An den Anfang der Seite scrollen
2019-11-13T16:57:04.1549297+01:00 BAUDATENBANK.AT - Österreichische Baudatenbank

Nachts nur leuchten, wenn es nötig ist!


Nachts nur leuchten, wenn es nötig ist!

Weltweit breitet sich ein Problem aus, dessen ganze Tragweite noch längst nicht absehbar ist: Die nächtliche Beleuchtung nimmt immer größere Ausmaße an – und der erhöhte Energieverbrauch ist nur eine der negativen Folgen. An vielen Orten ließe sich dieser Entwicklung mit einfachen Mitteln entgegenwirken.

Vieles ist oft eine Frage der Perspektive. Regelmäßig veröffentlicht die NASA Satellitenaufnahmen der Erde bei Nacht. Kontinente und Ozeane präsentieren sich dann in schönstem Dunkelviolett, und ein leuchtender Goldstaub scheint viele Gegenden zu verzieren. Beim zweiten Blick freilich entpuppt sich dieser Goldstaub als Nachtbeleuchtung in besiedelten Gebieten. Und wer noch genauer hinschaut, weiß: Hier wächst ein Problem.

Der Begriff „Lichtverschmutzung“ beschreibt ein Übermaß an nächtlichem Kunstlicht mit einer weltweiten Zunahme von jährlich über zwei Prozent. Eine der Folgen macht ein Blick in die entgegengesetzte Richtung, in den Nachthimmel deutlich: Wo viele Menschen wohnen, leuchten die Sterne heute viel schwächer als noch vor 50 Jahren. Die Milchstraße zu sehen, ist oft ganz unmöglich. Das mag mancher noch verschmerzen. Doch dass die Lichtverschmutzung ein ernstes Problem ist, zeigen noch andere Effekte.

Hierzu zählen der zeitgleich steigende Energieverbrauch und die gravierenden Auswirkungen auf die Natur. Nächtliches Kunstlicht stört zum Beispiel die Orientierung von Zugvögeln und führt zu tödlichen Kollisionen mit beleuchteten Gebäuden. Es lockt Millionen Insekten an, die dann oft bis zu Erschöpfung und Tod um das Licht kreisen. Auch einen Zusammenhang mit dem aktuellen Insektensterben halten Experten für wahrscheinlich.

Die Lichtverschmutzung war schon 2007 so weit fortgeschritten, dass die UNESCO seitdem ausgewählte Areale als Lichtschutzgebiete auszeichnet. Kommunen in Florida, wo künstliche Lichtquellen nachts Meeresschildkröten-Mütter und deren Nachwuchs gefährden, haben die Nachtbeleuchtung an Stränden gleich ganz verboten. Hier und da versuchen Staaten, die Entwicklung durch Gesetze einzudämmen.

Alle Maßnahmen vermochten der Entwicklung jedoch bislang kaum etwas entgegenzusetzen. Dabei wäre ein Gegensteuern oft einfach. Zum Beispiel durch ein intelligent gesteuertes Licht, das nachts nur scheint, wenn es wirklich nötig ist, und sonst automatisch deaktiviert wird. Möglichkeiten hierfür zeigt zum Beispiel das Portfolio des Herstellers ESYLUX, etwa mit den ALVA LED-Pollerleuchten mit eingebautem Bewegungsmelder. Sie können nicht nur sich selbst, sondern ganze Leuchtengruppen energieeffizient steuern. So reduzieren sie die Lichtverschmutzung – und schonen zugleich das Budget.


Mehr Informationen zu den Produkten von ESYLUX finden Sie .