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2020-07-15T08:59:31.2375156+02:00 BAUDATENBANK.AT - Österreichische Baudatenbank

QG Talk „Wärmedämmung – macht sie sich bezahlt?“


QG Talk „Wärmedämmung – macht sie sich bezahlt?“
Podiumsdiskussion der QG WDS am 18. Juni 2013, 19.00 Uhr

Wärmedämmung verspricht Energieeinsparung und Kostenreduktion – zwei Argumente für einen Vollwärmeschutz. Wann und wie sich Investitionen in thermische Sanierung und Wärmeschutz rechnen, steht im Fokus der ersten Veranstaltung der Reihe QG Talk der Qualitätsgruppe Wärmedämmsysteme
(QG WDS). ExpertInnen aus den Bereichen Architektur, Wirtschaft, Forschung und Stadtplanung werden dazu am 18. Juni 2013 in Wien Stellung nehmen.


Ein umfassendes Sanierungsprojekt berücksichtigt die Bereiche Keller, Dach, Wände, Fenster, Haustechnik und Heizsysteme. Wärmedämmverbundsysteme sind Teil dieser Palette an Maßnahmen. Wesentliche Argumente für eine thermische Sanierung sind Energiekostenersparnis, Umweltschutz und die Förderung von Sanierungsprojekten durch die öffentliche Hand. Die Frage nach der Sinnhaftigkeit von Wärmedämmmaßnahmen wird immer wieder aufgegriffen. Die Kritik lautet, Dämmung lohne sich nicht, die Amortisierungskosten rechnen sich nicht und HausbesitzerInnen bleiben auf den Investitionskosten sitzen. Wenig differenziert betrachtet werden die Ursachen für Mehrkosten durch mangelnde Verarbeitungsqualität. Die Qualitätssteigerung ist ein Hauptanliegen der Qualitätsgruppe Wärmedämmsysteme.

„Investitionskosten in Sanierung werden oft undifferenziert betrachtet“, stellt Clemens Hecht, Sprecher der QG WDS, fest. „Nicht jede Sanierungsmaßnahme zielt auf Energiekostenersparnis.“ Sanierungskosten müssen aufgeschlüsselt werden, um Antworten auf den medialen Tenor zu finden. Erst dann wird klar, wie Wärmedämmung HauseigentümerInnen helfen kann, tatsächlich langfristig Kosten zu sparen. Auch die Steigerung der Lebensqualität durch qualitatives Dämmen lässt sich auf die Investitionskosten aufrechnen. Die Podiumsdiskussion behandelt, wann und wie sich Investitionen in thermische Sanierung und Wärmeschutz lohnen.

Weitere Fragen an die DiskutantInnen: Welche Rolle spielt Sanierung in der Stadt- und Energieplanung? Entspricht die Sanierungsförderung den politischen Anforderungen an Energieeffizienz und -ersparnis? Wer kann und will sich intelligentes Sanieren in Zukunft leisten? Muss der soziale/klimatische Aspekt in den Vordergrund gerückt werden? Und muss die BürgerInnen-Kommunikation intensiviert werden, um breite Akzeptanz für Sanierung zu erhalten?

Anmeldungen bis 17. Juni 2013 unter: