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2020-11-24T11:56:53.1190235+01:00 BAUDATENBANK.AT - Österreichische Baudatenbank

Saint-Gobain RIGIPS Trophy verliehen - Bildhaft schöner Innenausbau


Saint-Gobain RIGIPS Trophy verliehen - Bildhaft schöner Innenausbau
Am 30. September 2011 prämierte Saint-Gobain RIGIPS Austria zum achten Mal die besten Trockenbau- und Stuckateurunternehmen Österreichs. Der Hauptpreis ging nach Tirol an A & W Trockenbau für das Strandbad Kirchbichl.

Das Leopold Museum im Wiener Museumsquartier bildete den beeindruckenden Rahmen für eine einzigartige Ausstellung. Als „Bilder einer Ausstellung“ präsentierte Saint-Gobain RIGIPS Austria die besten, zur diesjährigen Trophy eingereichten Trockenbauarbeiten Österreichs. Die Jury, die sich schon traditionell aus den Einreichern selbst zusammensetzt, hatte nur wenige Stunden zuvor getagt. „Bewertet wurden vor allem die technische Qualität, der kreative Einsatz der Materialien sowie das handwerkliche Können“, betonte RIGIPS Geschäftsführer Peter Leditznig anlässlich der Preisverleihung. „Diese Bewertung können natürlich nur erfahrene Praktiker qualifiziert vornehmen. Und wie jedes Jahr zeigt sich auch heuer wieder, dass das Niveau der Arbeiten außerordentlich hoch ist.“

Um die Saint-Gobain RIGIPS Trophy beworben haben sich insgesamt 18 Unternehmen. Die Projekte umfassen ein breites Spektrum vom Einfamilienhaus bis zum Museum, von der Apotheke bis zum Shopping Center, von der Freizeitanlage bis zum Hotel. Die Preisträger der Saint-Gobain RIGIPS Trophy 2011 werden Österreich kommendes Jahr bei der internationalen Saint-Gobain Trophy in London vertreten. Sieht man sich die Arbeiten genauer an, darf man aus österreichischer Sicht schon zuversichtlich sein.

1. Platz und Liebling des Publikums: Strandbad Kirchbichl
Bei der Zuerkennung für den ersten Platz waren Jury und Publikumswertung erstmals in der mittlerweile 16-jährigen Geschichte der Trophy einer Meinung. Er ging an A & W Trockenbau Ausserlechner für die Arbeiten am Strandbad Kirchbichl.

Die gelungene Verbindung von Architektur, Funktionalität und Materialwahl war ausschlaggebend für diese Entscheidung. Die Verbindung von Akustik und Licht dominiert den Innenraum. Dazu wurde der Einfall des natürlichen Lichts zu verschiedenen Tageszeiten genauestens beobachtet und der Einsatz künstlichen Lichts darauf abgestimmt. Ein außergewöhnlich großer, mit Trockenbau-
systemen ausgeführter Lichtschacht fängt Tageslicht ein und leitet es in den Baukörper. Damit das Tageslicht störungsfrei von oben in den Saal einströmen kann, sind die schrägen Seiten des Lichtschachtes zusätzlich in vollflächiger Q4 Spachtelung ausgeführt. Zur Optimierung der Akustik wurden Lochplatten 8/15/20 eingesetzt, in die flächenbündige runde Leuchtkörper sowie eckige Lichtbänder eingearbeitet wurden.

2. Platz:  Showroom HSD
Nach den Plänen von Architecture & Design, Brasseuse Paris/F gestaltete das Wiener Trockenbauunternehmen Weißmann das HSD Hifi Sound Design Studio und wurde dafür mit dem zweiten Platz ausgezeichnet.

Mit modernster Trockenbautechnik wurde ein Großraumbüro zu einem Schauraum für unsichtbare HiFi-Lösungen und Designmöbel umgebaut. Gezeigt werden diverse Home-Entertainment-Anwendungen, wobei alle Geräte wie Lautsprecher und Kabel völlig unsichtbar bleiben müssen. Hintergrundmusik kommt aus der Decke, ein Design-Barmöbel spielt Musik und sogar das Heimkino mit 8 Lautsprechern und 65 Zoll TV ist – natürlich bis auf den Bildschirm – zur Gänze unsichtbar verbaut.

Sämtliche Decken sind aus Gipskartonsystemen mit Lichtschürzen für indirekte Deckenbeleuchtung und randlos verspachtelten Spots ausgeführt. Die gerundeten Wände und Vorsatzschalen nehmen HiFi Komponenten auf. Kristallspots mit Glasfaser bzw. LED Optik in den Wänden und Vorsatzschalen dienen zur Ambientebeleuchtung. Im Barbereich wurden Glasfächer ohne sichtbare Befestigung realisiert. Eine weitere Besonderheit sind das deckenbündige Galerieschienensystem, die zargenlos in die Trennwände eingebauten Glasschiebetüren und der flächenbündige Wandschrank, der ebenfalls in eine Trockenbauwand integriert wurde.

3. Platz für Raiffeisenbank Bludenz
Die Neugestaltung von Besprechungsräumen und einer kundenfreundlichen Eingangszone standen im Mittelpunkt dieses Umbauprojekts der Raiffeisenbank Bludenz. Die Planung des deutschen Architekturbüros BKP Kolde Kollegen sieht eine äußerst ungewöhnliche Raumzonierung vor und verlangte vom Innenausbau¬unternehmen Preite Verputz & Trockenbau aus Bürs höchste Präzision an Decke und Wand. Deutlich erkennbar wird das an den abgesetzten Deckenebenen, die prägende ästhetische und akustische Elemente des durchgängigen Architekturkonzepts sind. Sie wurden im Sichtbereich als Akustikdecken mit der Lochung 8/18 gestaltet, darüber liegend eine Deckenebene im Umfassungsbereich der Raumkörper als glatte Oberfläche ausgeführt. Im Bereich der indirekten Beleuchtung heben sie sich als kleine Schürzen in geschwungenen Linien entlang der Wände ab.

Die Beratungsbüros wurden im Hinblick auf höchste Diskretion mit erhöhtem Schallschutz ausgeführt, mit besonderer Berücksichtigung der Leitungsdurchdringungen.   

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