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2019-12-14T05:17:22.8518203+01:00 BAUDATENBANK.AT - Österreichische Baudatenbank

Netzwerk-Kameras fester Bestandteil umfassender Gebäudeautomation und -technik


Netzwerk-Kameras fester Bestandteil umfassender Gebäudeautomation und -technik
Videoüberwachung wird immer mehr als integrierter Bestandteil der Gebäudetechnik anerkannt. Besonders die Vernetzung mit anderen Systemen, wie Einbruchmelde- und Türsprechanlagen oder der Zutrittskontrolle, beinhaltet interessante Möglichkeiten für Architekten und Planer. Videoüberwachungskameras dienen dazu, zentrale Bereiche wie Eingänge oder Hochsicherheitszonen sowohl zeitlich als auch räumlich möglichst engmaschig zu sichern. Dabei kommt es entscheidend darauf an, wo sie platziert werden und welche technischen Eigenschaften für eine optimale Abdeckung erforderlich sind.

Mit Drag & Drop zur idealen Planung
IP-Video-Spezialist Axis Communications bietet eine Reihe kostenloser Programme zur Simulation von Videoüberwachungssystemen an, die mit den gängigsten Softwarelösungen für Planung, Gebäude-Layout und Systemarchitektur wie Autodesk Revit, SketchUp und Microsoft Visio kompatibel sind. Mit den aktuellen Visualisierungstools, wie die 3D-CAD Software SketchUp können Planer verschiedene Netzwerk-Kameras auswählen und in die 3D-Modelle ihrer Gebäude einfügen. Verschiedene Montagepositionen und Sichtwinkel können durch interaktive Kameraansichten mit den Erfassungsbereichen der entsprechenden Kamera bewertet werden. Die Software zeigt, wie sich die Kameras in die Umgebung einfügen und welchen Bereich das Videoüberwachungssystem nach seiner Installation abdecken wird.

Entscheidungen über die benötigte Anzahl, den Typ und die Position von Videoüberwachungskameras setzten in der Vergangenheit komplexe und zeitaufwändige manuelle Berechnungen voraus. Die 3D-Visualisierung hat sich deshalb zu einem unverzichtbaren Werkzeug für Systemkonstrukteure etabliert.  

Netzwerk-Kameras fester Bestandteil umfassender Gebäudeautomation und -technik Die Software Axis Coverage Shapes für Microsoft Visio unterstützt Planer von Sicherheitssystemen bei der Entscheidung über
die ideale Position jeder Kamera, indem es die Kameraabdeckung anhand des Sichtfelds und der
erforderlichen Kameraauflösung simuliert.


Jede Perspektive im Blick
Nach der Platzierung im Entwurf zeigt die Software das gesamte Sichtfeld der Kamera als farbigen Bereich an. Eine für Autodesk Revit und SketchUp verfügbare Kamera-Sicht-Funktion ermöglicht Anwendern das Umschalten auf 3D-Ansichten aus der Perspektive der Sicherheitskamera. Sie können praktisch per Mausklick durch das Objektiv der Kamera hindurchsehen. In SketchUp lässt sich die Kamera in dieser Perspektive auch drehen oder ihr Sichtwinkel anpassen. Systemdesigner erhalten auf diese Weise in einer frühen Phase der Projektentwicklung einen guten Eindruck von der letztendlich sichtbaren Videoüberwachungsszene. Sie können alle Objekte wie etwa Säulen oder Wände erkennen, die das Sichtfeld der Kamera einschränken könnten. Diese Bilder können auch bei Gesprächen mit den Endanwendern über die Funktionalität des Systems genutzt werden und tragen dazu bei, die richtigen Erwartungen abzustecken, die das System nach seiner Installation erfüllen soll.



Weitere Informationen erhalten Sie auf dem Axis Planerforum mit SeeTec am 13. Oktober in Salzburg und am
15. Oktober in Wien
. Sie können sich zur Tagesveranstaltung, die speziell für Fachplaner und Architekten entwickelt wurde, anmelden.