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2020-11-27T00:50:02.2289844+01:00 BAUDATENBANK.AT - Österreichische Baudatenbank

SYNTHESA: Eine Schule kämpft gegen Elektrosmog


SYNTHESA: Eine Schule kämpft gegen Elektrosmog

Drei Handymasten in der Nachbarschaft und einige hausgemachte Strahlungsquellen machen Kindern, Eltern und Lehrpersonal in der Neuen Mittelschule St. Johann in Graz sehr zu schaffen. Mit einer speziellen, abschirmenden Beschichtung rückt man der ungewollten Strahlenbelastung zuleibe.

Auffällige Konzentrationsschwierigkeiten bei Schülern und Schülerinnen veranlassten Eltern und Schulleitung der Neuen Mittelschule St. Johann in Graz, das Gebäude einmal radiästhetisch und elektrobiologisch untersuchen zu lassen. In unmittelbarer Nähe der Schule stehen drei Handymasten und deren elektromagnetische Strahlung steht im Verdacht, derartige Symptome bei den Jugendlichen hervorzurufen. Die gemessenen Werte waren alarmierend hoch. Zum sofortigen Schutz der Jugendlichen vor weiterer Strahlenbelastung schritt die Schulleitung zur Selbsthilfe und stattete das am meisten betroffene Klassenzimmer mit einer speziellen, abschirmenden Wandbeschichtung aus. Damit konnte zumindest in diesem Raum eine weitgehende Reduktion der Strahlungsbelastung erzielt werden.

"Die armen Kinder, die den ganzen Tag in diesem Schulgebäude verbringen müssen!", sagte Radiästhetin Elisabeth Tauß aus Graz nach den Orientierungsmessungen im hochfrequenten Bereich. Im Inneren der Schule wurden Werte bis zu 260 µW/m2 gemessen, in den durch interne Strahlungsquellen, wie DECT-Schnurlostelefone* und Handys, zusätzlich belasteten Klassenzimmern waren die Werte noch höher. Der Höchstwert wurde in einer dieser Klassen mit 7.000 µW/m2 gemessen. Für einen Arbeitsplatz wären nach baubiologischer Beurteilung 0,1 – 5 µW/m2 akzeptabel**. Bei Werten über 100 µW/m2  zeigt der Organismus jedoch bereits Symptome wie z.B. Müdigkeit, Übelkeit, Appetitlosigkeit, Hautreizungen, Sehstörungen, Ohrgeräusche, Konzentrations-, Gedächtnis- und Wortfindungsstörungen oder Unruhegefühl.
Die Schlussfolgerung der Radiästhetin: "Die optimale Lösung für die hochbelastete schulische Situation wäre die Versetzung der Handymasten in eine größere Entfernung. Zusätzlich sollten alle Personen, die in der Schule sind, ihre mobilen Telefone abgeschaltet haben."

* DECT: Digital Enhanced Cordless Telecommunications (Digitale, verbesserte schnurlose Telekommunikation)
**Den baubiologischen Vorsorgewerten (nachzulesen auf www.risiko-mobilfunk.at/) gegenüber steht der von WHO und EU empfohlene Richtwert von 9.000.000 µW/m2. Dieser gilt allerdings nicht für Langzeitwirkungen.

Aber Handymasten lassen sich nicht so ohne weiteres versetzen. Hilfe für die Jugendlichen in der am stärksten belasteten Klasse kam von Baufarbenhersteller Synthesa, der eine strahlungsabschirmende Spezialbeschichtung im Programm hat.
Die Anti-Elektrosmog-Beschichtung "ElectroShield" schützt sowohl vor niederfrequenten Wechselfeldern als auch vor hochfrequenten elektromagnetischen Wellen. Ihre Funktionsweise liegt in der Abschirmung der Strahlung. Dabei wird auf den Wand- und Deckenflächen ein leitfähiger, graphithältiger Anstrich aufgebracht. In die Beschichtung werden Kupferbänder eingebettet, die über die Steckdosen geerdet werden. Diese Maßnahme sollte unbedingt von elektrotechnischem Fachpersonal durchgeführt werden. Nach Aufbringen der Spezialbeschichtung kann mit dem normalen Beschichtungsaufbau begonnen werden. Zur Überarbeitung empfiehlt Synthesa Farben ab der Nassabriebklasse 3 mit Deckkraftklasse 1 lt. ÖNORM EN 13300.
Die nachträgliche Messung in der Neuen Mittelschule St. Johann ergab: Dort wo die strahlungsabschirmende Beschichtung aufgebracht wurde, ging die Belastung auf 2 - 50 µW/m2 zurück. Ein Rest blieb durch die Einstrahlung über die Decken.

Schulen, Kindergärten sind äußerst sensible Bereiche. Gemeinden, Betriebe und Interessensvertretungen tun gut daran, mögliche Belastungsquellen von vorneherein auszuschließen. Denn in den Schulklassen und Kindergärten sind Kinder einer eventuellen Strahlungsbelastung oft über mehrere Jahre hinweg ausgesetzt. Lässt sich die Strahlungsquelle nicht vermeiden, so bietet die Schutzbeschichtung mit ElektroShield eine sinnvolle Alternative. Aber auch die Mehrfachbeschichtung mit ElectroShield nutzt natürlich nur dann, wenn innerhalb des Raumes keine Handys, DECT-Geräte oder andere Strahlungsverursacher betrieben werden!

ElectroShield ist ein Produkt aus der Reihe der "Wellnessfarben", das sind "Farben mit Zusatznutzen" von Synthesa. Verarbeitungsrichtlinien können dem technischen Merkblatt entnommen werden. Prüfzertifikate von öffentlich anerkannten Prüfinstituten, welche die Wirksamkeit von ElectroShield nachweisen, finden sich auf der Synthesa-Homepage www.synthesa.at.