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2021-03-02T17:55:33.9975078+01:00 BAUDATENBANK.AT - Österreichische Baudatenbank

Schutzengel aus Stahl


Schutzengel aus Stahl
Ein 50 kg schwerer Prüfsack der TU Wien brachte den Beweis: das Durch-
sturzsystem Life Guard von Eberspächer Tageslichttechnik ist unzerstörbar. Die Stahlprofile- und zargen verformten sich durch den Aufprall des Sackes aus 240 cm Höhe zwar, aber nicht dermaßen, dass in einer realen Situation ein Mensch Gefahr laufen würde, zwischen den Profilen hindurchzustürzen.


Vorschriften scheinen unser Leben manchmal komplizierter als einfacher zu machen, doch in der Baubranche sind Normen dazu da, um im Ernstfall Menschenleben zu retten. Das gilt ganz besonders dann, wenn Menschen vor Gefahren geschützt werden sollen, die ihnen nicht bewusst sind. Das trifft auch auf erfahrene Arbeiter zu. Wer auf einem Flachdach unterwegs ist, um Dachrinnen von Laub und Blättern zu säubern, um Blitzschutz-Anlagen oder Photovoltaikanlagen zu überprüfen oder Rauchfänge zu kehren, kommt manchmal auf die Idee, sich für eine kurze Rast auf eine Lichtkuppel zu setzen. Doch das ist eine gefährliche Entscheidung mit fatalen, im schlimmsten Fall letalen Folgen. Denn die Außenschale einer Lichtkuppel besteht aus lichtdurchlässigen Kunststoff, ist jahrelang Wind und Wetter ausgesetzt und verliert so im Laufe ihres Lebens an Stabilität und Festigkeit.


Life Guard spart Denkenergie
Eberspächer Tageslichttechnik begann schon in den 1990er Jahren das Durchsturzsystem Life Guard zu entwickeln, auch hinsichtlich der ÖNORM B 3417:2010, die besagt, dass Lichtkuppeln dauerhaft durchsturzsicher auszuführen sind. Ein zweites Kriterium war, dass das System Life Guard auch allen aktuellen Arbeitnehmerschutzvorschriften entsprechen muss. Es gibt zwar keine gesetzliche Verpflichtung, welches System auf dem Flachdach zum Einsatz kommen muss, um arbeitende Personen auf dem Dach zu schützen, doch DI Ernst Piller vom zuständigen Arbeitsinspektorat findet Systeme effizienter, bei denen der Arbeitgeber von vornherein weiß, dass sein Dach sicher ist, weil die potenziellen Gefahrenpunkte, die Lichtkuppeln, selbst abgesichert sind. „Es gibt natürlich auch die Möglichkeit, auf einem Dach Anschlagspunkte zu bestimmen wo Arbeiter mittels Haken und Karabiner gesichert werden. Doch wenn ich als Arbeitgeber sagen kann, auf meinem Dach gibt es keine Gefahrenquellen, dann muss ich auch nicht über mögliche Konsequenzen nachdenken, wenn Arbeiter einer Fremdfirma kommen und auf das Dach wollen. Empfehlenswert sind die in sich geschlossenen Durchsturzsicherungssysteme immer, weil der Arbeitgeber über das, was alles passieren könnte, einfach nicht mehr nachdenken muss“, erklärt der Arbeitsschutzexperte.

TU Wien führte Prüfung durch
Wenn eine Schutzvorrichtung so belastbar sein muss, um einen Menschen im Fall des Falles aufzufangen, dann muss diese auch auf Herz und Nieren geprüft werden. Deshalb war es ein besonderer Moment für die Firma Eberspächer Tageslichttechnik, als Mitarbeiter der Technischen Versuchs- und Forschungsanstalt der TU Wien auf dem Werksgelände des niederösterreichischen Erzeugers von Tagesoberlichtelementen zur Tat schritten, um an Ort und Stelle zu überprüfen, wie belastbar der Life Guard ist. Dazu wurde ein 50kg schwerer Prüfsack  in einer Höhe von zwei Metern und 40 cm auf einem Stapelfahrzeug montiert und über dem Testobjekt, dem Life Guard von Eberspächer, in Position gebracht. Als der Prüfsack mit ungebremster Wucht auf die Stahl-Durchsturzsicherung niedersauste, wurden die Stahlprofile durch den Aufprall zwar verformt, aber nicht zerstört. Im Prüfbericht der Technischen Versuchsanstalt liest sich das dann so: „Der Prüfsack wurde nach dem Aufprall von der Durchsturzsicherung getragen und es waren keine Öffnungen vorhanden, die einen Durchgang der 300 mm-Prüfkugel durch die Stahl-Durchsturzsicherung ermöglicht hätten.“

Einfache und maßgeschneiderte Lösung
Damit hatte die Versuchs- und Forschungsanstalt den Beweis erbracht: der Life Guard ist wirklich ein Lebensretter, ein Schutzengel, der sich an jede erdenkliche Situation individuell anpasst. Dabei müssen die Lichtkuppeln nicht einmal ursprünglich von Eberspächer Tageslichttechnik hergestellt und montiert worden sein, jede beliebige Lichtkuppel kann mit dem System Life Guard nachgerüstet werden. „Unser System ist variabel, es ist bis auf 3 cm an Ort und Stelle anpassbar, das geht bei anderen Systemen nicht“, erklärt Firmenchef Michael Weiskirchner, BSc. Damit hat die Firma Eberspächer Tageslichttechnik ihren Leitspruch „Geht nicht, gibt’s nicht“ wieder einmal eindrucksvoll in die Praxis umgesetzt. Maximale Sicherheit bei minimalen Wartungsaufwand. Flexibel auf die Anforderungen seiner Kunden zu reagieren und maßgeschneiderte Lösungen für seine Kunden zu finden ist auch eine Spezialität des international agierenden Logistikunternehmens cargo partner in Fischamend. Genauso wie der Firma Eberspächer liegt cargo partner das Wohlergehen und die Arbeitssicherheit seiner Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sehr am Herzen. Warum sich cargo partner für das System Life Guard von Eberspächer Tageslichttechnik entschieden hat, erklärt Unternehmenssprecherin Monika Hutter: „Das System Life Guard von Eberspächer hat gegenüber anderen Systemen den entscheidenden Vorteil, dass es maximale Sicherheit bei minimalem Wartungsaufwand bietet. Um optimale Sicherheit gemäß den modernsten technischen Standards zu gewährleisten, hat sich cargo-partner entschieden, alle Lichtkuppeln des Unternehmens mit Life Guard nachzurüsten.“


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