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2019-07-18T08:56:34.9210469+02:00 BAUDATENBANK.AT - Österreichische Baudatenbank

Weniger ist weniger: Mit Kameras den Energieverbrauch senken


Weniger ist weniger: Mit Kameras den Energieverbrauch senken

Eine kürzlich von der israelischen Ben-Gurion University of the Negev durchgeführte kommt zu dem Schluss, dass „die Bauwirtschaft als einer der energieintensivsten Sektoren gilt, denn fast 50 % der CO2-Emissionen entfallen auf Gebäude“.

Wie bei jedem globalen Problem ist auch hier kein einzelner Faktor die Ursache, sondern eine Reihe von Situationen und Verhaltensweisen haben dazu geführt. Und wie bei jedem globalen Problem gibt es auch hier nicht nur einen einzigen Lösungsansatz, sondern jeder kann einen Beitrag leisten.

Zwei Wege zur Reduzierung des Energieverbrauchs
Kameras sind nicht nur gut geeignet, um die Sicherheit zu gewährleisten. Sie können auch einen erheblichen Beitrag zur Reduzierung Ihres Energieverbrauchs leisten. Wie ist das möglich? Es gibt zwei Wege, einen direkten und einen indirekten. Der erste liegt darin, Energie zu sparen, indem sie die Kamera nur nutzen, wenn es nötig ist. Der zweite beginnt schon früher, nämlich in der Produktionskette.

Eine der größten Herausforderungen bei der Berechnung des Energieverbrauchs ist die Schätzung der Anzahl an Personen, die jeden Teil eines Gebäudes, zum Beispiel einen Raum oder einen Gemeinschaftsbereich, zu welcher Zeit nutzen. Häufig erfolgt die Kalkulation anhand von Statistiken, die das gesamte Gebäude, aber nicht die einzelnen Räume erfassen. Mit Kameras können jedoch Daten gesammelt werden, die präzisere Statistiken ergeben.

Kameras zur Regulierung von Licht und Wärme
Ein Beispiel ist die Aalto University in Finnland. Sie nutzt Axis-Kameras mit , um aus der Live-Überwachung ein intelligentes Feedbacknetzwerk zu generieren. Die Kameras erfassen die Anwesenheit von Personen in einem Raum in Echtzeit und liefern die Daten an das System, das die Beleuchtung und Heizung regelt. Auf diese Weise erzielt die Universität eine Energieeinsparung von 15 - 18 %, mit positiven Auswirkungen sowohl auf die Kosten als auch die Umwelt.

Man könnte nun argumentieren, dass eine Nachtbeleuchtung von Straftaten abschreckt und Kameras, die möglichst hochwertige Bilder aufnehmen sollen, helles Licht benötigen. Die gute Nachricht ist: das trifft nicht zu. Zunächst einmal zeigen verschiedene Studien auf, dass in einem dunklen Gebäude weniger Straftaten vorkommen als in einem beleuchteten. Zum anderen lassen Innovationen in der Kameratechnologie hochauflösende Farbaufnahmen bei fast vollkommener Dunkelheit zu. Ein Beispiel dafür ist , eine extrem lichtempfindliche Technologie, die noch bei 0,18 Lux oder weniger Farbaufnahmen liefern kann.

Energieeffiziente Kameras
Dieser Aspekt hat für Axis höchste Priorität. Schon in der Entwicklungsphase wird jede Kamera so konzipiert, dass sie möglichst energieeffizient ist, ohne die Funktionalität dadurch zu beeinträchtigen.


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