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2019-12-10T16:45:33.3557265+01:00 BAUDATENBANK.AT - Österreichische Baudatenbank

In Alten- und Pflegeheimen spielen Kautschuk-Beläge ihre Vorzüge aus


In Alten- und Pflegeheimen spielen Kautschuk-Beläge ihre Vorzüge aus

In Alten- und Pflegeheimen gelten ganz besondere Anforderungen an die Raumausstattung. Gerade für die hochbetagten und dementen Bewohner sind neben einem wohnlichen Ambiente vor allem auch Sicherheitsaspekte bedeutend. Häufig fällt daher die Wahl der Betreiber auf Kautschuk-Bodenbeläge von nora systems. Denn diese sind nicht nur optisch attraktiv, sondern sorgen gleich in mehrfacher Hinsicht für ein sicheres Umfeld: Kautschukböden sind brandtoxikologisch unbedenklich, rutschfest, vermindern die Sturzfolgen und erfüllen höchste Hygieneansprüche. Zudem lassen sie sich leicht und wirtschaftlich reinigen.

nora systems Alten- und Pflegeheim St.Elisabeth

nora systems Alten- und Pflegeheim St.Elisabeth: Uli Beuttenmüller


Brandtoxikologisch unbedenklich
„Wir haben unsere Häuser vor rund zehn Jahren auf Kautschuk-Bodenbeläge von nora systems umgestellt und setzen diese seither bei Sanierungen immer wieder ein, so auch im Senioren- und Pflegezentrum St. Elisabeth in Nürnberg“, berichtet Sabine L. Distler, Dipl.-Psychogerontologin (univ.). „Die Kautschuk-Beläge sind brandtoxikologisch unbedenklich, was im Brandfall lebensrettend sein kann, da die Evakuierung immobiler Bewohner enorm viel Zeit benötigt.“ nora Bodenbeläge sind schwer entflammbar und enthalten darüber hinaus auch keine chlororganischen Verbindungen wie dies bei PVC der Fall ist. Im Brandfall werden bei Kautschuk keine Chlorwasserstoffgase freigesetzt, Verletzungen der Atemwege werden so vermieden. Außerdem bilden sich durch die Halogenfreiheit auch keine als krebsauslösend geltenden halogenierten Dioxine und Furane.

Dauerelastischer Kautschuk vermindert Verletzungsfolgen
Sturzverletzungen sind in Alten- und Pflegeeinrichtungen ein gravierendes Problem: Nach Erhebungen des Kuratoriums Deutsche Altershilfe (KDA) stürzt jeder zweite Heimbewohner mindestens einmal im Jahr. Bei ca. zehn Prozent der Stürze kommt es zu schweren Verletzungen wie Oberschenkelhalsfrakturen. „Die nora Kautschuk-Beläge sind äußert rutschfest, und das sogar in nassem Zustand“, unterstreicht Distler. So sei die Gefahr von Stürzen geringer. Komme es aber doch einmal zu einem Sturz, bremse der Kautschuk im Gegensatz zu anderen elastischen Böden die Fallgeschwindigkeit, die Person falle sozusagen langsamer. Durch ihre Dauerelastizität könnten die Kautschuk-Beläge darüber hinaus die Aufprallkräfte abbauen. „Dadurch verringern sich die Verletzungsfolgen, das konnten wir in den vergangenen Jahren beobachten“, so Distler weiter. Von den ergonomischen Eigenschaften der Kautschukböden und dem hohen Gehkomfort profitiere auch das Personal.

Matte Oberflächen für sicheres Gehen
Die visuellen Einschränkungen alter Menschen erfordern in Pflegeeinrichtungen zudem Bodenbeläge mit geringen Reflexionen. Durch geeignete Farbkompositionen und die matte, nicht spiegelnde Oberfläche des Bodens können sich die Bewohner angstfrei und sicher bewegen.


nora systems AWO Obernscholzenhof: Dirk Wilhelmy

nora systems AWO Obernscholzenhof: Dirk Wilhelmy

nora systems Pflege- und Betreuungszentrum Glück auf Benndorf

nora systems Pflege- und Betreuungszentrum Glück auf Benndorf: Michael Meschede


Hygienische Sicherheit und gute Innenraumluft
Für die Lebensqualität von Menschen in Alten- und Pflegeheimen, vor allem für bettlägerige Bewohner, spielt die Raumluft eine große Rolle – und diese hängt maßgeblich mit der Art des Bodenbelags zusammen. Im Heimalltag lässt es sich nicht vermeiden, dass Körperausscheidungen auf den Fußboden gelangen. Bei einer porösen Oberfläche bleiben selbst bei sofortiger Reinigung einige Bestandteile davon im Belag haften. Dieser Vorgang potenziert sich im Laufe der Jahre und ist einer der Gründe, warum in vielen Alten- und Pflegeheimen eine als unangenehm empfundene Raumluft herrscht. „Um eine gute Raumluftqualität zu gewährleisten, sollte der Bodenbelag ökologisch sein und keine Weichmacher enthalten, die emittieren können. Außerdem muss er sich ohne den Einsatz aggressiver Reinigungschemikalien reinigen lassen“, unterstreicht Distler. nora Kautschukböden sind mit dem „Blauen Engel“ ausgezeichnet und müssen aufgrund ihrer extrem dichten Oberfläche nicht beschichtet werden. „Das Reinigungsteam in unseren Häusern benötigt kein einziges Mittel mit einem Gefahrenstoffsymbol, die Bodenpflege besteht aus einem umweltfreundlichen, tensidfreien Reinigungsmittel.“ Auch biologische Verunreinigungen durch Körperausscheidungen, die sich im Pflegealltag nicht immer vermeiden ließen, erzeugten keine unangenehmen Gerüche. Dass nora Bodenbeläge beständig gegen Hand- und Flächendesinfektionsmittel sind, ist ein weiterer Vorteil. Außerdem müssen die Kautschukböden aufgrund ihrer Maßbeständigkeit grundsätzlich nicht verfugt werden. Fugen beeinträchtigen nicht nur das optische Erscheinungsbild, sie verschmutzen auch sehr leicht, brechen häufig auf und verursachen dadurch unhygienische Risse.

Hohe Wirtschaftlichkeit – dauerhaft
Die Anschaffungskosten für einen Bodenbelag machen nur etwa zehn Prozent der Gesamtkosten aus, 90 Prozent der Kosten entfallen auf Pflege und Unterhalt während der Lebensdauer. Für eine dauerhafte Wirtschaftlichkeit ist daher die Einbeziehung der Lebenszykluskosten wesentlich. Vor allem für kleinere öffentliche Häuser, die in der Regel für den Betrieb ein begrenztes Budget zur Verfügung haben, ist die wirtschaftliche Reinigung der unbeschichteten Kautschuk-Beläge ein großer Vorteil. „Es ist generell immer sehr schwierig, Bereiche für Grundreinigungen und das Aufbringen neuer Beschichtungen vorübergehend stillzulegen“, sagt der Heimleiter des Oberscholzenhofs, Markus Mai. Dies bestätigt auch Petra Günther, Leiterin Pflege- und Betreuungszentrum „Glück Auf“ in Benndorf/Sachsen-Anhalt.

nora Kautschukböden ermöglichen einen Rundum-Betrieb – 24 Stunden am Tag, sieben Tage in der Woche. „Der Einsatz langlebiger und hochwertiger Produkte mit vorteilhaften Lebenszykluskosten zahlt sich immer aus“, meint auch Distler. „Um für die Bewohner ein wohnliches, attraktives Umfeld zu schaffen, setzen wir beim Boden wie bei allen anderen Baumaterialien auf höchste Qualität. So leisten wir auch einen Beitrag zur Nachhaltigkeit – je länger die Böden halten, desto besser ihre Nachhaltigkeitsbilanz.


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