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2021-03-05T23:10:36.9538594+01:00 BAUDATENBANK.AT - Österreichische Baudatenbank

Winkhaus. Smarte Fenster kontrollieren und kommunizieren


Winkhaus. Smarte Fenster kontrollieren und kommunizieren
Ein wachsendes Sicherheitsbedürfnis in der heutigen Welt erfordert Lösungen zur Sicherung der Außenhaut von Gebäuden. Daher bietet Winkhaus durchdachte Technologien für eine zuverlässige, elektronische Fensterüberwachung an. Diese können zugleich wichtige Aufgaben im Smart-Home-System des Hauses übernehmen und sind damit auch die passende Lösung für einen zweiten aktuellen Trend: die  intelligente Gebäudesteuerung.

Technologien von Winkhaus halten für verschiedenste Einbausituationen und Aufgabenstellungen passende Antworten bereit. Die Systeme zur Fensterüberwachung funktionieren mit Verschlusssensoren, die von außen nicht unmittelbar zu erkennen sind: sie überwachen die Fenster elektronisch. Mit speziell auf den Anwendungsbereich abgestimmten Verschlusskontakten können Alarmüberwachung, Klimasteuerung oder die Steuerung von Dunstabzugshauben geregelt werden.

Das Programm umfasst Sensoren, die am Rahmen sitzen und über Kontaktgeber am Fensterflügel geschaltet werden. Einige dieser Kontaktgeber können in den Winkhaus Fensterbeschlag integriert werden und damit ein nur angelehntes von einem wirklich verriegelten Fenster unterscheiden. Die reine Öffnungsüberwachung wird dagegen mit einem starren Kontaktgeber erreicht. Dieser ist unabhängig vom verwendeten Beschlag und kann für jedes Fenster verwendet werden.

Individuell passende Lösung
Winkhaus bietet mit dem offenen Funkstandard EnOcean eine kabellose Technologie sowie mit Winkhaus activPilot Control eine kabelgebundene Lösung an. Während sich die Funkkontakte vor allem für die Nachrüstung empfehlen, weil für sie keine Leitungen verlegt werden müssen, wird in Neubauten das kabelgebundene System des activPilot Control bevorzugt. Beide können durch geeignete Schnittstellen in die Gebäudeleittechnik integriert werden. Die Funkkontakte sind kompatibel, zum Beispiel mit dem Thermokon Aktor sowie mit diversen Gateways für KNX.



Kompatibel mit Smart-Home-Lösungen
Die Technik der Winkhaus Funkkontakte basiert auf Reedkontakten mit Magneten. Mittels drahtlosem offenen Funkstandard EnOcean wird die Datenübertragung ausgeführt. Dadurch können die Kontakte bereits mit einer Vielzahl EnOcean-kompatibler, elektronischer Geräte kommunizieren. Zudem können sie in Smart-Home-Systeme eingebunden werden – wie etwa in den ‚wibutler‘ oder in die ‚Tahoma Box‘ von Somfy.  Winkhaus Funkkontakte lassen sich zudem problemlos mit weiteren intelligenten Komponenten im Haus vernetzen, wie in eine Beleuchtungs- oder Heizungsregelung. So kann programmiert werden, dass sich ein Heizkörper automatisch abstellt, wenn das Fenster geöffnet ist oder, dass bei einer Öffnung des Fensters in Abwesenheit der Bewohner Licht- oder Soundeffekte aktiviert werden.

Kabellose Technologie in zwei Varianten
Winkhaus bietet die Funk-Technologie in zwei Varianten an: Verdeckt liegende Funkkontakte, die im geschlossenen Fenster unsichtbar sind, und eine aufliegende Lösung mit Solarzelle für den energieautarken Betrieb.

Die verdeckt liegenden Funkkontakte (FM.V.SW) sind vom Verband der Sachversicherer (VdS) für Home-Gefahren-Managementsysteme (VdS Home) zertifiziert. Die neue Generation der verdeckt liegenden Funkkontakte bietet eine Reihe von Innovationen: Eine optimierte Energieversorgung verlängert die Funktionsdauer des Batteriebetriebs auf fünf Jahre und die Antenne verfügt über eine größere Funkreichweite. Das schwarze Gehäuse ist wasserbeständig (IP67).

Ein kabellos funktionierender Funkkontakt kann leicht vom Fachmann im Fenster montiert werden. Er ist auch zur Nachrüstung an allen gängigen Fenstern aus Holz und Kunststoff ab einer Falztiefe von 24 mm geeignet – unabhängig vom verwendeten Beschlagsystem. Zudem ist der Funkkontakt jetzt im Batteriefach mit einer LED ausgestattet. Diese zeigt eine Rückmeldung bei der Umstellung der EnOcean-Profile und auch das Senden der Anlerntelegramme visuell an.



Fenster via App öffnen und schließen
Fenster mit dieser Ausstattung lassen sich via App aus der Ferne öffnen und wieder schließen. Voraussetzung dafür ist, dass im Fenster, neben dem Funkkontakt, das Beschlagsystem Winkhaus activPilot Comfort PADM verwendet wird. Dessen Beschlagantrieb steuert das Fenster motorisch.

Neben der Drehöffnung ist damit die innovative Parallelabstellung  möglich. Bei ihr stellt sich der Fensterflügel gleichmäßig rund 6 mm vom Rahmen ab, um frische Luft im Raum zirkulieren zu lassen. Entsprechend ausgerüstet, hat das Fenster in Lüftungsstellung eine permanente Einbruchhemmung (bis RC2). Aus der Parallelöffnung kann der Flügel automatisch wieder geschlossen werden. Da dieser Vorgang auch für eine nutzerunabhängige Lüftung programmierbar ist, kann das System als Alternative für Lüftungsanlagen gemäß DIN 1946-6 eingesetzt werden (vom Fraunhofer Institut bestätigt).

Dank seiner innovativen Technologie sendet der Beschlagantrieb ein EnOcean Funkprotokoll. Mit diesem kann das System direkt in Homeserver-Lösungen, wie zum Beispiel ‚wibutler‘, eingebunden werden. So lassen sich auch problemlos andere intelligente Systeme - wie beispielsweise Luftgütesensoren für Temperatur oder CO2 - vernetzen. Diese leiten eine Lüftung ein, sobald es erforderlich wird. Das Fenster fährt selbsttätig in die Parallelabstellung und schließt anschließend, ebenso automatisch. Zudem lässt sich das System drahtlos mit einem Hygrostat, etwa von Gira, ansteuern: ist die Luftfeuchtigkeit zu hoch, fährt das Fenster automatisch in die Parallelabstellung. Das Beschlagsystem activPilot Comfort PADM lässt sich dank geeigneter Schnittstellen auch in die Gebäudesteuerung integrieren, wie beispielsweise Heizungsregelung oder Alarmüberwachung.


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