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2019-07-24T05:07:58.2792187+02:00 BAUDATENBANK.AT - Österreichische Baudatenbank

Perimeterschutz leicht gemacht


Perimeterschutz leicht gemacht

Für Unternehmen wird es immer wichtiger, Kriminelle zu stoppen, bevor sie Sachschäden verursachen oder Kunden und Mitarbeiter verletzen können. Tatsächlich wird der globale Sicherheitsmarkt laut dem international führenden unter Berufung auf Research bis zum Jahr 2020 auf 21 Milliarden Dollar wachsen.

Dennoch gibt es ein grundsätzliches Problem: Einige Unternehmen kämpfen noch immer mit der Entwicklung und Umsetzung eines umfassenden Perimeterschutzplans.

Perimeterschutz

Was ist die Definition von “Perimeter“?
Perimeter sind alle Grenzen, die ein Gebiet einzäunen oder von einem anderen differenzieren. Perimeterschutz besteht aus der Sicherung gefährdeter Standorte oder Strukturen innerhalb dieser Perimeter. Stellen Sie sich ein Kraftwerk vor, dessen Grenzen sowie Zu- und Ausgänge gesichert sind. Bei der Entwicklung eines Perimeterschutzplans sollte zunächst einmal die Größe des Areals berücksichtigt werden. In der Regel sind größere Mengen an Zaun- und Sicherheitslösungen erforderlich, um längere Perimeter abzusichern.

Es ist durchaus eine Herausforderung, jeden Quadratzentimeter eines kilometerlangen Umkreises umfassend zu schützen. Daher hilft es, folgende Punkte zu berücksichtigen:

  • Identifikation aller Ein- und Ausgänge: Typischerweise dringen Eindringlinge zuerst in diese Bereiche ein, weil sie oft am leichtesten zu durchbrechen sind.
  • Physische Perimeter: Physische Perimeter können aus Mauern, Zäunen oder andere Umweltstrukturen oder -barrieren und manchmal auch aus natürlicher Vegetation bestehen.

Auswirkungen, wenn der Schutz durchbrochen wird: Muss ein Alarm ausgelöst werden, wenn ein Eindringling einen Zaun durchbricht, oder ist die Entfernung oder Bewegungsrichtung des Eindringlings für das Auslösen eines Alarms wichtiger? Es ist entscheidend, die kritische bis unkritische Natur des Grundstücks als konzentrische Kreise zu betrachten, wobei das Zentrum die kritischsten Punkte beinhaltet und die Gefahr von innen nach außen abnimmt.

Ist die derzeitig verwendete Technologie auf dem neuesten Stand?
Viele Gründe sprechen für die Verwendung von aktuellsten Sicherheitslösungen:

  • Einhaltung gesetzlicher Vorschriften: Beispielsweise sind Organisationen im Gesundheitswesen oder Unternehmen, die für Bundesbehörden arbeiten, häufig gesetzlich verpflichtet, ihre Sicherheitslösungen auf dem neuesten Stand zu halten, um Sanktionen zu vermeiden.
  • Verbesserung der Produkteffizienz: Technologien zur Video-Bewegungserkennung haben sich von einer pixelbasierten Analyse zu einer intelligenteren, objektbasierten Erkennung entwickelt, die je nach Objektgröße und -geschwindigkeit einen Alarm auslösen kann. IP-Geräte werden immer leistungsfähiger und können eine hochentwickelte Analyse durchführen, um Fehlalarme zu erkennen und zu reduzieren.
Dies kann auf verschiedene Weise vorteilhaft sein: Durch die Verlagerung der Verarbeitung in die Kamera, kann die Rechenleistung des zentralen Servers für andere Aktivitäten genutzt werden – zu möglicherweise reduzierten Hardwarekosten oder -mengen für dieselbe Aufgabe. Durch die Verteilung auf die verschiedenen Geräte ist es möglich, einen Systemausfall zu isolieren. Fällt ein zentraler Server mit erweiterten Analysefunktionen aus, gehen die Analysen auf allen angeschlossenen Geräten verloren. Ein dezentrales System isoliert den Ausfall auf den betroffenen Geräten.
  • Schutz vor Cyber-Angriffen: Die Internet of Things (IoT)-Technologie, die IP-Kameras und andere Endpunkte verwenden, ist von Natur aus mit Netzwerken verbunden und daher anfällig für Cyber-Angriffe. Laut einem aktuellen Deloitte-Bericht werden verteilte Denial-of-Service-Angriffe, allgemein als DDoS-Attacken bekannt, immer zahlreicher und größer. Diese können Sicherheitslösungen lähmen, indem sie entweder Systeme zum Absturz bringen oder zumindest den Zugriff auf Videomaterial blockieren. Durch die Installation der aktuellsten Updates und Patches können sich Unternehmen besser vor Cyber-Bedrohungen schützen.

Sollten Updates in Frage kommen, lohnt sich gleichzeitig die Überlegung, ob auch andere Erkennungsmethoden in den Perimeterschutzplan passen, wie Zäune und Erdschleifen, Passiv-Infrarot, Radar, Dualsensoren, Mikrowellen, Wärmebildkameras, Lautsprecher und eine entsprechende Beleuchtung. Auch die Überlegung, ob die Technologie integrierbar ist oder als Ganzes über eine gemeinsame Plattform funktioniert, ist lohnenswert.

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