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2020-04-02T18:42:46.7759766+02:00 BAUDATENBANK.AT - Österreichische Baudatenbank

STÖBICH® Brandschutz für Förderanlagen


STÖBICH<sup>®</sup> Brandschutz für Förderanlagen

Automatische Fördersysteme sind die Lebensadern vieler Unternehmen und gewährleisten den kontinuierlichen Material- und Warenfluss. Sie transportieren unterschiedlichste Fördergüter in sämtliche Unternehmensbereiche und durchlaufen dabei notwendige Öffnungen in Brandwänden und -decken. Hier kommen sogenannte Förderanlagenabschlüsse - kurz FAA - zum Einsatz. Im Brandfall müssen sie diese Öffnungen automatisch und zuverlässig verschließen, um eine unkontrollierte Ausbreitung des Feuers in angrenzende Gebäudebereiche zu verhindern.

Investitionen in Brandschutz sind Investitionen in die Sicherung der Unternehmensexistenz!
Ein Großbrand bedeutet für Unternehmen nicht nur den Verlust von Fertigungsanlagen oder Lagerstätten. Er hat auch mittel- und langfristige Folgen, die sogar noch verheerender sein können. Unternehmerische Handlungsunfähigkeit heißt, dass der Markt sich umorientiert. Hart erkämpfte Marktanteile schrumpfen und treue Kunden beziehen ihre Ware gezwungenermaßen von anderen Anbietern. Hält dieser Zustand länger an, kann das eine dauerhaft negative Veränderung nach sich ziehen, da Kunden und Wettbewerber nicht warten, bis sich der stillgelegte Betrieb wieder erholt hat. Dies lässt sich auch durch erhöhte Investitionen im Bereich Marketing nicht ohne Weiteres kompensieren. Zwar können Feuer- und Betriebsunterbrechungsversicherungen den unmittelbar entstandenen Schaden abdecken, Schäden am Unternehmens-Image oder eine sich ändernde Marktsituation können damit meist nicht aufgefangen werden. (Quelle: bvfa)

STÖBICH<sup>®</sup> Brandschutz für Förderanlagen
Freifahren des Schließbereiches bei Brandalarm


Gesetzliche Anforderungen
Baurechtliche Vorschriften und Versicherungen fordern eine bauliche Segmentierung innerhalb von Gebäuden, also eine brandschutztechnische Abtrennung angrenzender Bereiche. Öffnungen in diesen Abtrennungen sind grundsätzlich unzulässig, es sei denn durch die Gebäudenutzung notwendig. Wenn also bahngebundene Förderanlagen bspw. durch eine Brandwand führen, müssen die dafür erforderlichen Öffnungen mit selbstschließenden, feuerbeständigen Förderanlagenabschlüssen versehen werden. Die Eignung zur Verwendung solcher Abschlüsse muss in Europa durch die erfolgreiche Prüfung nach EN 1366-7 und Klassifizierung nach EN 13502-3 nachgewiesen sein. Für Förderanlagenabschlüsse, die nach deutscher Norm DIN 4102-5 geprüft sind, bedarf es einer objektspezifischen Beurteilung einer anerkannten Stelle (in Österreich beispielsweise IBS oder IMS).

STÖBICH<sup>®</sup> Brandschutz für FörderanlagenVerschiedene Schließrichtungen bieten Variabilität
beim Einbau.
ABCASTÖBICH<sup>®</sup> Brandschutz für FörderanlagenBCFörderanlagenabschlüsse in Schieberbauweise – Je größer die Öffnung, desto mehr Platz benötigt das auf der
Wand geparkte Schieberblatt.

Vielfältige Fördertechniken erfordern unterschiedliche Abschottungsvarianten
Ob als Schieberbauform, Klappenkonstruktion, Drehflügeltür oder Sektionaltor: Für nahezu jede Einbausituation und Fördertechnikvariante gibt es heute eine geeignete Abschottungslösung. Dabei muss jeder FAA grundsätzlich zu einem störungsfreien Förderprozess beitragen bzw. darf diesen nicht behindern. Hersteller von Förderanlagen setzen also ein sicheres Zusammenspiel zwischen Förderanlage und FAA sowie einen zuverlässigen Schließvorgang voraus.

Die Vielfalt heutiger Förderbauarten sowie limitierende Faktoren wie Platzangebot am Einbauort und Tragfähigkeit von Wänden und Decken stellen den Brandschutz immer wieder vor neue Herausforderungen. Durch die stetige Neu- und Weiterentwicklung immer leistungsfähigerer Förderanlagenabschlüsse, gibt es jedoch für beinahe jede Fördertechnik eine passende Abschottungsmöglichkeit. Kommt keine Standardlösung in Frage, so sind vielfältige Sonderkonstruktionen möglich. Zugeschnitten auf die Bedürfnisse der Intralogistik garantieren moderne FAA das perfekte Zusammenspiel von Fördergut, Transportsystem und Feuerschutzabschluss. Intelligente Steuerungen koordinieren dabei im Brandfall das Freifahren des Schottbereichs, das Verschließen der Öffnung und – wenn erforderlich – den Ersatzstromeinsatz für das Fördersystem.

STÖBICH<sup>®</sup> Brandschutz für Förderanlagen
STÖBICH<sup>®</sup>Brandschutz für Förderanlagen

Prüfung und Zulassung von Förderanlagenabschlüssen
Die Eignung zur Verwendung solcher Abschlüsse muss in Österreich durch eine ETA nach EN 1366-7 oder durch eine objektbezogene Beurteilung nachgewiesen werden.
Wichtig zu wissen: die oben genannten Prüfnormen für Förderanlagenabschlüsse stellen höhere Anforderungen an diese Produkte als etwa die EN 1634 1 für Türen, Tore, Abschlüsse und Fenster. So ergeben sich beispielsweise durch die unterschiedlichen Einbaupositionen des FAA (Fußbodennähe, erhöhte Wandeinbaulage, horizontale Lage) höhere Drücke im Brandraum als bei der Prüfung für Türen und Tore. Darüber hinaus dürfen sich im Brandfall die Längenausdehnung und Wärmeleitung durchführender Bauteile oder notwendige Funktionsspalte der Fördertechnik nicht negativ auf den Feuerwiderstand des Abschlusses auswirken. Die mechanische Beanspruchung und die Dauerhaftigkeit der Selbstschließung des Förderanlagenabschlusses müssen durch eine Dauerfunktionsprüfung (Klasse C1-C5) nachgewiesen sein.



Stöbich Brandschutz GmbH
Ansprechpartner: Rüdiger Babin
Tel: +49 151 46327256

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