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2020-12-02T00:38:02.4233282+01:00 BAUDATENBANK.AT - Österreichische Baudatenbank

F(l)achgerechte Lösung


F(l)achgerechte Lösung

Wolkersdorf, im September 2010. – Im Vergleich zu Fassadenfenstern ist der Lichteinfall von oben drei Mal größer. Mit Fenstersystemen für das flache Dach lässt sich dieses Licht optimal nutzen.

Bei gleichmäßig bedecktem Himmel ist Zenitlicht, also Licht von oben, drei Mal heller als Licht von der Seite. Zu diesem Ergebnis kommt eine Untersuchung des deutschen Fachverbandes Tageslicht und Rauchschutz e.V. (FVLR). Bestätigt wird dieses Ergebnis auch von DI Gregor Radinger, Leiter des Lehrgangs Tageslicht Architektur an der Donau-Universität Krems: „Wir können in unserem Lichtlabor die Lichtsituation eines gleichmäßig bedeckten Himmels durch 230 spezielle Lampen künstlich herbeiführen und den Tageslichteinfall in Gebäuden simulieren.“

Voneinander unabhängige Versuche zeigen auch sehr deutlich, wie rasant die Beleuchtungsstärke des Seitenlichts mit der Raumtiefe abnimmt: Bei einer üblichen Raumhöhe von etwa 2,50 Metern sind schon 2,50 Meter vom Fenster entfernt die Arbeitsbedingungen nicht mehr optimal. Der Verlust an natürlichem Licht in der Tiefe des Raumes wird oft durch Kunstlicht ausgeglichen – mit enormen Folgen für den Energieverbrauch. Der dänische Energiesparverband hat berechnet, dass effektive Tageslichtnutzung den Bedarf an elektrischer Energie in einem durchschnittlichen Wohnraum um bis zu 100 kWh/Jahr reduzieren kann, im gesamten Wohnhaus um rund 300 kWh/Jahr. Hochgerechnet auf die 150 Millionen Haushalte Europas ergibt sich damit ein Einsparpotential von 15 Millionen Tonnen CO2 pro Jahr – und das bei höherem Wohnkomfort.

F(l)achgerechte Lösung

Bei Gebäuden mit Steildächern wird die hohe Lichtausbeute der Dachflächen¬fenster seit Jahrzehnten genützt. Mit dem neuen Flachdach-Fenster von VELUX, einer einzigartigen Verbindung von Fenster und Lichtkuppel, bringt man nun auch mehr Licht unter das flache Dach. Vom Innenraum betrachtet sieht man zunächst die Fensterscheibe aus durchsturzsicherem Verbund¬sicherheitsglas. Darüber wölbt sich eine Lichtkuppel aus Acryl, die wahlweise klar oder undurchsichtig ausgeführt ist. „Der Einsatz des vollwertigen Fensters führt zu einer um bis zu 50 % besseren Wärmedämmung als bei herköm¬m¬lichen Lichtkuppeln“, betont Dr. Bernhard Bös, Produktmanager Flachdach-Fenster bei VELUX Österreich, und verweist weiters auf die Energie Genie-Auszeichnung 2009. „Zusätzlich können wir unterhalb der Fensterscheibe Beschattungs¬systeme einsetzen und damit den Lichteinfall im Wohnraum stufenlos regulieren.“

Ein weiterer Vorteil der Kombination aus Lichtkuppel und Fensterscheibe ist der damit einhergehende bessere Schallschutz. Regen- und Windgeräusche werden so weit gedämpft, dass sie kaum noch wahrnehmbar sind.

Um den Komfort perfekt zu machen, lässt sich das VELUX Flachdach-Fenster mittels batteriebetriebenem Wandtaster oder per Funk-Fernbedienung steuern. Diese Fernbedienung kann mehrere Fenster gleichzeitig bedienen und lässt sich auch programmieren. Regelmäßiges Lüften am frühen Morgen oder Abdunkeln während der Mittagshitze funktioniert damit vollautomatisch. Ein Regensensor sorgt für das automatische Schließen der Fenster, sobald die ersten Tropfen fallen. Der Motor des kleinen Elektroantriebes ist in den Fensterrahmen integriert und dadurch nicht sichtbar.

Erfreulich für alle Hausbesitzer ist, dass sich das VELUX Flachdach-Fenster auch nachträglich einbauen lässt. Verfügbar ist es in den sechs am häufigsten gewünschten Größen zwischen 60 x 60 cm und 120 x 120 cm.

Hilfreiche Links: Wie sich der Lichteinfall durch unterschiedliche Fenster in Wohnräumen auswirkt, zeigt der Tageslichtsimulator auf: www.velux.at/privat/inspiration

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