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2020-11-26T09:42:28.6854297+01:00 BAUDATENBANK.AT - Österreichische Baudatenbank

Alle Aspekte zum Brandschutz bei VHF


Alle Aspekte zum Brandschutz bei VHF
ÖFHF: Neuer Brandschutz-Leitfaden

Brandschutz in und an Gebäuden gewinnt immer mehr an Bedeutung. Es ent-
stehen deshalb laufend sowohl national als auch international verbindliche Normen und Richtlinien. Damit Architekten, Ingenieure und Planer den Überblick bewahren und rasch alle nötigen Standards zum Brandschutz bei vorgehängten, hinterlüfteten Fassade erfassen, hat der Österreichische Fachverband für hinter-
lüftete Fassaden einen informativen Leitfaden formuliert. Dieser ist jetzt auf der Seite des Fachverbands downloadbar und steht all jenen zur Verfügung, die mit dem sensiblen Thema Brandschutz zu tun haben. „Endlich muss der Planer nicht mehr mühsam alle Aspekte zum Brandschutz bei der VHF selbst suchen, sondern findet in einem Dokument alles Relevante“, fasst Ing. Ernst Gregorites, Leiter der Arbeitsgruppe zur Erstellung des Brandschutz-Leitfadens, die Quintessenz zu-
sammen. Auch die Hintergründe einzelner Normen sind gut verständlich erläutert.


Vereinfachung der Bauordnung
Zudem ist in den letzten Jahren eine Vereinheitlichung bestimmter Aspekte der Bauordnungen erfolgt. Historisch gewachsen existieren in Österreich neun Bau-
ordnungen, doch in den OIB-Richtlinien hat sich insbesondere beim Brandschutz ein Konsens gefunden. Bis auf die Bundesländer Salzburg und Niederösterreich – in welchen eigene Bauordnungen weiter bestehen – hat die für den Brandschutz aussagekräftige OIB-Richtlinie 2 in allen anderen Bundesländern Gültigkeit. Der Leitfaden ist somit ein unverzichtbares Hilfsmittel.


Brandschutz ist eine Materialfrage
Selbstverständlich spielt die Materialfrage eine entscheidende Rolle, um die Ge-
fahr eines Brandes zu verhindern. Bei der vorgehängten, hinterlüfteten Fassade können naturgemäß unterschiedliche Materialien für die Unterkonstruktion, den Dämmstoff und die Bekleidung eingesetzt werden. Generell sind die nachhaltigen VHF  so auf die jeweilige Brandgefahr und erforderliche Dämmstoffstärke optimal anpassbar und bieten höchsten Schutz für Gebäude und deren Benutzer: „Bei höchsten Brandschutzanforderungen stehen für die VHF nichtbrennbaren Dämm materialien wie Mineralwolle ebenso zur Verfügung wie nicht brennbare Fassadenbekleidungen“, sagt Gregorites. Wie genau das Brandverhalten definiert ist und welche Brandsperren möglich sind – und zwar bei sämtlichen Gebäudeklassen – erklärt der praktische Brandschutz-Leitfaden des ÖFHF.



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