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Historische Glockenschmiede setzt auf Schaumglas


Historische Glockenschmiede setzt auf Schaumglas

Wo früher Schmiedefeuer kräftig einheizten, sorgt heute eine durchdachte Perimeterdämmung mit System für behagliche Wohnqualität.

Aus dem 17. Jahrhundert datieren erste urkundliche Erwähnungen der Hammerschmiede in Ruhpolding. Aufgeteilt auf mehrere Gebäude wurde dort über 300 Jahre lang, bis ins Jahr 1958, das Schmiedehandwerk ausgeübt. Das Anwesen befindet sich noch heute im Familienbesitz und ist inzwischen zum begehbaren Baudenkmal saniert worden.

Schaumglasschotter und Randdämmung aus der Oberpfalz
Besonders spannend: Der jüngst errichtete Wiederaufbau des 1901 abgebrochenen Schmiedgroßenhauses. Dort, wo früher Kohle und Schmiedefeuer kräftig einheizten, sorgt heute eine durchdachte Perimeterdämmung mit System für warme Füße und behagliche Wohnqualität. Der Schaumglasproduzent Glapor lieferte das „Schaumglasbett“ für das neue Einfamilienhaus auf dem Glockenschmiede-Areal. Das ökologisch hochwertige Recyclingmaterial verhindert als Perimeterdämmung unter der Bodenplatte den Wärmeverlust nach unten und sorgt dafür, dass Kälte aus dem Erdreich nicht nach oben dringt.

Glapor: Historische Glockenschmiede setzt auf Schaumglas
Glapor: Historische Glockenschmiede setzt auf Schaumglas

Perimeterdämmung mit System
Beim verwendeten Glapor RDS-System fassen Schalungselemente aus Schaumglasplatten die lose Schüttung aus Schaumglasschotter sauber ein. Die verwendeten RDS-Elemente bilden dabei die Gussform für die Bodenplatte aus Beton – eine weitere Schalung oder Abspreizung wird nicht benötigt. Individuelle Schotterschichtstärken ermöglichen problemlos einen etwaigen Höhenausgleich. Natürlich erfüllt die nachhaltige Lösung auch die erhöhten Effizienzanforderungen an die Energieeinsparverordnung.

Multifunktionales Dämmsystem unter der Gründungsplatte
„Wir sind wirklich restlos begeistert. Ein immer angenehm warmer Boden und dennoch geringe Heizkosten“, resümiert die Bauherrenfamilie zu „ihrer“ Dämmung unter der Bodenplatte.  Das Planungsbüro IB Riesemann GmbH aus dem benachbarten Siegsdorf empfahl aufgrund weitgehender Erfahrung die ökologische Dämmalternative aus Recycling-Glas. Das geringe Gewicht und die Beständigkeit von Glas zählen dabei ebenso zu den Vorzügen von Schaumglas wie die hohe Druckfestigkeit und die leichte Verarbeitung. Außerdem: Schimmelresistent, nicht brennbar sowie insekten- und nagetiersicher.

Einfach und effizient zugleich
„Die Bauweise mit dem RDS-System von Glapor ist einfach und effizient zugleich. Der Einbau einer klassischen Frostschürze erübrigt sich“, zeigt sich Dipl.-Ing. Mathias Riesemann B. Sc. begeistert. Er verwendet das innovative Glapor Dämmsystem bei allen von ihm begleiteten Neubauten ohne Keller. Und setzt damit auf eine ökonomisch und ökologisch sinn- und wertvolle Alternative zu anderen Verfahren. 

Glapor: Historische Glockenschmiede setzt auf Schaumglas

Weitere Informationen, Planungs- und Einbauhinweise: