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2020-11-25T08:07:16.2059375+01:00 BAUDATENBANK.AT - Österreichische Baudatenbank

Turbinenleitungen von TRM als tragende Säule in der Kleinwasserkraft


Turbinenleitungen von TRM als tragende Säule in der Kleinwasserkraft
Seit mehr als 50 Jahren werden im Alpenraum Rohrsysteme von TRM aus duktilem Gusseisen eingesetzt. Sie wurden zu einem integralen Baustein des Kleinwasserkraftausbaus und Teil einer echten Erfolgsgeschichte. Mittlerweile summiert sich die installierte Leitungslänge auf mehr als 1.000 Kilometer, was etwa der Entfernung Florenz – Berlin entspricht. Gerade in schwierigem Gelände sind duktile Gussrohre nicht mehr wegzudenken. Sie stehen für Sicherheit, einfachen Einbau sowie für unvergleichliche Langlebigkeit.
Nicht nur die überragenden Materialeigenschaften, sondern auch die einzigartige Verbindungstechnik machen TRM Gussrohre zur ersten Wahl bei Turbinenleitungen: Die Steckmuffen-Verbindung ermöglicht eine sichere und schnelle Montage. Es werden verschiedene Arten von Formstücken und Rohrkrümmern angeboten. Zudem können größere Trassenradien auch alleine durch die Abwinkelbarkeit in den Muffen vollzogen werden. Ein großer Vorteil liegt darin, dass diese Verbindungstechnik die so genannte „Auf-Zu-Verlegemethode“ zulässt. Das bedeutet, dass das Bauteam die Künette für nur ein Rohr öffnet und danach sofort schließt. Dadurch kann auch bei schlechter Witterung und beengten Platzverhältnissen verlegt werden. Auch in ökologischer Hinsicht bietet diese Verlegemethode Vorteile, da der Mutterboden rasch wieder aufgetragen wird, was dem schnellen Anwachsen der Vegetation zuträglich ist.

Kraftwerk Furkelbach - beste Anpassungsfähigkeit des Rohrsystems mit VRS®-T-Verbindung im hochalpinen Gelände.

WIRTSCHAFTLICHKEIT PUNKTET

Ein Aufsehen erregendes Projekt konnte 2011 am Fuße des Stilfserjochs realisiert werden. Das Spannende am Bau Druckrohrleitung für das Kraftwerk Furkelbach (siehe Titelbild) waren jedoch nicht etwa die Rohrdimension DN 400, sondern vielmehr die spektakuläre Verlegung im hochalpinen Gelände bei Neigungen bis zu 65 Grad. Die zahlreichen Richtungsänderungen in der 1,2 Kilometer langen Leitung wurden größtenteils über die Abwinkelbarkeit in den Muffen bewerkstelligt.
In der Steiermark, und zwar in der Gaal, in den Niederen Tauern, wurde 2012 für das Kraftwerk Vorwitzbach eine rund 4 km lange Druckrohrleitung DN500 aus TRM-Gussrohren verlegt. Die gesamte Rohrleitung wurde ohne Fixpunkt realisiert.
Im Falle des Kraftwerks Strickeralmbach, 2012 in Betrieb genommen, spielte die Außenbeschichtung eine wesentliche Rolle. Auf rund 350 Meter der insgesamt 1.7 km langen Druckrohrleitung DN 500 kamen Zementmörtel umhüllte Rohre zum Einsatz, um maximalen Schutz vor dem sauren Boden zu gewährleisten.
Eines der größten Projekte in Nordtirol in 2014 ist das Wasserkraftwerk Kanzingbach. Da bei diesem DN 600-Projekt besonders weiches Triebwasser vorhanden ist, setzen die Betreiber auf eine Rohrinnenauskleidung aus Tonerdeschmelzzement. Außerdem konnten nur vom Hersteller TRM die besonderen Projektanforderungen des Bauherrn in Punkto bruchmechanische Werkstoffeigenschaften erfüllt werden.
Einfache Verlegung, höchste Sicherheit im Turbinenbetrieb und maximale Lebensdauer: Diese drei Punkte sprechen mehr als alles andere für die duktilen Gussrohre aus Haller Erzeugung. Und diese drei Argumente tragen drei Buchstaben: TRM.

Kraftwerk Vorwitzbach - 4 km DN500-Gussleitung von TRM. Höchste Sicherheit, ohne betonieren von Festpunkten.

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