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2019-06-18T09:43:26.7168984+02:00 BAUDATENBANK.AT - Österreichische Baudatenbank

(R)evolution an der Haustür!


(R)evolution an der Haustür!
Trotz Hightech an der Haustür wie gewohnt sperren.

Das smarte elektronische Schließsystem Winkhaus blueCompact ist komfortabel und bedient erlerntes Verhalten

Elektronische Schließanlagen sind flexibler als mechanische. Verlorene Schlüssel können sofort gesperrt, der Nutzerkreis  unkompliziert verändert werden. Doch bisher waren solche Technologien zu aufwändig für Wohngebäude oder beispielsweise Ladengeschäfte. Mit blueCompact von Winkhaus hat sich das geändert. Das elektronische Schließsystem wurde speziell für kleinere Anlagen entwickelt und lässt sich einfach via App verwalten. Jetzt können etwa auch die Mieter und Vermieter eines Mehrfamilienhauses den Komfort einer elektronischen Schließanlage genießen.

Im österreichischen Leibnitz sichert blueCompact gleich eine ganze Reihe neu gebauter Mehrfamilienhäuser. Für Bau und Betrieb ist das Unternehmen sHome verantwortlich. Es erstellt energieeffizienten Wohnraum unter anderem für Investoren, die vermieten möchten, ohne sich um das Immobilien- und Facilitymanagement kümmern zu müssen. Die modular aufgebauten Schlüsselfertigbaukonzepte bieten Lösungen für Einzelinvestoren sowie Beteiligungsmodelle für bis zu vier Partner an.  

Parallel dazu vermietet sHome möbliert auch die eigenen Wohnungen an Interessenten. „Der Mietpreis wird fix vereinbart und beinhaltet eine verbrauchsunabhängige Pauschale für die Nebenkosten,“ erläutert Josef Schober, CEO von sHome. „Dank kurzer Kündigungsfristen muss sich der Mieter nicht lange binden, falls er das nicht möchte“.


Gewöhnungseffekt nutzen
Die hochwertigen, Licht durchfluteten Wohnungen sind barrierefrei und mit modernster Haustechnik ausgestattet. Diese wird über Touchscreens gesteuert. Weil auch ältere Bewohner bei sHome willkommen sind, legte das Bauunternehmen großen Wert darauf, dass die Schließanlage gewohntes Schließverhalten unterstützt. Obwohl blueCompact ein elektronisches System ist, wird es im Alltag bedient wie ein mechanisches: Schlüssel in den Zylinder stecken und drehen. Zudem sind die elektronischen Schlüssel mit ihrem stabilen Kunststoffgehäuse sehr robust und sogar IP68 tauglich. Auch die Gefahr des versehentlichen Löschens von Berechtigungen, wie sie etwa bei Karten basierten Systemen mit Magnetstreifen gegeben ist, besteht bei blueCompact nicht.

Die trendigen Schlüsselfarben sind so frisch wie die Logo-Farben des Unternehmens sHome selbst. Zugleich kennzeichnen sie die jeweilige Zugehörigkeit eines Schlüssels zum einzelnen Wohnblock.

Pro Gebäude mit 7 bis 11 Wohneinheiten wurde eine blueCompct Anlage installiert. Heute sind in den vier Wohnblöcken insgesamt 34 Wohnungen, ebenso viele Briefkästen, vier Technikräume und die E-Ladestation mit blueComapct Zylindern ausgestattet.

Ein Mitarbeiter von sHome verwaltet die Anlagen problemlos auf seinem Smartphone. Der Aufwand ist selbst bei häufigem Mieterwechsel gering. Geht einmal ein Schlüssel verloren oder vergisst ein Mieter, ihn beim Auszug abzugeben, wird er mit wenigen Klicks am Display einfach gesperrt.

Einfache Verwaltung
Ebenso einfach wie die tägliche Handhabung ist die Konfiguration und Verwaltung einer blueCompact Schließanlage. Schulungen sind dafür nicht erforderlich. Alles Wissenswerte erklärt die blueCompact App, mit der die Schließanlage via Smartphone installiert und verwaltet wird. Sie ist mit einem Tutorial hilfreich, das jeden Schritt von Beginn an erklärt. Auch später kann sich der Anwender jede Funktion per Video erläutern lassen. Die App beschreibt sogar die Handgriffe für den Austausch der Zylinder, für den in der Regel nicht einmal ein Fachmann benötigt wird. Denn die elektronischen blueCompact Zylinder haben die gleiche Form wie herkömmliche Schließzylinder.

Schließanlagen mit bis zu 25 Zylindern und 99 Schlüsseln lassen sich mit blueCompact organisieren. Das attraktive Schlüsseldesign in fünf Trendfarben macht Lust darauf, mit der Technik umzugehen. Die unterschiedlichen Schlüsselfarben helfen bei der Organisation der Schließrechte.

Leichte Programmierung
Die blueCompact Schließanlage kann nach den individuellen Anforderungen der Nutzer mit der blueCompact Smartphone-App verwaltet werden. Sie steht auf iOS und Android Basis zum kostenlosen Download im jeweiligen App Store bereit. Informationen werden zwischen der App und dem blueCompact Masterkey über Bluetooth Low Energy übertragen. Die elektronischen blueCompact Zylinder an den Türen werden mittels Masterkey programmiert und wissen dann, welcher Schlüssel zum Öffnen berechtigt ist.

Hoher Sicherheitsstandard
Die Winkhaus blueCompact App wurde nach aktuellen Online-Banking-App-Standards entwickelt und verfügt unter anderem über eine In-App-Firewall. Einzigartig ist das Datenhaltungskonzept: Winkhaus verzichtet auf die Speicherung personenbezogener und sicherheitsrelevanter Daten in der Cloud oder in der App auf dem Smartphone. Sollte das Mobiltelefon einmal verloren gehen, ist es dem Finder daher nicht möglich in das Gebäude zu gelangen. Die App dient lediglich als Anzeige- und Bedieninstrument des Masterkeys, auf dem diese Daten gespeichert sind. Der Masterkey und die Bluetooth Kommunikation zur App sind mittels 128-Bit-AES-Verschlüsselung gegen Fremdauslesen und Manipulation geschützt.

Sobald die App auf dem Smartphone oder Tablet installiert ist, arbeitet das System offline. Weder zum Schließen von Türen noch zum Umprogrammieren der Schlüssel wird das Internet benötigt. Sollte die Verbindung ins Web nach der Erstinstallation also einmal ausfallen, hat das keinen Einfluss auf das Schließsystem. Eine Ausnahme gibt es dabei, wenn man Schließrechte aus der Ferne erteilen will. Hierzu wird eine Interverbindung benötigt, weil die Zutrittsberechtigung verpackt in einer verschlüsselten Datei per E-Mail versendet wird.

Zutritt gewähren aus der Ferne
Das bis ins kleinste Detail durchdachte blueCompact Schließsystem bietet auch eine Lösung, wenn eine Schließberechtigung einmal von unterwegs aus erteilt werden soll. Man kann beispielsweise für einen Notfall einen zusätzlichen aktiven Schlüssel außerhalb des Gebäudes deponieren. Diesem kann für kurze Zeit eine Schließberechtigung erteilt werden, die es erlaubt, ausgewählte Türen zu öffnen. Das funktioniert selbstverständlich nur, wenn der Vorgang zuvor bestätigt wurde und eine Verbindung ins Internet besteht, um die Berechtigung per E-Mail zu versenden.

Bilder: Winkhaus