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2020-11-23T16:35:49.3739063+01:00 BAUDATENBANK.AT - Österreichische Baudatenbank

Niederländische Sozialimmobilien setzen auf multifunktionale Flächenheizung


Niederländische Sozialimmobilien setzen auf multifunktionale Flächenheizung
Bestehendes Netz an Senioren- und Pflegeheimen wird nach demographischen Anforderungen kontinuierlich ausgebaut / Gefragt: zeitsparende Bauweise und Energieeffizienz / Multifunktionales Flächenheizsystem aus dem Westerwald sorgt für optimales Raumklima: Heizen, Lüften und Kühlen mit airconomy / Praktische und hygienische Handhabe / Dauerhaft günstige Betriebskosten für Betreiber und Bewohner

Selters/Enschede (hds). – Laut Prognosen werden im Jahr 2020 rund drei Millionen Niederländer über 65 Jahre alt sein – d. h. etwas mehr als 15 Prozent der Gesamtbevölkerung. Mit innovativen Wohn- und Betreuungskonzepten sowie einem großen und effizienten Netzwerk an Senioren- und Pflegeheimen mit im Schnitt 100 bis 400 Betten haben Staat und private Betreiber gut vorgesorgt. Der europäische Vorreiter in puncto Altenbetreuung und -pflege verfügt über das fortschrittlichste und aufwendigste Gesundheitsversorgungssystem. Die Alten- und Pflegeheime – in den Niederlanden sogenannte ‚Sorgzentren‘ – bieten für jede Lebens- und Gesundheitsphase des Alters eine entsprechende Unterbringungsmöglichkeit. Differenziert wird in der Regel, ähnlich wie in Deutschland, in Sorg-Apartments mit diversen Betreuungsstufen, Miet-Apartments oder Eigentumswohnungen. Beim Neubau, der Sanierung oder Modernisierung dieser Sozialimmobilien kommen inzwischen auch immer mehr ganzheitliche Heizkonzepte zum Einsatz: Wärmedämmung, Lüftungs- und Fußbodenheizungstechnik sowie moderne, ressourcenschonende Heizungsanlagen gehen Hand in Hand.

Aber nur funktionale, kosteneffektive und langlebige Systeme bieten eine sinnvolle Lösung für staatliche und private Investoren, Betreiber und Bewohner. Dies wird bereits bei den ersten Projektplanungen berücksichtigt. „Die Erarbeitung eines rentablen und sinnvoll aufeinander abgestimmten Gesamtkonzepts vor Baubeginn ist bei solchen Bauvorhaben, besonders in Bezug auf die Heiztechnik, sinnvoll und wichtig“, erläutert Rolf Kurtenacker, Export-Verkaufsleiter von Schütz Energy Systems.

Effizienz und Mehrwert – auch für Allergiker

Als besonders geeignet hat sich das multifunktionale Schütz-Flächenheizsystem airconomy erwiesen: Mit seinen drei Funktionen – Heizen, Lüften und Kühlen – sorgt es anhaltend für angenehme Raumklima-Standards und ist zudem noch leicht zu handhaben. Ein echter Mehrwert für Bewohner und Personal von Pflege- und Altenheimen: Schließlich sind gerade ältere Menschen, die sich in ihren Zimmern oftmals weniger bewegen, besonders kälteempfindlich. Die milde Strahlungswärme der Warm-Wasser-Flächenheizung spendet ihnen angenehme Temperaturen und trägt damit entscheidend zum Wohlfühlen bei. An kühlen Tagen gewährleistet airconomy die kontinuierliche Frischluftzufuhr mit vorgewärmter Luft. Ist es draußen heiß, kühlt die Anlage die Innenräume auf behagliche Zimmertemperaturen ab. Der Luft- und Wärmeaustausch erfolgt nicht mehr unregelmäßig über das Öffnen und Schließen der Fenster, sondern konstant über Luft-Auslässe, die sich dezent und unauffällig in den Fußboden einfügen. Die alte und verbrauchte Luft wird über ein Abluftsystem der Wärmerückgewinnung zugeführt. Dieser Kreislauf ermöglicht zeitgleich die Erwärmung der frisch nachströmenden Außenluft. Auf diese energiesparende Weise stellt sich ein optimales und behagliches Raumklima ein. Zugluft, extreme und unangenehme Temperaturschwankungen werden vermieden. Der Wärmeverlust ist dabei minimal.

Saubere Luft rund um die Uhry

Für Allergiker bietet airconomy noch einen weiteren Vorteil: Der Austausch von geruchs- und schadstoffbelasteter Luft erfolgt über integrierte Filter der Lüftungsanlage. Sie halten Pollen- und Feinstaub-Partikel auf, so dass diese erst 3 gar nicht in die Zimmer gelangen. Die kontinuierliche Belüftungsfunktion verhindert zudem die Bildung von Feuchtigkeit und Schimmelpilz.

Ideale Heiztechnik für betreutes Wohnen

Das vielfach bewährte und in Deutschland hergestellte System überzeugte bereits zahlreiche Bauherren niederländischer Sozial-Einrichtungen. In Dreien wurde airconomy schon installiert: dem Sorgzentrum „Oldershove“ in Wehl, dem Sorgzentrum „Beth San“ in Aalten und dem Sorgzentrum „Marienhof“ in Lichtenvoorde. Auf deren Fläche von insgesamt 10.549 Quadratmetern wurden 152 Apartments und Wohnungen sowie zwei Restaurants, Fitness- und Service-Räume mit dieser Innovation ausgestattet. Selbstverständlich sind alle Räume barrierefrei gebaut. Ein aufeinander abgestimmtes System, bestehend aus Wärmedämmung, airconomy Lüftungs-, Kühl- und Heiztechnik, gewährleistet allen 212 Bewohnern und 100 Mitarbeitern zudem langfristig beste Klimabedingungen. Für Begeisterung bei der Verlegung sorgte die einfache und schnelle Montage. So benötigte die Heizungsfachfirma „Van Dalen installatietechniek Twello“ für 2.742 Quadratmeter Fläche gerade einmal 30 Tage für die Arbeiten im Sorgzentrum „Beth San“ in Aalten.

Perfekt für moderne Wärme-Erzeuger

Da für den kompletten Betrieb lediglich niedrigste Vorlauftemperaturen erforderlich sind, dient das System zugleich als idealer Energie-Übertrager für moderne Wärme- Erzeuger. So wurden in einigen der niederländischen Sorgzentren Wärmepumpen mit Erdsonden eingesetzt. Diese garantieren den Betreibern, egal ob Kommune oder privater Investor, einen minimalen Energieverbrauch und damit langfristig geringe Kosten. „Bei der Entwicklung innovativer, ganzheitlicher Haustechnik- Systeme spielt auch die elektronische Steuerungsmöglichkeit der Heizungs- und Lüftungstechnik eine entscheidende Rolle. Gerade im Sozial-Immobilienbau können ganzheitliche, aufeinander abgestimmte Systeme das Gebäudemanagement entscheidend vereinfachen. Airconomy ist daher ein wesentlicher Bestandteil derartiger innovativer Bauprojekte“, so Rolf Kurtenacker.

Mit niederländischen Architekten und Planern erstellen er und sein Team in der Schütz-Niederlassung in Enschede bereits die nächsten Systemlösungen – diesmal 4 für eine Schule. Denn neben Wohn-, Alten- und Pflegeheimen eignet sich die Technik besonders auch für weitere sensible Betreuungsformen – wie Kindergärten, Kitas, Schulen, Hospize, Krankenhäuser und Reha-Kliniken.

Mehr Informationen: www.schuetz.net