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2020-10-31T11:30:06.7433984+01:00 BAUDATENBANK.AT - Österreichische Baudatenbank

Ein System, das keinen kalt lässt!


Ein System, das keinen kalt lässt!
Die Wienerberger Ziegelwand-Temperierung:

  • Produktinnovation: Mit temperierten Ziegelwänden von Wienerberger Heizkosten sparen
  • Umweltschonende Aktivierung von Ziegelwänden bietet langanhaltende und angenehme Wärmestrahlung
  • Ziegelwand-Temperierung macht sowohl Heizen als auch Kühlen möglich 
Durch ihre große speicherwirksame Masse schaffen Ziegelwände ein angenehmes Raumklima: Im Winter schützen sie gegen Kälte und im Sommer bieten sie angenehme Kühle. Diese positive Eigenschaft kann jetzt mit der innovativen Wienerberger Ziegelwand-Temperierung für den Objektbau verstärkt und zielgenau gesteuert werden. Durch ein im Zuge des Rohbaus in die Wand eingelegtes modulares Rohrsystem wird, ähnlich einer Fußbodenheizung, das Ziegelmauerwerk thermisch aktiviert und erhält Eigenschaften eines Flächenheizkörpers. Wienerberger und deren Tochter Pipelife machen sich das bei dieser gemeinsam entwickelten Produktinnovation zunutze: Denn in massiven Bauteilen gespeicherte Energie erzeugt besonders langanhaltende und angenehme Wärmestrahlung.

Mehr Behaglichkeit, weniger Heizkosten
Für die Ziegelwand-Temperierung werden rund ein Meter breite warmwasserführende Pipelife-Aluminiumverbund-Rohrmodule einfach und schnell in ein Ziegelmauerwerk – bestehend aus Wienerberger Porotherm 25-38 SBZ Planziegel – aneinandergereiht eingesetzt, bevor dieses mit Beton ausgegossen wird. So ergänzt diese hervorragend Radiator- oder Fußbodenheizungen vor allem in Mehrfamilienhäusern, Reihenhäusern und Gewerbebauten, wo diese Ziegel bereits für die Wohnungstrennwände eingesetzt werden. Alle Komponenten sind mit dem Mehrschichtverbundrohrsystem von Pipelife kompatibel. Die temperierten Ziegelwände werden im Normalbetrieb mit 35 °C warmem Wasser beschickt. Zudem eignet sich diese Flächenheizung auch für alternative Heizsysteme und ist damit umweltschonend und sparsam.
Mag. Christian Weinhapl, Geschäftsführer Wienerberger Ziegelindustrie, informiert: „Für den Einbau eines Wandtemperierungssystems werden im Objektbau die Wienerberger Porotherm 25-38 SBZ Planziegel verwendet. Aufgrund der hohen Speichermassen können so Ziegelwände zusätzlich als thermischer Speicher genutzt werden. Durch die leicht erhöhte Oberflächentemperatur der Wand kann im Gegenzug die Raumlufttemperatur abgesenkt und Heizkosten gespart werden, ohne an Behaglichkeit und Wohnkomfort zu verlieren.

Kompatibel in allen Lebenssituationen
Durch die horizontale Abstrahlung der Wand werden nicht nur die Füße, sondern ein Großteil des menschlichen Körpers bestrahlt. Je nach Bedarf und heizungstechnischen Voraussetzungen kann in den Rohrleitungen auch kühles Wasser, das dem Raum Wärme entzieht, geleitet werden. Dadurch wird beim Kühlen überschüssige Wärme von der Wand aufgenommen. So kann der Raum aktiv und stets effizient temperiert werden und es stellt sich ein behagliches sowie wohngesundes Raumklima – sowohl im Sommer, als auch im Winter – ein. Die Wienerberger Ziegelwand-Temperierung kommt erstmalig im kurz vor Weihnachten 2012 fertig gestellten e4-Ziegelhaus 2020 im niederösterreichischen Zwettl zum Einsatz.