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2019-07-16T12:44:43.2980000+02:00 BAUDATENBANK.AT - Österreichische Baudatenbank

(R)evolution an der Haustür


(R)evolution an der Haustür
Elektronische Schließanlagen sind flexibler als mechanische. Daher sichern
solche intelligenten Systeme viele größere Objekte. Für kleinere Objekte, wie Wohnhäuser, Ladengeschäfte, Praxen oder Vereinshäuser waren diese Technologien bislang jedoch zu aufwendig. Mit blueCompact von Winkhaus hat sich das geändert. Das elektronische Schließsystem wurde speziell für kleinere Anlagen entwickelt und lässt sich einfach über ein Smartphone App verwalten.
Es leistet wertvolle Dienste, im Ein- oder Mehrfamilienhaus ebenso wie in einem Brauereibetrieb.


Anstehende Renovierungs- und Erweiterungsmaßnahmen warfen bei dem Gastrobetrieb Hofbräu am Steinertor im österreichischen Krems die Frage nach einer neuen Schließanlage auf. Der Vorteil, verloren gegangene Schlüssel sofort sperren zu können, sprach für eine elektronische Lösung. Auch die Flexibilität, mit der sich ein solches System der internen Organisation anpasst, überzeugte, zumal der Betrieb mit Gaststuben und Biergarten regelmäßig Saisonarbeiter beschäftigt. Man entschied sich für blueCompact, weil die Technologie einfach im Handling ist und über eine App verwaltet werden kann.

Die Außenhaut und alle wichtigen Bereiche im Unternehmen werden mit elektronischen und Schließzylindern abgesichert. Dazu zählen insbesondere der Kassenbereich, die Büros und die Lagerräume. Selbst die historischen Türen im romantischen Altbau können elektronisch umgerüstet werden. Denn die kompakten Schließzylinder lassen sich ohne Umbauten anstelle der mechanischen Zylinder einsetzen und passen sich der Optik der Tür dezent an.


Zeitgemäße Lösung
Die hohe Anpassungsfähigkeit von blueCompact bewährt sich ebenso in  der modernen Architektur. Etwa in einer Villa in Eisenstadt. Der ambitionierte Neubau erinnert an die lichtdurchfluteten Konstruktionen von Mies van der Rohe und ist mit modernsten Technologien ausgestattet. Sein Bauherr hatte bereits Bekanntschaft mit einer elektronischen blueSmart Schließanlage von Winkhaus gemacht und wünschte sich eine ähnlich komfortable Anlage für das Wohnhaus. Während blueSmart komplexe Aufgaben in größeren Objekten übernimmt, ist blueCompact die ideale Lösung für den privaten Bereich. In der Villa übernimmt das System die Außenhautsicherung: Garagen und Haustür erhielten elektronische Zylinder, die schon kurz nach der Rohbauphase gemeinsam mit den Türen installiert wurden. Das gab dem Bauherrn die Möglichkeit, einfach zu kontrollieren, wer zu welcher Zeit die Baustelle betreten hat.

Komfortables System
Auch eine Reihe neu gebauter Mehrfamilienhäuser in Leibnitz sichert blueCompact. Für Bau und Betrieb ist das österreichische Unternehmen sHome verantwortlich. Es erstellt energieeffizienten Wohnraum, unter anderem für Investoren, die vermieten möchten, ohne sich um das Immobilien- und Facilitymanagement kümmern zu müssen.

Die modernen, hellen Wohnungen sind barrierefrei und für langfristige ebenso wie für Kurzzeit-Vermietungen geeignet. Weil auch ältere Bewohner willkommen sind, legte das Bauunternehmen großen Wert darauf, dass die Schließanlage gewohntes Schließverhalten unterstützt. Obwohl blueCompact ein elektronisches System ist, wird es im Alltag bedient wie ein mechanisches: Schlüssel in den Zylinder stecken und drehen. Zudem sind die elektronischen Schlüssel mit ihrem stabilen Kunststoffgehäuse sehr robust und wasserdicht. Auch die Gefahr des versehentlichen Löschens von Berechtigungen, wie man es häufig von Magnetkarten kennt, besteht bei blueCompact nicht.

Die trendigen Schlüsselfarben sind so frisch wie die Logo-Farben des Unternehmens sHome selbst. Zugleich kennzeichnen sie die jeweilige Zugehörigkeit eines Schlüssels zum einzelnen Wohnblock.
Pro Gebäude wurde eine blueCompct Anlage installiert. Heute sind in den vier Wohnblöcken insgesamt 34 Wohnungen, ebenso viele Briefkästen, vier Technikräume und die E-Ladestation mit blueComapct Zylindern ausgestattet. Ein Mitarbeiter von sHome verwaltet die Anlagen kurzerhand auf seinem Smartphone. Geht einmal ein Schlüssel verloren oder vergisst ein Mieter, ihn beim Auszug abzugeben, wird er mit wenigen Clicks am Smartphone einfach gesperrt.

Einfache Verwaltung
Ebenso einfach wie die tägliche Handhabung ist die Konfiguration und Verwaltung einer blueCompact Schließanlage. Schulungen sind dafür nicht erforderlich. Alles Wissenswerte erklärt die blueCompact App, mit der die Schließanlage via Smartphone installiert und verwaltet wird. Sie ist mit einem Tutorial hilfreich, das jeden Schritt von Beginn an erklärt. Auch später kann sich der Anwender jede Funktion per Video erläutern lassen. Die App beschreibt sogar die Handgriffe für den Austausch der Zylinder, für den in der Regel kaum mehr ein Fachmann benötigt wird. Denn die elektronischen blueCompact Zylinder haben die gleiche Form wie herkömmliche Schließzylinder und werden ebenso installiert.

Schließanlagen mit bis zu 25 Zylindern und 99 Schlüsseln lassen sich mit blueCompact organisieren. Das attraktive Schlüsseldesign in fünf Trendfarben macht Lust darauf, mit der Technik umzugehen. Die unterschiedlichen Schlüsselfarben helfen bei der Organisation der Schließrechte.

Leichte Programmierung
Die blueCompact Schließanlage kann nach den individuellen Anforderungen der Nutzer mit der blueCompact Smartphone-App verwaltet werden. Sie steht auf iOS und Android Basis zum kostenlosen Download im jeweiligen App Store bereit. Informationen werden zwischen der App und dem blueCompact Masterkey über Bluetooth Low Energy übertragen. Die elektronischen blueCompact Zylinder an den Türen werden mittels Masterkey programmiert und wissen dann, welcher Schlüssel zum Öffnen berechtigt ist.

Hoher Sicherheitsstandard
Die Winkhaus blueCompact App wurde nach aktuellen Online-Banking-App-Standards entwickelt und verfügt unter anderem über eine In-App-Firewall. Einzigartig ist das Datenhaltungskonzept: Winkhaus verzichtet auf die Speicherung personenbezogener und sicherheitsrelevanter Daten in der Cloud oder in der App auf dem Smartphone. Sollte das Mobiltelefon einmal verloren gehen, ist es dem Finder daher nicht möglich in das Gebäude zu gelangen. Die App dient lediglich als Anzeige- und Bedieninstrument des Masterkeys, auf dem diese Daten gespeichert sind. Der Masterkey und die Bluetooth Kommunikation zur App sind mittels 128-Bit-AES-Verschlüsselung gegen Fremdauslesen und Manipulation geschützt.

Sobald die App auf dem Smartphone oder Tablet installiert ist, arbeitet das System offline. Weder zum Schließen von Türen noch zum Umprogrammieren der Schlüssel wird das Internet benötigt. Sollte die Verbindung ins Web nach der Erstinstallation also einmal ausfallen, hat das keinen Einfluss auf das Schließsystem. Eine Ausnahme gibt es hierbei, nämlich wenn Schließrechte aus der Ferne erteilen werden sollen. Über eine Interverbindung kann eine Zutrittsberechtigung, verpackt in einer verschlüsselten Datei, per E-Mail vergeben werden.

Zutritt gewähren aus der Ferne
So lässt sich bei einer solchen Fernvergabe beispielsweise ein für einen Notfall außerhalb des Gebäudes deponierter Aktivschlüssel ansprechen. Diesem wird dann für kurze Zeit eine Schließberechtigung erteilt, die es erlaubt, ausgewählte Türen zu öffnen. Absender und Empfänger nutzen dabei die frei erhältliche App, die den Schlüssel über eine Bluetooth-Verbindung berechtigt. Das funktioniert selbstverständlich nur, wenn der Vorgang zuvor bestätigt wurde und eine Verbindung ins Internet besteht, um die Berechtigung zu versenden.