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2019-07-21T16:55:20.2305937+02:00 BAUDATENBANK.AT - Österreichische Baudatenbank

Flüssigkunststoff spielt auf Industriedächern seine Stärken aus


Flüssigkunststoff spielt auf Industriedächern seine Stärken aus
Die Funktionalität steht bei Industriebauten zumeist im Vordergrund: Sie sind als großflächige Gebäude für die Produktion oder Lagerung von Produkten oder Gütern angelegt. Auch die Dachkonstruktion entspricht diesem zweckgerichteten Aufbau. Größtenteils flach geneigte Dächer sorgen für ein großes Raumvolumen. Die Dachkonstruktion hängt im Einzelfall jedoch immer von den Anforderungen des Betriebes und dessen Nutzungsanspruch ab.

Details sind der Knackpunkt
Für die Abdichtung der Industriedächer stellen insbesondere die Details eine Herausforderung dar. Ob Anschluss an Hochzüge, Durchdringungen auf Metalldächern, Kupferkehlen, Rohrdurchführungen, Entwässerungsrinnen oder andere Elemente: Weist deren Abdichtung Schwachstellen auf, sind die Konstruktion, die Bausubstanz und im schlimmsten Fall Menschen, Maschinen oder Güter in den darunter liegenden Räumen durch eindringendes Niederschlagswasser gefährdet. Deshalb ist eine Abdichtung erforderlich, die alle Details und aufwendige Geometrien sicher integriert.


Die spezifischen Gegebenheiten auf Industriedächern gehen auch mit verschiedenen Untergrundmaterialien einher: Je nach Oberfläche und verbauten Details müssen die Abdichtungstechnologien auf Kunststoff- oder Bitumenbahnen, Beton, Glas oder Metall abgestimmt sein. Nur wenn eine ausreichende Haftung auf diesen Werkstoffen gegeben ist, besteht eine langzeitsichere Abdichtung.


Ebenso entscheidend für die Wahl des Abdichtungsmaterials sind mögliche konstruktions- und temperaturbedingte Bewegungen. Je nach Industriesparte sollte die Abdichtung chemisch beständig sein. Um die Resistenz gegen bestimmte Stoffe sicherzustellen, erfolgt im Vorfeld die Durchführung von Verträglichkeitsprüfungen.

Nach allen Regeln der Abdichtungskunst
Für die sichere und langlebige Abdichtung von Industriedächern sind mehrere Regelwerke bereits in der Planung zu beachten. Grundlage sind sowohl die ÖNORM B 3691 als auch die IFB - Richtlinie. Auch Industrieverbände stellen Richtlinien für die Dachabdichtung auf. Zum Beispiel heißt es in den Fachregeln des Internationalen Verbands für den Metallleichtbau (IFBS) zu regendichten Dachdeckungen aus Aluminium-Profiltafeln, Sandwichelementen und Scharen: „Die Stöße, An- und Abschlüsse und Verbindungen werden derart ausgeführt, dass bei Niederschlägen abfließendes Wasser, Treibregen und Flugschnee nicht in die Dachkonstruktion eindringen.

Flüssigkunststoff als bewährte Lösung
Sowohl die ÖNORM B 3691 als auch die IFB - Richtlinie und sonstige relevante Regelwerke berücksichtigen Flüssigkunststoffe. Sie eignen sich insbesondere für komplizierte Details. Hier gilt: Bei Durchdringungen auf dem Dach spielt Flüssigkunststoff als Abdichtungslösung seine Vorteile aus und hat sich bewährt.

Von filigranen Anschlüssen bis zu schmalen Fugen – der Flüssigkunststoff legt sich wie eine Haut um alle schwierigen Konstruktionen. Speziell für diese anspruchsvollen Bereiche entwickelte Systeme wie Triflex ProDetail lassen sich flexibel einsetzen. Sie fügen sich nahtlos in alle Bereiche sowie kleinste Winkel ein und sorgen für einen beständigen Langzeitschutz. Zusätzlich dichten sie jegliche Bausubstanz ab; in vielen Fällen kann eine Neubeschichtung ohne Abriss des vorhandenen Belags aufgebracht werden. Das Material zeichnet sich durch eine vollflächige Haftung auf einer Vielzahl von Untergründen aus und ist somit hinterlaufsicher. Dank der schnellen Aushärtung und der kurzen Sperrzeiten gelingt eine zügige Projektrealisierung. Witterungs-, UV- und hydrolysebeständig, stellen die Technologien auf Basis von erprobtem Polymethylmethacrylat (PMMA) dauerhaft attraktive und funktionsfähige Lösungen dar.


Triflex-Qualität durch geschulte Fachbetriebe
Um die Abdichtungsqualität seiner Systeme sicherzustellen, bietet Triflex diese ausschließlich im Direktvertrieb an und schult seine Kunden in der Verarbeitung der Produkte.
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