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2019-12-11T22:45:53.4641250+01:00 BAUDATENBANK.AT - Österreichische Baudatenbank

Rora: Showroom für behagliches Raumklima mit Airconomy Systems von Schütz


Rora: Showroom für behagliches Raumklima mit Airconomy Systems von Schütz

Die Rora Installationen im österreichischen Feldkirchen ergriff die Gelegenheit: Eine Betriebserweiterung erlaubte es dem Geschäftsführer und Eigentümer, Roman Rammerstorfer, umfassend die aktuellen technischen Möglichkeiten zur Realisierung eines behaglichen Gebäudeklimas in einer echten Situation zu installieren.

Heute zeigt sich die Rora Installationen GmbH daher nicht nur von weitem mit moderner Fassade, die den Firmenschriftzug in sechs Meter hohen Buchstaben integriert und illuminiert – sie präsentiert vor allem einen Showroom, der es wirklich in sich hat.


Ende Mai 2016 war es soweit: Betriebsleiter und Belegschaft konnte das erweitere Betriebsgebäude der Rora GmbH mit einer Eröffnungsparty feiern. Bereits nach etwa einem halben Jahr Bauzeit ist nun der Erweiterungsbau an das bestehende Hauptgebäude fertig gestellt. Wer sich heute Feldkirchen an der Donau nähert, erblickt schon von weitem das stilvoll beleuchtete Firmengebäude mit sechs Meter hohen, in die Fassade integrierten Buchstaben „RORA“. Der Firmenname steht hier weithin sichtbar als Aushängeschild in eigener Sache, schließlich möchte der Eigentümer, Roman Rammerstorfer, sein Gebäude als Einladung an Planer und Architekten verstanden wissen: Hier werden die aktuellen Möglichkeiten der Haustechnik auf höchstem Niveau transparent. Ein Technikraum im Erdgeschoß wurde speziell mit einer Glastür ausgestattet und gestattet so dem interessierten Fachpublikum jederzeit Einblick, um die technischen Installationen in Augenschein nehmen zu können, die zur Herstellung eines behaglichen Raumklimas im Gebäude zum Einsatz kommen. Immerhin eine Fläche von 250 m2 im Erdgeschoß und 125 m2 im Obergeschoß gilt es hier mit frischer Luft zu versorgen, im Winter warm zu halten und im Sommer zu kühlen. Eine großzügige Ausstellungsfläche, Empfang und Chefbüro im Erdgeschoß sowie etliche Büroräume, Besprechungs- und Schulungsräume im Obergeschoß erwarten den Besucher.

Bei der Auswahl der geeigneten Haustechnik war Rammerstorfer von Anfang an wichtig, dass es ein System sein musste, das Heizen, Lüften und Kühlen integriert leisten konnte.


Rammerstorfer entschied sich für Airconomy, ein Komplettsystem, das nicht nur die klassische Warmwas¬ser-Fußbodenheizung mit kontrollierter Be- und Entlüftung und Wärmerückgewinnung kombiniert. Es bietet darüber hinaus die Möglichkeit zur bedarfsgerechten Kühlung. Verlegt wurden die Systemkomponenten von den eigenen Rora Installateuren während der Ausbauphase im Estrich: Das Systemmodul ist das Kernstück von Airconomy und funktioniert als Wärmetauscher: Nocken auf der Oberseite fixieren die Rohre und Kegelstümpfe auf der Unterseite bilden einen 2 cm großen Lüftungskanal aus, durch den Zuluft breit gefächert zu den Luftauslässen strömen kann. Dabei wird die Zuluft je nach Lastfall nachgeheizt oder nachgekühlt. Seine Geometrie sorgt darüber hinaus für eine sehr leistungsstarke Schalldämpfung. Unter energetischen Gesichtspunkten bringt die Entscheidung für kontrollierte Lüftung ohnehin systembedingte Vorteile zum Tragen. Im Falle von Airconomy sorgen die integrierte Wärmerückgewinnung mit bis zu 97% Wirkungsgrad und niedrigere Vorlauftemperaturen als bei anderen Fußbodenheizungen für besonders geringen Energiebedarf. Demgegenüber wird zur Kühlung lediglich Grundwasser benötigt – eine  Besonderheit des Airconomy Systems von Schütz, das hier flächendeckend zum Einsatz kommt.

Sämtliche technischen Systemkomponenten wurden unsichtbar in die Gebäudekonstruktion integriert: Lediglich zurückhaltend gestaltete Luftauslässe im Bodenbelag lassen auf die harmonische Integration der Haustechnik schließen. Und die hat es wirklich in sich. Im Erdgeschoß legten die technischen Planer von Airconomy die Systemleistung für 450 m3 /h Zuluft und 250 m3/h Abluft aus, im Obergeschoß für 350 m3 Zuluft und 550 m3 Abluft. Im zentralen Technikraum wurden das Lüftungsgerät Evotherm 1000 F ebenso wie das Kühlregister montiert, beide platzsparend in Flachbauweise an der Raumdecke. Das Kühlregister sorgt für Nachkühlung und Entfeuchtung des Zuluftvolumenstroms. Bei Bedarf führt Airconomy gekühltes Wasser durch die Rohrregister im Boden: Stille Kühlung – nach diesem Prinzip wird über den Boden die Wärme aus dem Raum abgeführt.

  


Vorgewärmtes oder im Bedarfsfall im Sommer vorgekühltes Wasser durchströmt die Rohrregister und gelangt schließlich in die insgesamt 42 eingebauten Airconomy Systemmodule: Auf neun Zuluftstrecken im Erd- sowie fünf Zuluftstrecken im Obergeschoß wird so die Raumluft vortemperiert bevor sie in der Nähe der Fensterflächen kontrolliert und zugluftfrei einströmen kann. Zusätzlich wurden zwei Zuluftventile in der Decke im Obergeschoß montiert - da hier der Bestand genutzt wurde, stand keine Estrichinstallation zur Verfügung. Insgesamt steuert das System 150 bis 800 m3 / h Luftvolumen in das Gebäude ein, qualitätsabhängig von der CO2 Messung, die kontinuierlich in der Abluft kontrolliert wird.

Zur Einweihungsparty Ende Mai zeigte sich Roman Rammerstorfer hochzufrieden mit seiner Eigenreferenz: „Gerade bei komplexen Bauvorhaben steigen die Anforderungen an Energieeffizienz, Schalldämmung und Hygiene: Komplettlösungen aus einer Hand, die Leistungsbausteine aufeinander abgestimmter und ausgereifter Komponenten vereinen – das ist genauso unsere Philosophie.“
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Bildquelle: Schütz GmbH & Co. KGaA