolle Aufgabe für Ing. Bernhard Schönherr, Architektenberater bei Synthesa, der das Projekt betreute. "Größte Sorgfalt verlangten die Beschichtungen in den Reinräumen," erzählt er, "das sind die hochsensiblen Bereiche wie z.B. Operationssäle. Hier mussten die Beschichtungsmaterialien dekontaminierfähig und röntgentauglich sein. Da kam in erster Line das zweikomponentige Epoxidfestharz Disboxid 447 zum Einsatz aber auch eine Reihe von Spezialprodukten von Avenarius-Agro.

Heute bevölkern rund 1.300 Studenten und über 500 Wissenschaftler das neue Universitätsgebäude am Inn. Ein ausgeklügeltes Farbleitsystem sorgt dafür, dass sie auch immer in den richtigen Vortragssälen oder Seminarräumen ankommen. "Die Farbharmonie war überhaupt eine der ganz großen Herausforderungen bei diesem Projekt," sagt Schönherr, "sie hatte für die Architekten absolute Priorität. Vor allem die Farbintensität beim Zusammenspiel von Wandflächen und lackierten Flächen. Muster sind schnell einmal präsentiert, aber bei großen Flächen sieht oft alles ganz anders aus." Die verwendeten Produkte bei den Innenfarben waren Premium Innenfarbe und Primalon Innendispersion extra. Bei den Lacken verwendete Hirsch die Capalac- und Capacryl-Reihen von Synthesa. Letztere auch in der besonders effektiven SprayTec-Variante.

Im vergangenen Mai wurde das Gebäude nach dreijähriger Bauzeit seiner Bestimmung übergeben. "In dieser neuen, hellen und modernen Umgebung ist der Platz entstanden, den die Medizinische Universität Innsbruck benötigt, um einen zukunftsträchtigen Forschungszweig – die Biomedizin und speziell die Krebsforschung – weiter voranzutreiben," so Herbert Lochs, Rektor der Universität, "mit diesem Gebäude bieten wir noch bessere Arbeitsbedingungen und können somit auch unsere internationale Position weiter ausbauen. Durch diese sehr gute Forschungsumgebung konnten wir bereits international tätige Professoren für die Medizinische Universität Innsbruck gewinnen,"

Mehr Information über Baufarben und Lacke von Synthesa unter .