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2020-12-03T20:15:31.6249609+01:00 BAUDATENBANK.AT - Österreichische Baudatenbank

KNAUF: Campus für die ganz Kleinen


Schul- und Kindergartengebäude am Wiener Laaerberg
KNAUF: Campus für die ganz Kleinen

Wo ein neuer Stadtteil entsteht, dort braucht es auch Infrastruktur. Auch im Favoritner Neubaugebiet Monte Laa, wo eine Schule und ein Kindergarten in einem Gebäudekomplex zusammen gefasst wurde. Wegen diesem bislang einmaligen Vorgehen spricht man bei der Stadt Wien von einem Campus.

"Die Stadt setzt mit dem Wiener Campusmodell neue Standards im Bildungsbereich, die einzigartig in Österreich sind", betont der Wiener Bildungsstadtrat Christian Oxonitsch. "Kindergarten und Schule rücken näher zusammen. Lernen und Freizeit werden in idealer Weise miteinander kombiniert. Der Übergang vom Kindergarten zur Schule wird dadurch erleichtert." Die Zusammenlegung in ein viergeschossiges Bildungshaus ergibt ein großdimensionales Ganzes, das man bisher nur von Gymnasienstandorten kannte. Nicht zuletzt weil recht viele Spiel- und Freizeitflächen dabei sind, kam man auf nicht weniger als 52.221 Quadratmeter Nutzfläche, unter anderem mit 16 Kindergartengruppenräume und 30 Klassen.

Der Akustik zu Liebe
Großdimensionale Projekte brauchen große Lösungen in der Umsetzung. Darum kam auch der Trockenbau wieder einmal zum Zug, der in diesen Fällen zeigte, dass man an ihm insbesondere bei der Akustik im Großmaßstab nicht vorbei kommt. Architekt Sasa Bradic, von NMPB Architekten, welche die Ausschreibungen durchführten, erklärt warum: „Wir versuchen immer angepasst zu gestalten und was das Preis-Leistungs-Verhältnis betrifft, war das hier, optisch und technisch gesehen, die beste Lösung.“ Dabei spricht er von den Knauf Cleaneo Akustikplatten, die in den Gängen und Gruppenräumen zur Anwendung kamen.

Verfugen im Jetverfahren
Beim Verfugen der Lochplatten griff man bei der Firma Pichler auf den Knauf Jetfiller zurück und Bauleiter Ing. Harald Rasinger zeigte sich bei der Baustellenbegehung begeistert: „Ich bin sehr zufrieden mit dieser Art von Verfugung. Auch der Maler hat uns schon Komplimente für die schönen und sogleich weiterverarbeitbaren Fugen gemacht.“ Damit spricht er beispielsweise an, dass beim Füllen im Spritzverfahren während des Antrocknens überschüssige Fugenmasse leicht mit einer Spachtel entfernt werden kann. Der Antrocknungszeitraum schwankt je nach Witterung und beträgt bei sommerlichen Temperaturen lediglich eine Viertel Stunde. Für das maschinelle Einbringen der Masse wird ein Kompressor benötigt, der sich laut Rasinger aber binnen Kürze amortisiert hat. Der Trockenbauer leistet mit dem Einbringen des Jetfillers aus dem Hause Knauf also eine optimale Vorarbeit und Rasinger ist überzeugt, dass dies auch für den Trockenbauer zählbare Erfolge mit sich bringt: „Auf der Baustelle braucht es eine Einheit unter den Gewerken und es ist schon so, dass kooperative Unternehmen in den Ausschreibungen am Ende bevorzugt werden.“